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Kfz Tarifrunde: Warnstreiks auch in Lübeck

Lübeck: Mit Warnstreiks erhöht die IG Metall Küste den Druck auf die Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen für das Kfz-Handwerk in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein. Erste Aktionen gab es in den vergangenen Tagen bei der Mercedes-Niederlassung in Lübeck. Am Dienstag folgte der erste Warnstreik bei Scania in Lübeck.

"Wer wie in Hamburg 0 Prozent für zwei Jahre anbietet oder gar kein Angebot macht, muss sich nicht wundern, wenn die Beschäftigten auf die Straße gehen", sagte Henning Groskreutz, Bevollmächtigter der IG Metall Lübeck-Wismar. "Über ein Jahr haben die Kolleginnen und Kollegen in den Werkstätten und im Service unter erschwerten Corona-Bedingungen gearbeitet. Jetzt erwarten sie eine faire Erhöhung ihrer Löhne und Gehälter."

Die IG Metall fordert in der bundesweiten Tarifrunde vier Prozent mehr Geld und eine überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütungen. Dazu kommen regionale Forderungen. Für das Kfz-Handwerk in Schleswig-Holstein wird erwartet, dass es auch Gespräche über eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes durch den Arbeitgeber gibt, wie es im Kfz-Handwerk Hamburg bereits geregelt ist.

Weitere Aktionen sind diese Woche in Lübeck bei MAN am Mittwoch und Daimler am Donnerstag geplant.

Am Dienstag gab es einen Warnstreik bei Scania in Lübeck. Foto: IG Metall

Am Dienstag gab es einen Warnstreik bei Scania in Lübeck. Foto: IG Metall


Text-Nummer: 145406   Autor: IG Metall   vom 08.06.2021 um 13.30 Uhr

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