Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Weitere Fahrradkontrollen im Bereich Lindenteller

Lübeck - St. Lorenz Süd: Erneut haben neun Beamte des 2. Polizeireviers am späten Freitagnachmittag, dem 4. Juni, am Lindenteller Fahrradfahrer kontrolliert. Mit den Kontrollen soll auch auf die Reduzierung von Fahrradunfällen hingewirkt werden.

Insgesamt wurden in eineinhalb Stunden 215 Radler kontrolliert und erneut mussten Verwarnungen ausgesprochen werden. So nutzen 14 Fahrer mit ihrem Rad verbotenerweise den Gehweg sowie zwei Personen ihr Handy. Bei vier Rädern wurden Ausrüstungsmängel festgestellt.

Weiter wurden zwei E-Roller-Fahrer kontrolliert, bei denen der Verdacht besteht, dass sie unter dem Einfluss von Drogen standen. Bei einer 20-jährigen Fahrradfahrerin fanden die Beamten eine geringe Menge an Marihuana. Diese wurde sichergestellt. Die drei Genannten müssen sich jetzt in einem Ermittlungsfahren verantworten.

Durch das gute Wetter stellten die Beamten eine deutliche Zunahme von Zweiradnutzern fest. Die überwiegende Zahl verhielt sich aber, zur Freude der Beamten, regelkonform.

Die Polizei hat erneut Radfahrer am Lindenplatz kontrolliert. Foto: VG/Archiv

Die Polizei hat erneut Radfahrer am Lindenplatz kontrolliert. Foto: VG/Archiv


Text-Nummer: 145397   Autor: PD Lübeck/red.   vom 08.06.2021 um 10.12 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.


Kommentare zu diesem Text:

Rainer Müller

schrieb am 08.06.2021 um 10.40 Uhr:
dass der Gehweg genutzt wird, hat etwas mit der Sicherheit am Lindenplatz zu tun. Die Gefahr übersehen oder von Kraftfahrzeugen bedrängt zu werden, ist gerade dort extrem groß. Natürlich ist das Fahren auf dem Gehweg nicht erlaubt aber gerade in diesem Bereich, ist das Risiko als Radfahrer verletzt zu werden extrem groß. Erst gestern bin ich wieder von einem Lieferwagen, der aus dem inneren Ring schnell noch in die Moislinger Allee abbiegen wollte übersehen.
Viele Eltern raten ihren Kindern deswegen nicht über den Lindenplatz zu fahren.

Radler

schrieb am 08.06.2021 um 11.05 Uhr:
Kontrolliert lieber Autos , da habt ihr bestimmt mehr zu tun. Aber die Automobilindustrie bringt ja mehr Geld. Lübeck sollte mal Vorreiter werden. Autos raus aus der Stadt.

Jelena

schrieb am 08.06.2021 um 12.07 Uhr:
Bitte noch die Friedhoffsallee kontrollieren. Da fährt jeder zweiter auf dem Geheweg

Vitus

schrieb am 08.06.2021 um 12.19 Uhr:
Was für ein Schwachsinn. Die größte Gefahr für Radler bleibt der MIV.
Nach dieser Logik würde man Rassismus wohl am besten bekämpfen, in dem man verstärkt Ausländer kontrolliert?!
(...)

Jon Dohe

schrieb am 08.06.2021 um 12.31 Uhr:
Das sind ja mal positive Zahlen.
Ob die sich über längere Zeit verifizieren lassen, werden nur weitere Kontrollen zeigen.

@Rainer Müller: "dass der Gehweg genutzt wird..." ist, wie sie selbst sagen, gestattet. Aber dann eben als Fussgänger, der sein Rad schiebt!

@Radler:Wie stellen sie sich denn eine Stadt ohne Steuereinnahmen so vor?

Das meiste Geld für Lübeck bringen die arbeitenden Pendler, und die fahren eben mit dem von Ihnen verteufelten Auto zur Arbeit...
Und im übrigen kommen auch die Fahrräder inzwischen mit dem Schiff und bösen LKW aus ganz weit weg her...

Micha

schrieb am 08.06.2021 um 12.31 Uhr:
...ach herrje...der Radler immer noch voller Hass gegen Autofahrer...einfach nur traurig...

Tobias Möller

schrieb am 08.06.2021 um 13.10 Uhr:
Gut, wenn fleißig kontrolliert wird.

Die "Trefferquote" rechtfertigt ja jede weitere Kontrolle.

