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Höhere Benzinpreise: Direktkandidat Hönel nimmt Stellung

Lübeck: In der Kontroverse um den künftigen Anstieg des CO2-Preises und die damit verbundene Erhöhung des Benzinpreises betont der Direktkandidat für die Bundestagswahl in Lübeck, Sandesneben-Nusse und Berkenthin, Bruno Hönel, die Notwendigkeit eines sozialen Ausgleichs für die Belastungen eines lange überfälligen wirksamen Klimaschutzes. "Erfolgreicher Klimaschutz wird uns nur gelingen, wenn wir alle Menschen mitnehmen und die Lasten sozialverträglich und gerecht verteilen" betont Hönel.

Bruno Hönel:

(")Um Klimaschutz mit sozialer Gerechtigkeit zu verbinden, schlagen wir Grüne ein Energiegeld vor, bei dem die Einnahmen aus dem Klimaschutz und des CO2-Preises zu gleichen Pro-Kopf-Beträgen wieder an die Menschen zurückgegeben werden. Nach unserem Modell würde beispielweise eine Lübecker Familie mit zwei Kindern, durchschnittlichem Bruttojahreseinkommen und durchschnittlichem Energieverbrauch am Ende des Jahres noch Geld zurückbekommen. Sehr wohlhabende Menschen, die überproportional viel CO2 verbrauchen, würden hingegen stärker in die Pflicht genommen werden. Zudem wollen wir die EEG-Umlage senken, um für bezahlbare Strompreise zu sorgen. Mir ist es sehr wichtig, dass diejenigen, die geringe Einkommen haben, sich durch Klimaschutz nicht noch mehr einschränken müssen, sondern entlastet werden. Es ist und bleibt unsere vordringliche Aufgabe dafür zu sorgen, dass niemand durch unsere klimaschützenden Bemühungen unter die Räder kommt.

Im Bezug auf die aktuelle Debatte hinsichtlich eines ansteigenden Benzinpreises wünsche ich mir seitens der regierenden Parteien eine ehrlichere Kommunikation. Die Wahrheit ist, dass es die aktuellen Beschlüsse der Bundesregierung aus CDU und SPD sind, welche einen Benzinpreisanstieg von 15 Cent bis 2025 bewirken werden. Zudem soll dieser Anstieg, im Gegensatz zu unserem grünen Vorschlag, ohne eine Rückzahlung dieser Mehreinnahmen an die Bürger erfolgen. So kann sozial gerechter Klimaschutz nicht gelingen. Wer, wie die aktuelle Bundesregierung, Klimaschutz unentwegt gegen soziale Gerechtigkeit ausspielt, hat die Dringlichkeit der Herausforderungen unserer Zeit nicht verstanden. Zwischen Klimaschutz und Soziale Gerechtigkeit passt kein "oder". Auch das Bundesverfassungsgericht hat vor gerade 5 Wochen einstimmig deutlich stärkere Anstrengungen beim Klimaschutz gefordert und dabei die Freiheit der Menschen von heute mit der Freiheit zukünftiger Generationen in ein Verhältnis gesetzt. Darum begrüße ich unsere folgerichtige Forderung CO2, also den maßgeblichen Treiber der globalen Erderwärmung, in Verbindung mit dem von uns vorgeschlagenem sozialen Ausgleichsmechanismus (klima-)gerecht zu gestalten.(")

Bundestagskandidat Bruno Hönel setzt sich für sozialverträglichen Klimaschutz ein. Foto: O. Malzahn

Bundestagskandidat Bruno Hönel setzt sich für sozialverträglichen Klimaschutz ein. Foto: O. Malzahn


Text-Nummer: 145378   Autor: Grüne Fraktion/Red.   vom 07.06.2021 um 10.34 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Opas gegen links

schrieb am 07.06.2021 um 11.21 Uhr:
„Sehr wohlhabende Menschen, die überproportional viel CO2 verbrauchen, würden hingegen stärker in die Pflicht genommen werden “

Ich bin alles andere als wohlhabend, habe aber dank nicht vorhandener Dämmung einen enormen CO2 verbrauch, gleichzeitig geht das „für draußen heizen“ auch sehr ins Geld.

