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Hohe Personalkosten bei der Stadt: AfD will vergleichen

Lübeck: Die Hansestadt Lübeck rechnet mit 216 Millionen Euro Personalaufwendungen im Jahr 2021. Im Folgejahr werden es voraussichtlich 226 Millionen Euro sein. Die AfD Fraktion hat daher beantragt, vergleichende Organisationsanalysen mit ähnlichen deutschen Städten durchzuführen. Dadurch sollen Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

Dazu erklärt David Jenniches, der Vorsitzende der AfD Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft:

(")Die Personalaufwendungen betragen bereits jetzt rund ein Viertel des Gesamtaufwands. Sie sind ein großer, schwerfälliger Kostenblock, den man bei Bedarf nicht einfach herunterfahren kann. Wir wollen, dass die Hansestadt dauerhaft finanziell leistungsfähig ist. Hektisches, unsystematisches Sparen beim Personal erst im Notfall lehnen wir ab. Es widerspricht unserer Fürsorgepflicht gegenüber den Mitarbeitern der Hansestadt. Und es gefährdet die gleichmäßige Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der Hansestadt Lübeck.

Der richtige Ansatz ist die ständige Überprüfung und Verbesserung der Organisation der Hansestadt Lübeck. Dazu brauchen wir den Vergleich mit anderen Städten wie ihn zum Beispiel die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement bereits für Teilaufgaben durchführt. Darauf zielt unser Antrag. Nicht Personalabbau, sondern fortlaufend verbesserter Personaleinsatz sind unser Ziel.(")

David Jenniches ist der Vorsitzende der AfD Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft.

David Jenniches ist der Vorsitzende der AfD Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft.


Text-Nummer: 145423   Autor: AfD-Fraktion/Red.   vom 09.06.2021 um 11.13 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Fritz

schrieb am 09.06.2021 um 12.14 Uhr:
Aber bitte beim Vergleich mit anderen Städten auch die Einwohnerzahlen und Flächengrößen mit berücksichtigen
Lübeck hat 1/3 der Fläche von Hamburg aber nur 1/10 der Einwohner
Kiel hat ca die Hälfte der Fläche von Lübeck und mehr Einwohner das dort andere Personalkosten entstehen ist ja nur logisch also das dann auch berücksichtigen!!

Stefan Matthé

schrieb am 09.06.2021 um 12.33 Uhr:
216 Millionen für Mitarbeiter, die kaum erreichbar sind und sich als erste verkrümeln wenn es um die derzeit politische Grippe geht. Homeoffice bei vollem Gehalt ohne Zugang zum Zentralrechner - aus angeblichen Datenschutzgründen oder technischer Inkompetenz der Verantwortlichen. Der wenige Dampf gegenüber professionell arbeitenden Firmen verpufft im Ärgernis der Kunden/Bürger. Mit Kaffeeduft in den Behördengängen und der Art von Baumann und Clausen verpufft unser Werktätigen Geld sinnlos. Ein Vergleich mit anderen straff organisierten Städten im Rahmen des Vorschlages der AfD lange überfällig.

Andre Maaßen

schrieb am 09.06.2021 um 13.03 Uhr:
Dank Herr Jenniches.

Meiner Ansicht nach müssen wir endlich weg von der schwerfälligen und weit überdurchschnittlich gut entlohnten Langzeitverbeamtung , die alle Rechte auf Versorgungen hat , ohne eingehende Überprüfung, ob er dort wo er ist, noch benötigt wird.

Und das gilt in den Städten, Gemeinden und vor allem auch deutschlandweit im Bundehaushalt.

Die veranschlagten Kosten für Pensionen und Beihilfen von Bundesbeamten haben einem Bericht des Finanzministeriums zufolge, die
Ein Fünfjahresvergleich beträgt das Plus den Angaben zufolge

Wer soll das alles zahlen, zumal die Kosten eben nicht Beitragsleistungen sind, die sich selbst finanzieren, sondern vom Steuerzahler kommen; also ganz anders als die beitragsfinanzierte Rente, die nur ein Drittel der Alterspensionen der Beamten beträgt.

Das heißt zu gut deutsch: Der beitagsfinanzierte " Rentner " sammelt Flaschen, der Pensionär ohne Beitragsleistungen zu seiner Pension, kann Weltreisen machen.

Man sollte, wie Herr Jenniches hier anregt, schon in den Städten und Gemeinden im Kleinen anfangen, eingehend zu überprüfen, was noch sinnvoll ist.

Andre Maaßen

schrieb am 09.06.2021 um 13.28 Uhr:
Da hat die Software der Redkation wohl etwas vergessen, nämlich die von mir genannten Zahlen:

"Die veranschlagten Kosten für Pensionen und Beihilfen von Bundesbeamten haben einem Bericht des Finanzministeriums zufolge, die 800 Milliarden marke geknackt" (Aktuell 809 Milliarden p. a.)

Im Fünfjahresvergleich beträgt das Plus den Angaben zufolge .


Danke liebe HL Redaktion!

Walter Koch

(eMail: walterkoch@travedsl.de) schrieb am 09.06.2021 um 13.37 Uhr:
Der Antrag kann noch so sinnvoll und noch so wichtig sein.
Da er von der AfD kommt wird er ja doch abgelehnt.
Dafür werden dann aber wieder stundenlang unnütze Debatten geführt.