Auch in anderen Stadtteilen sind solche Kontrollen bitter nötig. Auf der Altstadtinsel und in der Falkenstraße zum Beispiel. Warum die dort zuständigen Polizeireviere keine Kontrollen, wie sie das 2. Revier regelmäßig macht, durchführt wird wohl ein Rätsel bleiben.

Und wem die Radwege zu unsicher sind, der darf auch gerne absteigen. Es gibt kein Gesetz, welches Radfahrern das Anhalten und Absteigen in unsicheren Situationen verbietet.

Aber mit der Rücksicht ist es bei den Leuten mit ihren reinen Schönwetterfreizeitsportgeräten nicht sonderlich weit.
(...)

B.Cordes

schrieb am 08.06.2021 um 14.16 Uhr:
@ RADLER: Radler sind auch Verkehrs-Teilnehmer und sollten deshalb auch Steuern zahlen und Kennzeichen an ihren Geräten führen !!!

Robin Hood

schrieb am 08.06.2021 um 14.31 Uhr:
Ich fordere ein Fahrradverbot in Kreisverkehren !! Fahrräder müssen auf Fusswegen um den Kreisverkehr geschoben werden. Das die sicherste Lösung für alle.

Dirk

schrieb am 08.06.2021 um 15.55 Uhr:
@Radler, Vitus und Co.

Immer dieses Genöle um mehr Kontrollen und Strafverschärfungen FÜR DIE ANDEREN. Das ist ARMSELIG. Warum sollen Radfahrer nicht auch 100 € für einen Handyverstoß bezahlen müssen? Warum nicht die gleichen Strafen für Rotlichtverstöße wie die Autofahrer? Warum nicht gleich lebenslanger Führerscheinentzug und in den Knast, wenn Radfahrer die falsche Richtung in der Einbahnstraße nehmen? Eigentlich müssten die Strafen für Radfahrer sogar noch höher sein, als die für Autofahrer, da es viel verantwortungsloser ist, als ungeschützter Radfahrer so herumzufahren.
Es gibt Menschen, die auf ihr Auto angewiesen sind und aus den unterschiedlichsten Gründen eben nicht (!) alles mit dem Fahrrad erledigen können.
Vielleicht mal über den Tellerrand schauen und nicht die Weisheit mit Löffeln fressen.

S.W.

schrieb am 08.06.2021 um 16.14 Uhr:
Die Verkehrsführung für Radler wird sich in absehbarer Zeit ändern müssen.
Wir in einem anderen Artikel bereits geschrieben wurde, haben sich Fahrradtypen und Geschwindigkeit stark verändert.
Damit werden sie für den Gesamtverkehr bei vorhandener Infrastruktur zur wachsenden Gefahr, insbesondere in den Kreiseln. Ich habe das heute am Berliner Platz wieder erlebt. Da müssen andere Verkehrsteilnehmer Vollbremsungen beim Ausfahren machen, weil Radler in den Kreis Rasen, ohne auf die Vorfahrtsregel zu achten.
Dass da nicht mehr passiert grenzt schon an ein Wunder.

Dirk

schrieb am 08.06.2021 um 16.24 Uhr:
@Rainer Müller
Wenn Sie wissen, dass das Radfahren auf dem Gehweg nicht erlaubt ist, dann schieben Sie Ihr Rad. Sonst ist dieser Verkehrsverstoß auch noch vorsätzlich.
Normal ist der Kreisverkehr vorfahrtsberechtigt vor den einführenden Spuren. Das gilt für beide Fahrbahnen und auch dann, wenn jemand von der linken Spur über die rechte Spur aus dem Kreisverkehr herausfährt! Ich nehme an, dass an allen Straßen, die in den Kreisverkehr hineinführen auch dieses leidige "Vorfahrt-Beachten-Schild" steht! Es ist irrelevant, ob Sie denn meinen, weil der Lieferwagen links fährt, dürften Sie in den Kreisverkehr einfahren, weil auf der rechten Spur gerade niemand ist.

W. Schröter

(eMail: wolfram151158@online.de) schrieb am 08.06.2021 um 17.33 Uhr:
Warum werden in der walderseestr Keine fahrradkontrollen durchgeführt? Dort wird ständig auf dem Fußweg gefahren und Fußgänger genötigt. Und die zuständige Polizei tut nichts.