Bekomme ich jetzt Geld zurück, oder nimmt man mir noch den Rest ?

Lübecky

schrieb am 07.06.2021 um 11.23 Uhr:
Herr Hönel, ab wann gilt man bei Ihnen als sehr wohlhabend? Ab 40000€ pro Jahr Brutto wie bei Frau Eskens? Können Sie da mal Butter bei die Fische eine konkrete Zahl nennen oder geben Sie diese erst nach der BTW preis?

Und was soll daran gut sein ein neues Bürokratiemonster aufzubauen , welches den Bürgern Geld abknöpft und nach ideologischen Gesichtspunkten anteilig paar Cents zurückerstattet?
Linke Tasche Rechte Tasche aber der Staat gewinnt immer…?

Ich seh da wie immer bei den Grünen, die zwangs-Pendler im Übermass belastet. Gerade die sind es übrigens, die den Steuer-Selbstbedienungsladen am laufen halten.

Senken Sie Steuern und Abgaben. Deutschland hat die höchste Steuern- und Abgabenquote im Verhältnis zum Lohn weltweit!

Thorsten R.

schrieb am 07.06.2021 um 11.27 Uhr:
Das durch den Quatsch alles andere auch wieder Teurer wird sollte man auch mal erwähnen. Die Preise Explodieren doch jetzt schon. Aber Hauptsache der Deutsche darf Zahlen und in anderen Ländern wird weiter gemacht wie bisher.

Heiko Schuller

schrieb am 07.06.2021 um 11.33 Uhr:
Die Grünen werfen den anderen Parteien Unehrlichkeit vor....?

Die Grünen verschweigen auch in dieser Pressemitteilung erneut, dass der CO-Preis bereits nächstes Jahr auf 6ü,00 € steigen soll. Bei den anderen Parteien soll das über mehrere Jahre erfolgen.

Was ist mit der Familie auf den Land? Diese sind aufs Auto angewiesen, wenn sie beispielsweise zur Arbeit oder zum Arzt müssen. All diese Menschen werden erheblich mehr zahlen müssen.

Es ist aber nicht nur das Auto, was die Grünen indirekt abschaffen wollen. Die Buspreise werden deutlich steigen, Flugreisen können sich dann wirklich nur die Reichen leisten. Strom, Gas, Öl alles wird deutlich teurer.

Seien Sie doch bitte ehrlich. Die Menschen werden deutlich weniger im Portemonnaie haben. Hinzu kommt,dass unwahrscheinlich viele Arbeitsplätze verloren gehen oder ins Ausland abwandern.

Wer das alles will,der wählt die Grünen. Das gehört leider zur Wahrheit dazu.

Nicht zu vergessen, dass der anstehende Parteitag der Grünen über 3.000 Änderungsantrag behandeln muss. Es gibt nicht wenige Anträge, die pro Tonne bis zu 120 Tonne fordern. Setzten diese Gruppen sich durch,muss der Benzinpreis um 32 Cent erhöht Werden.

Andreas

schrieb am 07.06.2021 um 11.37 Uhr:
Nachteile für die deutsche Industrie auf dem Weltmarkt, die ganze CO2 Debatte wird dazu führen, das noch mehr Osteuropäische 40Tonner mit Billigfiesel auf deutschen Straßen fahren und noch mehr chinesische Containerschiffe die Luft verpesten, der kleine dumme deutsche Steuerzahler soll das Klima retten? Lächerlich

Marc

schrieb am 07.06.2021 um 11.51 Uhr:
Die Grundidee ist gut und überfällig. Jeder von uns hat es zumindest teilweise in der Hand, den eigenen CO2-Abdruck zu minimieren. Ich gehöre zu den Besserverdienenden und wäre durchaus einverstanden, die CO2-Umlage reziprok zur Steuererklärung auszuschütten, damit Geringverdiener eine höhere Entlastung bekommen - mit mehr Geld im Säckel ist es einfacher, umweltentlastende Massnahmen zu treffen.

Zur Aufgabe gehört aber auch, z.B. Vermieter in die Pflicht zu nehmen für schlecht gedämmte Mietwohnungen - die wird der Mieter keinesfalls auf eigene Kosten dämmen, zahlt aber die Zeche für die hohen Energiekosten.

