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Radfahrerin bei Unfall verletzt: Verursacher flüchtig

Lübeck - St. Gertrud: Am vergangenen Dienstag, dem 1. Juni 2021, wurde in Lübeck St. Gertrud eine Radfahrerin von einem Auto erfasst. Die 23-Jährige stürzte über die Motorhaube auf die Fahrbahn. Anstatt zu helfen, entfernte sich der Fahrer des Wagens vom Unfallort. Beamte des 3. Polizeireviers haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen Zeugen.

Ereignet hatte sich der Verkehrsunfall gegen 6.30 Uhr. Zu dieser Zeit befuhr die Lübeckerin mit ihrem Fahrrad den Radweg der Marlistraße in Richtung des Heiligen-Geist-Kamps. Im Einmündungsbereich der Werderstraße wurde sie auf dem markierten Radweg von einem silbernen PKW angefahren, der von der Werderstraße in den Heiligen-Geist-Kamp einbiegen wollte. Die Frau stürzte mit ihrem Rad zu Boden, der Fahrer des silbernen PKW fuhr ohne zu helfen davon. Ein Passant kümmerte sich im Anschluss um die Verletzte. Sie wurde im weiteren Verlauf vom Rettungsdienst versorgt.

Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht, unterlassenen Hilfeleistung und fahrlässigen Körperverletzung suchen die Beamten neben dem flüchtigen Fahrzeug weitere Zeugen und insbesondere den Passanten, der die Situation vor Ort beobachtet hat und der Frau zu Hilfe kam. Sachdienliche Zeugenhinweise werden unter der zentralen Rufnummer 0451/1310 entgegengenommen.

Symbolbild.

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Text-Nummer: 145401   Autor: PD Lübeck/red.   vom 08.06.2021 um 11.31 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Vitus

schrieb am 08.06.2021 um 12.24 Uhr:
Und was macht die Polizei dagegen? Verstärkt die Kontrollen der Radfahrer.
Brillante Logik, vielen Dank für gar nix

Fiete Senfgeber

schrieb am 08.06.2021 um 13.17 Uhr:
Bitte liebe Radfahrer und andere umsichtig Mobile (ausdrücklich auch die PKW) achtet auf immer mehr Verrückte.

André

schrieb am 08.06.2021 um 13.46 Uhr:
Um die Zeit (ca. 6:30h) fahren 2 Stadtwerkebusse ab Haltestelle Drägerpark (die 4 und die 11) in Richtung Roeckstr. Stehen also genügend Personen an der Haltestelle...

Karl

schrieb am 08.06.2021 um 13.51 Uhr:
@Vitus
Die "Logik" haben Sie selber hergestellt. Behauptet niemand, das eine hätte mit dem anderen zu tun. Machen Sie wirklich die Polizei dafür verantwortlich? Wie hätte sie diese Rücksichtslosigkeit denn Ihrer Meinung nach verhindern können?
Übrigens werden nicht nur Radfahrer kontrolliert, sondern auch. Und das aus guten Gründen.

Carlotta S.

schrieb am 08.06.2021 um 13.53 Uhr:
Die Rücksichtnahme nimmt immer mehr ab, nicht nur im Straßenverkehr, auch auf den Fußwegen. Das finde ich typisch , einfach abhauen. Erlebe es so dass einer nicht mehr auf den/die andere achtet. Traurige Gesellschaft und da wird immer von Empathie und sozialem Handeln gefaselt. wo denn??? Trauriges Verhalten.....

Oliver Dedow

schrieb am 08.06.2021 um 13.56 Uhr:
an Vitus:
Wie so häufig, nur anonyme Vorhaltungen, aber keine konkreten Empfehlungen. Was hätte die Polizei machen sollen, was erwarten Sie, wie wäre Ihr Lösungsvorschlag?

Malik

schrieb am 08.06.2021 um 14.23 Uhr:
Vitus,

aus welchem unerfindlichen Grund sollten Radfahrer nicht vermehrt kontrolliert werden? Das Eine hat doch mit dem Anderen überhaupt nichts am Hut. Der verunfallten/geschädigten Radfahrerin, unbekannter Weise, meine besten Genesungswünsche!

Rainer Müller

schrieb am 08.06.2021 um 14.37 Uhr:
in den Kommentaren hier lässt sich immer wieder lesen, dass die Radfahrer eine Gefahr darstellen.
Ich habe noch nie gelesen, dass jemand mit dem Rad einen Autofahrer verletzt hat. Umgekehrt passiert das ständig. Deswegen steht auch das Geisterrad am Gustav-Radbruch-Platz.
Erst der Junge, der angefahren wurde und jetzt die Frau und die Täter sind flüchtig. Die Verunfallten sind nicht nur verletzt, sie können auch keine Ansprüche geltend machen.

Es ist feige sich vom Unfallort zu entfernen und den Menschen, der zu Schaden gekommen ist sich selber zu überlassen. Ich hoffe, dass Gewissen belastet diesen Menschen so, dass dieser sich stellt.
Ansonsten wünsche ich der verunfallten Frau Gute Besserung und den Mut auch weiterhin Rad zu fahren.

Rettich

schrieb am 08.06.2021 um 15.38 Uhr:
Unerlaubt entfernen und keine Hilfe leisten geht dar nicht. Aber wenn die Polizei bei Kontrollen, egal bei wem, ebenso kompetent ist wie bei der Ortskenntnis, kann das auch nichts werden. Denn es ist nicht möglich, von der Werderstraße in den Heiligen-Geist-Kamp einzubiegen. Der Radfahrerin gute Besserung, dem Autofahrer hoffentlich irgendwann gerechte Bestrafung.