Niko Mahn

schrieb am 08.06.2021 um 18.12 Uhr:
Als Rad- und Autofahrer bitte ich ganz freundlich und ohne Hintergedanken die Radfahrer, nicht ohne zu gucken einfach auf gut Glück vom Radweg in den Kreisverkehr (von der Fackenburger Allee kommend) zu fahren. Hier habt ihr kein Vorrang! Auch solltet ihr im Kreis nicht rechts überholen. Das ist extrem gefährlich. Und solltet ihr an der Stadthalle in Richtung Innenstadt vom Radweg auf die Fahrbahn wechseln, schaut gerne mal nach hinten, denn ihr seid hier wartepflichtig. Man muss jedoch zugeben, dass die Fahrbahnmarkierungen oft etwas anderes suggerieren. Auch wenn lustige Streifen vom Radweg auf die Fahrbahn führen, haben Fahrzeuge, die sich auf der Fahrbahn befinden Vorrang. Diese Art von Irreführung ist extrem gefährlich und führt zu Missverständnissen (Meierbrücke und Roeckstrasse).

Chr. Brandt

schrieb am 08.06.2021 um 18.43 Uhr:
Wann gibt es ENDLICH den Führerschein für Fahrradfahrer/innen?

Wann gibt es ENDLICH die Fahrtauglichkeitsprüfungen wie bei LKW Fahrern/innen ab 7,49to ab 50 Lebensjahren auch im PKW Bereich ?

Wie kann es sein, das sich ein 15 jähriger Mensch oder auch ein 73 jähriger Mensch, der/die sich noch NIE im Strassenverkehr mobil bewegt hat, sich dann z.B. mit einem E Bike im Kreisverkehr befindet und keinerlei Kenntnisse der STVZO besitzt ??

Für jeden "Rauhaar Kampfdackel" benötige ich in diesem Land doch auch ne Eignungsbefähigung.

S.W.

schrieb am 08.06.2021 um 20.56 Uhr:
@ Chr. Brandt
Für Schüler gibt es die Möglichkeit einen Fahrradführerschein zu machen, was von Schulen auch organisiert wird.
Das hindert jedoch viele nicht daran, sich nicht an Regeln zu halten.
Sprich zu zweit bis viert nebeneinander zu fahren, Bürgersteige zu befahren, rechts und links (oft gleichzeitig) zu überholen, andere Radler zu touchieren, bei Rot zu fahren usw.
Morgens in einen fahrenden Schuelerpulk zu geraten, ist schon eine Herausforderung.

Karlo

schrieb am 08.06.2021 um 22.50 Uhr:
Schade das die Kontrollen schon vorbei sind. Vor zwei Stunden hätte ich fast einen Radfahrer auf der Motorhaube gehabt. Ich fuhr Außenkreisel.Er kam aus der Moislinger ohne zu schauen und nahm mir die Vorfahrt. Ihn interessierte es nicht und fuhr so weiter. Andere reagieren vielleicht nicht so schnell. Und dann ist das Geheule groß.Der böse Autofahrer.Das erlebt man immer wieder am Lindenallee.Vileicht wäre mal Verkehrsunterricht für Radfahrer gut.

Frank Steinke

schrieb am 08.06.2021 um 23.29 Uhr:
Nach Lektüre der konstruktiven Kommentare kann ich einen Konsens feststellen!
Wir brauchen deutlich mehr Kontrollen, vom Fußgänger bis zum Monster Truck Fahrer und alles dazwischen, Kontrollen von Fußgängern?
Aber natürlich, wie oft gehen die bei Rot über die Ampel, oder benutzen nicht den Zebrastreifen der 50 Meter entfernt ist, kann man täglich beobachten.

Es bringt offensichtlich nichts nur Stichprobenartig zu Kontrollieren, im Prinzip müsste jeder bei jeder Fahrt kontrolliert werden oder zumindest muss eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit bestehen kontrolliert zu werden.

Denn eins ist wohl offensichtlich, mit dem angeblichen Menschenverstand kommen wir hier nicht weiter, es braucht strengere Regeln und noch sehr viel strengere Sanktionen, man könnte die Strafen nach Gewicht staffeln.
Ein Fußgänger der bei Rot über die Ampel geht muss 50€ zahlen (an Ort und Stelle, sonst Festnahme), ein kleiner Polo 250€ und ein SUV 600€.

Das wäre auch noch sozial Gerecht!
Fakt ist aber, mehr Kontrolle, hier muss der Staat eingreifen!