Ebenfalls sollte eine Regelung gefunden werden, damit Vermieter z.B. auch auf vermieteten Objekten eine wirtschaftliche PV-Anlage aufbauen können und die Mieter den Strom verbrauchen können. Das lohnt sich wirtschaftlich momentan überhaupt nicht (im Gegensatz zur Anlage auf der selbst bewohnten Immobilie) und verschenkt viel Potential.

Auch und gerade Pendler sollten sich die Frage stellen, inwiefern man die Bilanz verbessern kann: das war auch bei mir der größte Einzelposten in der CO2-Bilanz. Eine faire Umlage sollte dabei auch und gerade Geringverdiener in die Lage versetzen, eine sinnvolle Investition machen zu können und damit das Klima und den eigenen Geldbeutel zu entlasten.

Nicht ausnehmen sollte man die Industrie: Dass die in großen Teilen überhaupt keinen EEG-Anteil bezahlt, erschließt sich mir nicht. Gerade in stromintensiven Betrieben sollte doch auch das Kapital für zumindest einen Teil klimaneutralen Stroms vorhanden sein.

PeterPan

schrieb am 07.06.2021 um 11.52 Uhr:
Penetrantes "Klima Geschwurbel" kostet Wählerstimmen.

Kai

schrieb am 07.06.2021 um 12.25 Uhr:
Solange ich allen Ernstes leere Autos mit laufendem Motor etwa vor dem Bäcker sehe oder Leute im Winter ihr Auto erstmal schön laufen lassen, ist Sprit noch viel zu billig.

Das gilt auch und vor allem für die Raser auf der Autobahn. Wer dafür sinnlos Sprit verbrennt, schädigt die Allgemeinheit und muss dann eben dafür bezahlen. Ganz normal.

S. Willing

schrieb am 07.06.2021 um 12.47 Uhr:
Super!

Ihr nehmt alle Menschen mit.
Diese werfen alle klimaschädlichen Utensilien auf den Müll,
und zertreten das verbliebene Grün.

Wir haben die Wahl.

Walter Koch

schrieb am 07.06.2021 um 13.03 Uhr:
Selbst erzeugter Strom aus PV Anlagen muss frei von Abgaben sein, damit sich auch wirklich jeder eine PV Anlage aufs Dach oder auf die Wiese setzt.
Strom aus den erneuerbaren Energien muss von der EEG Umlage befreit werden, damit er signifikant günstiger ist als Strom der bei der Erzeugung CO2 erzeugt.
Warum werden diejenigen, die seit Jahren schon auf erneuerbare Energie setzen auch noch über den Preis dafür bestraft?
Die Grünen reden über den Verzicht auf Kurzstreckenflüge, dabei gibt es noch nicht einmal eine Kerosinsteuer. Die kann man auch national nur in Deutschland einführen! Besser wäre natürlich europa- oder weltweit.
Statt vernünftige Ideen durchzusetzen diskutiert man bei den linken Grünen lieber über Rassismus oder über gendergerechte Sprache und bringt auch damit nichts voran.