Malik

schrieb am 08.06.2021 um 15.53 Uhr:
Rainer Müller,

bereits 1994, mit wahrscheinlich, deutlich weniger Radverkehr, wurden in einer amtlichen deutschlandweiten Unfallstatistik 3833 Unfälle, zwischen Radfahrern und Fußgängern, erfasst. Dabei verletzten sich 4646 Personen und 22 kamen ums Leben. In 2 drittel der Unfälle stellten Radfahrer die Hauptunfallursache dar.
Verkehrszeichen, Heft 2/1997 S.17 ff

Susanneklikaklaka

schrieb am 08.06.2021 um 17.35 Uhr:
Hallo
Ich fahre seit über 30 Jahren hauptsächlich mit dem Fahrrad durch Lübeck.Bin aber auch Autofahrer mit Spaß dabei.Als Radfahrer gibt es eine unbedingte Regel:Fährst du so wie du darfst und bestehst auf die Regeln der Gesetzgebung für dich, wirst das nicht lange machen.Wenn du heil bleiben willst must bei jeder Nichtvorfahrtstr.auf der Hut und bremsbereit sein in jeder Fahrsituation mit wirren Autos rechnen.Verzichtest du nicht ständig auf deine Vorfahrt und anderen Rechte wirst du im besten Fall bepöbelt,im schlechten Fall über den Haufen gefahren.Willst du leben gib nach.Das ist der Alltag, alles andere ist Gewäsch.
Ps:Es gibt natürlich Radfahrer denen man das Rad weg nehmen sollte.Die haben aber nur ne Wasserpistole,Autofahrer haben ne echte Wumme.

John Doe !

schrieb am 08.06.2021 um 18.19 Uhr:
@ Rettich: Den Bericht bitte lnochmal langsam durchlesen. Dann klappt es auch mit den Kommentaren

Walter

schrieb am 08.06.2021 um 20.11 Uhr:
@John Doe: Erst kieken, dann quieken! LOL

Es ist korrekt (wie von Rettich geschrieben), dass der Autofahrer NICHT von der Werderstraße in den Heiligen-Geist-Kamp abbiegen konnte (und kann). An besagter Ecke kann er (nur) in die Marlistraße abbiegen.

John Doe !

schrieb am 09.06.2021 um 08.24 Uhr:
@Walter: Da muss ich Dir Recht geben. Hab‘ mich vom Satz mit dem Radfahrer „in Richtung….“ irritieren lassen.

Electric Arthose

schrieb am 09.06.2021 um 09.11 Uhr:
Sagenhaft, fast wöchentlich so ein Fall von unerlaubtem Entfernen vom Unfallort und KEINER schaut auf das Kennzeichen. Leute, schaltet doch mal das Hirn ein und seht aufs Kennzeichen. Opfer wie auch Helfer, Zeugen.

Mit "silbernem Wagen" ist keinem geholfen, das ist Kindergarten. Die 2 Sekunden, die der Blick kostet, die helfen dem Opfer weitaus mehr, als ihm 2 Sekunden früher beim Aufstehen behilflich zu sein.

Petra Schulze

(eMail: petraschulze18@outlook.de) schrieb am 09.06.2021 um 09.16 Uhr:
Fahrerflucht ist für mich ein Zeichen von menschlicher Unreife und Verantwortungslosigkeit.

Jeder, der sich in ein Auto setzt, oder ein Fahrrad benutzt sollte sich klarmachen, dass es jederzeit zu Unfällen kommen kann. Wer auch immer Schuld hat - niemand sollte sich von der Unfallstelle entfernen, sondern helfen. Der, der die Fahrerflucht begeht wird ein Leben lang daran denken müssen, versagt zu haben.

Ich hoffe der Fahrer lässt sich ermitteln. Er sollte so schnell kein Auto mehr fahren dürfen. Ein vielleicht schuldhaft verursachter Unfall ist keine schöne Angelegenheit, rechtfertigt aber niemals eine Fahrerflucht.

Zeige nun Empathie für die Radfahrerin, übernehme Verantwortung und melde dich freiwillig!

Alles Gute der Radfahrerin!

horsthupe

schrieb am 09.06.2021 um 22.24 Uhr:
Herr Rainer Müller,

Entweder, Sie haben sich sehr unglücklich ausgedrückt, oder wollen Sie tatsächlich ein Zusammenhang ihrer beiden ersten Sätze darstellen?
Wenn, dann möchte ich ihnen sagen, daß das totaler Schwachsinn ist.
Die größe und Verletzbarkeit steht in absolut keinem Zusammenhang mit der Ursache eines Hergangs.
Wenn dem so wäre, wäre je ein Autfahrer der Gefährdende, wenn ein Fußganger von eine Brücke Steine auf Autos wirft. Steht ja Fußgänger versus Autofahrer. Aber von wem geht die Gefahr aus?

Autofahrer sind ohnehinschon durch die Betriebshaftung in die Pflicht genommen, das heist aber nicht das Nichtautfahrer Freibriefe für assoziales Verhalten haben.


In diesm Fall hier sieht es nach unverantworlichem feigem Verhalten des Autofahrers aus, da der aber gerade nicht greifbar ist, wird noch "Ermiitelt" da zur Gesamtbewertung sine Aussage dazugehört. Egal wie offensichtlich seine Schuld scheint.

Wenn gefunden, mahlen die Mühlen der Justiz. Und erst nach Schuldspruch dürfen von der Gemeinheit verurteilende Kommentare fallen.