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Endlich: GAL begrüßt Fortschritte bei Priwall Ausweisung

Lübeck - Travemünde: "Endlich. Die Öffentlichkeitsbeteiligung zur Ausweisung des nördlichen Priwalls als Landschaftsschutzgebiet ist gestartet. Lange mussten wir darauf warten, Denn unser Antrag, den nördlichen Priwall unter Schutz zu stellen, stammt bereits aus dem Jahr 2016 und wurde 2017 mehrheitlich in der Bürgerschaft beschlossen", so Antje Jansen Bürgerschaftsmitglied der GAL.

"Seitdem haben wir gemeinsam mit der Bürgerinitiative für Nachhaltigkeit (BIN) und anderen Fraktionen erreichen können, dass dem geplanten Bau an der Kohlenhofspitze eine Absage erteilt wurde. Eine spektakuläre Menschenkette mit tausend Menschen rund um den Wald am Kohlenhof hatte 2019 eindrucksvoll deutlich gemacht, wie sensibel die Bevölkerung mittlerweile darauf reagiert, wenn wertvolle Natur zerstört und bebaut werden soll" so die GAL. Nun schreite die Ausweitung des Landschaftsschutzgebietes neben wertvoller Dünenlandschaft durch Einbeziehung des Waldes endlich voran.

"Als GAL hatten wir über einen weiteren Antrag versucht, die geplante Grenze des Landschaftsschutzgebietes auch um die kleine Freifläche des Kohlenhofs zu erweitern, auf der momentan keine Bäume stehen. Hier könnten junge Bäume gepflanzt werden oder eine Wildblumenwiese entstehen. CDU und SPD wollen dort jedoch eine Multifunktionsfläche einrichten. Hierzu können nun Einwohnerinnen und Einwohner Stellung nehmen."

"In jedem Fall muss bei den Landschaftsschutzgebieten des Priwalls zukünftig unbedingt vermehrt darauf geachtet werden, dass der Schutz auch eingehalten wird. Denn klar ist, dass mit der immensen Steigerung der Unterkünfte auf dem Priwall auch die Anzahl der Spaziergänger, mitgeführter Hunde und leider auch die Mengen wild entsorgten Mülls ansteigen werden", so Carl Howe, baupolitischer Sprecher der GAL. "Auch sehen wir weiterhin ein großes Problem in dem massiv gestiegenen Verkehrsaufkommen durch Urlauber und Tagesbesucher. Hier hatten wir vor einiger Zeit vorgeschlagen, den Verkehr auf dem Priwall weitgehend zu beruhigen, in dem Parkmöglichkeiten am Ortseingang durch eine Parkpalette vermehrt werden und die Gäste mit kleinen Shuttlebussen oder Leihrädern ihren Weg fortsetzen. Zu einem Priwall, der in weiten Teilen zum Landschaftsschutzgebiet erklärt wird, passt es nicht, dass massenhaft Pkw zu Staus und zugeparkten Wegen führen. Hier fehlt nach wie vor ein ganzheitlicher Ansatz, um wenigstens die Automassen fernzuhalten. Auch wenn es für eine behutsame Entwicklung des Priwalls, wie ursprünglich von der BIP vorgeschlagen wurde, mittlerweile zu spät ist, ließe sich hier noch etwas retten."

Antje Jansen, Bürgerschaftsmitglied der GAL, freut sich mit ihrer Fraktion über die Öffentlichkeitsbeteiligung zur Ausweisung.

Antje Jansen, Bürgerschaftsmitglied der GAL, freut sich mit ihrer Fraktion über die Öffentlichkeitsbeteiligung zur Ausweisung.


Text-Nummer: 145275   Autor: GAL Lübeck/Red.   vom 02.06.2021 um 10.13 Uhr

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