Jan Dubs

schrieb am 07.06.2021 um 13.15 Uhr:
In der Stellungnahme geht es ausschließlich um den von privaten Haushalten erzeugten CO2-Ausstoß. Wir reden also um einen Bruchteil der gesamten Umweltblastung. Das muss man sich zunächst einmal vor Augen führen, um zu verstehen, wie widersinnig und ideologisch verbohrt diese Debatte ist. Natürlich hat Herr Hönel Recht, dass auch der Wohlstand zu einem gewissen Maß den Schadstoffausstoß der Einzelperson beeinflusst. Wenn ich mich zu den sogenannten „sehr wohlhabenden Menschen“ zählen darf, dann kann ich für meinen Teil sagen, dass ich – weil mir nicht nur das notwendige Geld sondern auch der notwendige Intellekt gegeben ist – Energie spare, wo immer dies sinnvoll möglich ist. Das ändert aber nichts daran, dass ich mir gewissen Luxus gönne, den ich mir auch nicht durch irgendwelche Strafzölle nehmen lassen werde, denn als sogenannter „sehr wohlhabender Mensch“ kann ich mir diese Mehrbelastung leisten. Auf der anderen Seite haben wir Menschen – und solche sind mir selbst aus meinem Familienkreis bekannt – die vielleicht nicht wohlhabend, eher sogar arm sind, die sich aber um Umwelt und Energiesparen nicht im geringsten Kümmern. Da laufen von morgens bis abends mindestens drei Fernseher, in jedem Raum brennen mehrere 100-Watt Glühbirnen, der alte Kühlschrank läuft auf 3°C und zum Lüften wird niemals die Heizung runtergeregelt. Glaubt ein Herr Hönel ernsthaft, dass diese Klientel von Bürger sich über die anfallenden Mehrkosten zum Umdenken bewegen lässt – zumal ein Großteil über das „Energiegeld“ erstattet wird? Und die Masse an Bürgern, die irgendwo zwischen dem einen und dem anderen Extrem angesiedelt ist, die wird sich an den Kopf fassen und sagen: „Was für ein regulatorischer Wahnsinn für ein kleinkariertes, ideologisches Konzept“.

Andreas

schrieb am 07.06.2021 um 13.28 Uhr:
Nachteile für die deutsche Industrie auf dem Weltmarkt, die ganze CO2 Debatte wird dazu führen, das noch mehr Osteuropäische 40Tonner mit Billigfiesel auf deutschen Straßen fahren und noch mehr chinesische Containerschiffe die Luft verpesten, der kleine dumme deutsche Steuerzahler soll das Klima retten? Lächerlich

Sebastian Berger

schrieb am 07.06.2021 um 13.36 Uhr:
Verteuerung rettet unseren Planeten nicht.
Lieber CO2 binden oder in andere, ungefährliche chemische Verbindungen umwandeln.
Fossile Rohstoffe werden noch solange gebraucht, bis es echte CO2 neutrale Antriebsalternativen gibt. Elektroautos sind es definitiv nicht. Auch wenn die Politik noch so quängelt.
Wir brauchen eFuel für alle vorhandenen Kraftfahrzeuge. Dann müssen nicht neue Fahrzeuge unter CO2-Last für dusselige eAutos hergestellt werden. Allein schon die Rohstoffmenge für die Akkus 🙄. Das steht doch im Wiederspruch.

Micha

schrieb am 07.06.2021 um 13.43 Uhr:
...mal ganz ehrlich...die Politik kann hier noch so drastische Steuern einführen, es wird nichts bringen,außer Armut für Geringverdiener und zugleich auf ein Auto angewiesen sind um zur Arbeit zu kommen, aufgrund des geringen verdienst aber kein neues Auto, geschweige E Auto leisten kann...
Was bringt es,wenn hier die daumenschrauben immer fester gezogen werden, wenn anderen Ländern, wie zb Russland, klimaschutz am a...h vorbei gehen?
Was bringt es, wenn die alten Autos in irgendwelchen Ländern exportiert werden und dort noch Jahrzehnte weiter stinken und die Umwelt verpesten, weil es dort kein TÜV gibt, wie zb Afrika...Hauptsache Auto läuft und bremst= neuwagen.
Dort sollte die Politik hin schauen...sowas wie Rücknahmepflicht für altfahrzeuge beim Hersteller für einen angemessenen Preis...dann würden auch die fliegenden Autohändler weniger werden...

Jörg

schrieb am 07.06.2021 um 14.50 Uhr:
Nicht jeder, der grün denkt, wählt auch grün, wenn es ihm an den Geldbeutel geht.
Meine große Generation, ich bin 55 Jahre alt, wird sicherlich keinen Kanzler der Grünen haben wollen, da bin ich mir ziemlich sicher.

Rainer Otte

schrieb am 07.06.2021 um 16.58 Uhr:
Das klingt ja wie beim Märchenonkel: Geld verdienen durch (reduzierten) Energieverbrauch, z.B. in der Einraumwohnung. Natürlich wird nichts darüber gesagt, wieviel von der CO2-Sondersteuer nach Abzug der Verwaltungskosten tatsächlich übrig bleibt und gnädig an die "Armen" zurück geschenkt werden kann. In jedem Fall wird bei allen Bürgern seit diesem Jahr jeglicher Energieverbrauch sonderbesteuert, und das wird vermutlich mit Hilfe der Grünen von Jahr zu Jahr schlimmer werden. Dazu wird behauptet, in Lübeck seien die Heizungen für ca. 48% des CO2-Ausstoßes verantwortlich. Rechnet man den Heizungsanteil der Haushalte auf Deutschland um, sind es gerade mal ca.16%. Wird sogar der gesamte CO2-Ausstoß Deutschlands in Relation zur Welt gesehen, sind es nur ca.2,5%, denn der Löwenanteil entfällt auf China und die USA. Schon jetzt lacht uns die Welt für diesen teuren, alles lähmenden Alleingang aus. Pflanzt doch mal wieder auf dem Koberg Bäume - die leben schließlich von Kohlendioxid und schenken uns den lebenswichtigen Sauerstoff!

PeterPan

schrieb am 07.06.2021 um 17.00 Uhr:
@ Sebastian Berger..
Klima ist nicht mehr des Bürgers Recht und Pflicht. Das Thema Klima wurde grün und zur Bevormundung der Bürger von grünen Karriereristen übernommen. Die Politik quengelt....., die quengeln aber nur so lange bis sie sich einen Platz in den Landes- oder besser noch im Bundestag gesichert haben. (...)
Die tiefen Abgründe dieser Form von Politik wurde uns Wählern doch erst kürzlich von der obersten Grünen sowie von den Unverbesserlichen von CSU, SPD und--und--vorgeführt.
Ich denke, in einigen Jahren werden die heutigen Grünen als ein "großes Missverständnis" in die Polit-Analen eingehen.

Klaus Bruns

schrieb am 07.06.2021 um 18.07 Uhr:
@Kai vom 07.06.2021 um 12.25 Uhr:
"Solange ich allen Ernstes leere Autos mit laufendem Motor etwa vor dem Bäcker sehe oder Leute im Winter ihr Auto erstmal schön laufen lassen, ist Sprit noch viel zu billig.

Das gilt auch und vor allem für die Raser auf der Autobahn. Wer dafür sinnlos Sprit verbrennt, schädigt die Allgemeinheit und muss dann eben dafür bezahlen. Ganz normal."

Zahlen Sie denn auch mehr dafür das man Ihnen den Joghurt per LKW in den Supermarkt bringt? Oder mehr wegen dem Flieger der den Kaffee aus Kolumbien transportiert, die Waren aus China, aus dem europäischen Ausland und Ware aus den USA?
Da fallen die Milliliter Benzin beim Bäckereieinkauf von 3 Minuten , der wohl ein Einzelfall ist, kaum auf.
Aber auch Ihnen sollte klar werden,das mit einer derartigen Steuer nach gruener Art alle Waren teurer werden und man mit den geplanten Klimagesetzen und Einschränkungen Deutschland deindustrialisiert.

(...)

Zum Anderen ist Herr Hönel und die Gruenen nicht gut informiert: Beim monatelangen Lockdown der sehr viele Länder umfasste und mehrere Monate dauerte, war *keine Einsparung* von CO2 zu verzeichnen. Die Werte blieben gleich. Soviel zum gewaltigen Anteil des "menschengemachten" CO2.

Rassi

schrieb am 07.06.2021 um 18.21 Uhr:
Nach unserem Modell würde beispielweise eine Lübecker Familie mit zwei Kindern, durchschnittlichem Bruttojahreseinkommen???? und durchschnittlichem Energieverbrauch???? am Ende des Jahres noch Geld zurückbekommen.
Wäre schön wenn er auch mal Zahlen nennen würde,aber wohl erst nach den Wahlen."Grün" nein Danke

Frank Steinke

schrieb am 07.06.2021 um 20.52 Uhr:
Ich finde die Grünen gut, sie sind zumindest ehrlich, so das jeder weiß was er bekommt wenn er die Wählt und zwar den totalen Klimaschutz, an dem auch die Welt genesen soll.

Lübecker Leben

schrieb am 07.06.2021 um 21.01 Uhr:
Kai, wegen ein paar einzelner Fälle die sie hier aufzählen soll der Großteil der Bevölkerung noch mehr gemolken werden. Ich vermute Sie fahren kein Auto und Geld haben Sie bestimmt jede Menge, anders kann ich mir Ihre Einstellung nicht erklären. Jede Partei hat ihre Vor und Nachteile aber die Grünen wählen, das geht gar nicht !!!!!!!!!

Frank Steinke

schrieb am 07.06.2021 um 22.52 Uhr:
Ist mir alles zu negativ hier!
Wir alle Unterstützen unsere mutige Jugend, die Freitags für ihre Zukunft auf die Straße gehen, trotz aller Widrigkeiten und Anfeindungen, immerhin haben die Gerichte mittlerweile erkannt dass das Thema Klima das aller wichtigste ist, es entscheidet über das Überleben der nächsten Generation.

Zum Glück gibt es NGOs die dafür sorgen das Gericht jetzt Recht sprechen, so müssen sich auch die Kritiker an die neuen Regeln halten und Verzicht üben, mehr Bezahlen, so geht Solidarität.

Wir sollten außerdem aufgrund unserer Vergangenheit voran gehen und dem Planeten mal was gutes bringen und nicht nur Leid und Elend wie unsere Vorfahren, das darf nie vergessen werden.

Zum Glück gibt es negative Stimmen immer nur hier an den Stammtischen, in normalen Gesprächen erfährt man nur Zustimmung für die Anliegen der Jugend, noch nie habe ich negatives über zb FfF gehört und das ist gut so.

Folgt der Wissenschaft!

Volker Runge

schrieb am 07.06.2021 um 22.53 Uhr:
In Bergisch Gladbach hat eine seit über 100 Jahren bestehende Papierfabrik
geschlossen. Grund: CO2-Bepreisung. 450 Beschäftigte stehen auf der Straße.Ein Szenario welches in Zukunft noch häufiger anstehen wird.
Die GRÜNEN im Stadtrat und der SPD-Bürgermeister scheinen glücklich zu sein.

Michael

schrieb am 08.06.2021 um 00.18 Uhr:
@Volker Runge vom 07.06.2021 um 22.53 Uhr:

Die Schließung der Papierfabrik in Bergisch Gladbach steht in keinem Zusammengang mit der CO2 Bepreisung. Lt. Betriebsrat stand die Stadt und der Bürgermeister übrigens immer an der Seite der Beschäftigten.

Bitte zukünftig erst informieren und dann schreiben.

Manfred Vandersee

schrieb am 08.06.2021 um 04.19 Uhr:
Wer wirklich das Klima in Bezug auf den Verkehr schützen möchte, macht nicht nur alles teurer und bietet ansonsten gar keine Lösungen, sondern hinterfragt, warum die Menschen immer mehr fahren müssen. Sie arbeiten immer mehr zu unregelmäßigen Zeiten, Wohnen und Arbeiten sind immer weiter voneinander entfernt. Mieten, Gesundheitsvorsorge, Energieversorger sind Kosten, die einen immer höheren Anteil des erwirtschaften Einkommen abverlangen. Man muss noch länger arbeiten und dafür immer weiter fahren. Das ist ein Teufelskreis.

Martina Riemann

schrieb am 08.06.2021 um 10.33 Uhr:
Solange das Narrativ des angeblich menschengemachten Klimawandels nicht mal diskutiert werden darf, macht eine weitere Diskussion überhaupt keinen Sinn.

Die Grundprämisse der ganzen Klima-Agenda wird einfach wie ein unumstößliches Naturgesetz hingenommen, dabei kann in der Wissenschaft (entgegen anderer Behauptungen u.a. sogar des damaligen US Präsidenten Barack Obama) von überhaupt keiner "Einigkeit" der Wissenschaft gesprochen werden!

Dazu gibt es eine sehr aufschlussreiche Abhandlung zu der Konsensstudie des John Cook aus dem Jahr 2013, die zeigt, wie da betrogen wurde.

Andreas Maaßwn

schrieb am 08.06.2021 um 10.54 Uhr:
Die "Politik" der Grünen besteht doch im wesentlichen aus Bestrafung und Belohnung.

Das ist aber keine Politik, das sind Dressurmethoden. Wenn du brav bist und tust was ich dir sage, erhältst du ein Leckerli, ansonsten eine Strafe.

Vielleicht 5 % der Bevölkerung ist der Spritpreis relativ egal, weil sie gut verdienen.

95% der Bevölkerung trifft eine Spritpreiserhöhung deutlich oder gar hart. Ein Vermeidung von Autofahrten und damit weniger Spritverbrauch ist wegen mangelnder Alternativen insbesondere auf dem Lande und in kleinen Städten,denn hier leben und arbeiten zwei Drittel der deutschen Bevölkerung, nicht möglich und wird auch nie möglich sein. Die kleine Gruppe der 5 % wednet bei weitem so viel Geld auf, um die Sprit-Mehrkosten bei den 95 % auszugleichen. Also wird es für die 95 % lediglich teurer, aber kein einziger Liter Sprit wird eingespart, weil das Leben weiter gehen muß und nicht im Zeitlupentempo wie bei der Nutzung der Bahn, eher Bimmelbahn.


Ich jedenfalls lasse mich nicht dressieren und erziehen und schon dreimal nicht von Leuten, die vom Hörsaal direkt in den Plenarsaal wechseln, ohne jemals produktiv für die Gesellschaft etwas geleistet und die Abgaben, die jetzt schon exorbitant sind, gespürt zu haben.


Übrigens ist die Erhöhung der CO2 Steuer bereits beschlossen(!) von CDU/SPD(!) , sie soll nun laut der Grünen nur "vorgezogen" und etwas korrigiert werden!

Volker Runge

(eMail: rufa-av@t-online.de) schrieb am 08.06.2021 um 11.27 Uhr:
Laut Auskunft der Fabrik in Bergisch Gladbach,sind die Energiepreise jetzt durch die Co2 Bepreisung zu hoch, deshalb die Schließung. Das die Politik jetzt auf Seiten der Beschäftigten steht, ist pure Heuchelei.

Malik

schrieb am 08.06.2021 um 15.02 Uhr:
Michael,

woher nehmen Sie Ihre Erkenntnis, wenn es auf dem Bürgerportal in GL (in-GL.de) deutlich ausgesprochen wird?

"Wie berichtet liefen an diesem Wochenende wichtige Fristen aus. Noch heute hätte die (...) GmbH ausstehende Zahlungen für CO2-Zertifikate begleichen müssen, dafür ist offenbar kein Geld vorhanden..."

Michael

schrieb am 08.06.2021 um 22.39 Uhr:
Malik

Die Firma war hatte schon Insolvenz angemeldet, der Grund war aber nicht die CO2 Bepreisung, die hat der Insolvenzverwalter aber nicht mehr bezahlt.

Wie berichtet liefen an diesem Wochenende wichtige Fristen aus. Noch heute hätte die (...) GmbH ausstehende Zahlungen für CO2-Zertifikate begleichen müssen, dafür ist offenbar kein Geld vorhanden; keiner der Beteiligten war bereit, weiteres Kapital in die Papierfabrik einzubringen.

Die letzte Hoffnung lag auf der schwedischen Jool-Gruppe von Tom Olander, die das Unternehmen aus der ersten Insolvenz gekauft hatte.

Hinterfrager

schrieb am 09.06.2021 um 08.15 Uhr:
Ist das mit dem CO2 verstanden worden?
"Sehr wohlhabende Menschen, die überproportional viel CO2 verbrauchen..."
Menschen verbrauchen kein CO2, sie erzeugen es. Die einzigen Lebewesen, die CO2 verbrauchen sind Pflanzen.
Sonst würde es ja bedeuten, das man nur mehr "Reiche " braucht, die verbrauchen dann das ganze CO" und das Problem ist gelöst.
Es wird also "verbrauchen" mit "erzeugen" verwechselt
Und nein, "man was weiß ja was gemeint ist" stimmt auf gar keinen Fall.
Mein Auto verbraucht 10 Liter Benzin auf 100km, erzeugt aber leider keins.
Diese Verwechselung spricht nicht für Fakten-Sicherheit...