Horst

schrieb am 09.06.2021 um 13.40 Uhr:
@Hr. Maaßen
Glauben sie wirklich das alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst Beamte sind? Nach meinen Infos gibt es dort sehr wenige Beamte alle anderen sind beschäftigte im öffentlichen Dienst ohne Beamtenstatus.

ungrün

schrieb am 09.06.2021 um 14.04 Uhr:
Gute Idee!

Jane M.

schrieb am 09.06.2021 um 14.17 Uhr:
Hier ist ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung vertreten.

Die AfD will genau das fortführen was derzeit versucht wird wieder gerade zu biegen. Nämlich am Personal sparen. Konnte Herr Saxe ganz wunderbar. Und genau deswegen besteht derzeit der Eindruck man würde sich in der Verwaltung nur ausruhen - tatsächlich gibt es diese Kandidaten, wie in jedem Unternehmen - der Rest der Belegschaft kann deren Arbeit und das fehlende Personal aber nicht mehr auffangen. Also werden nur Brände gelöscht, der Rest bleibt liegen.

Streiten kann man aber darüber ob Beamte noch notwendig sind. Mir erschließt sich die 2-Klassen-Gesellschaft hier nicht.

Martina Riemann

schrieb am 09.06.2021 um 15.16 Uhr:
@Jane M.

schrieb am 09.06.2021 um 14.17 Uhr:
"Hier ist ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung vertreten..."

Das betrifft alle , außer Ihnen natürlich!?

Wir diskutieren eben nicht darüber , wie es in "jedem Unternehmen" wo das dann andere Arbeitskräfte ausgleichen müssen, passiert, denn dort gelten ganz andeer Arbeitsweisen und die Kosten für Personal müssen ausgeglichen werden.

Denn das ist in einem Betrieb der wirtschaftlich arbeiten muß, eben anders , denn ein Betrieb muß Umsätze machen und Gewinne erzielen. Und ganz anders, als Sie denken, wird eine laxe Haltung und Arbeitseinstellung in der freien Wirtschaft und nicht einmal in einem kleinen Handwerksbetrieb geduldet.

Nicht jeder der hier schreibenden Leser ist da gleich auf den Zug aufgesprungen mit dem Hinwies, daß man "sich in der Verwaltung nur ausruhen würde"; und das ist pauschal wohl real auch nicht so.

Nur muß es erlaubt sein, zu ergründen, warum die Kosten hoch sind und ob eben wirklich noch alle benötigt werden, die dort tätig sind. Wie eben bei allen anderen Betrieben auch und besonders dann , wenn die Mitarbeiter in ihren Hausschuhen durch die Gänge schlürfen und sich kaum motiviert, oder gar ausgelastet zeigen.

Auch wird in der freien Wirtschaft eben das Gehalt nicht vom Steuerzahler bezahlt, sondern muß betriebswirtschaftlich erarbeitet werden. Daher ist dies überhaupt kein Vergleich, der stimmig wäre.

Andre Maaßen

schrieb am 09.06.2021 um 15.20 Uhr:
@Horst

schrieb am 09.06.2021 um 13.40 Uhr:

"@Hr. Maaßen
Glauben sie wirklich das alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst Beamte sind? Nach meinen Infos gibt es dort sehr wenige Beamte alle anderen sind beschäftigte im öffentlichen Dienst ohne Beamtenstatus."


Ein Angestellter im öffentlichen Dienst bekommt kein Gehalt und es ist keine Überprüfung notwendig, ob dies noch Sinn macht, daß diese Planstelle noch existiert, weil er kein Beamter ist?

HorstLetzter

schrieb am 09.06.2021 um 15.32 Uhr:
@Fritz: also nach Einwohnerdichte?

Bei der teuer bezahlten Studie bzw. dem Gutachten dann bitte auch das Alter der Tarifangestellten bzw. Beamten berücksichtigen.

Angebot von Online-Dienstleistungen ala KFZ-Zulassung. Je mehr online erledigt werden kann, umso weniger Personal ist erforderlich.

Schaut euch doch die ganzen Baustellek momentan an, alles Versäumnissender letzten Regierung/ des letzten Bürgermeisters.

Weil jahrelang nicht investiert wurde kommt aufgrund der Anzahl der schadhaften Bauwerke alles auf einmal (Flaschenhalsprinzip)

Jetzt wieder am Personal sparen und in 10 Jahren wird dann wieder rumgeheult.

Tobias Möller

schrieb am 09.06.2021 um 15.36 Uhr:
Vielleicht sollte man es auch etwas anders betrachten.

Der Gedanke der demokratischen verfassungstreuen AfD ist sehr gut.

Doch sollte auch geprüft werden, wo Personalüberhänge bestehen, wo nichts erwirtschaftet und viel verbraucht wird.
Auf der anderen Seite sollte dann dort, wo Personal an wichtigen Stellen fehlt auch der Bedarf überprüft werden.

Dann könnte Personal entsprechend Qualifikation umgeschichtet werden. Wer sich weigert, kann sich ja einen neuen Arbeitgeber suchen.

Andere Stellen könnten sogar in ehrenamtliche Stellen umgewandelt werden, wo die Stadt höchstens Räumlichkeiten kostenlos überlässt. Beispielsweise beim völlig unnötigen Theater.

Da Herr Saxe damals die Verwaltung kaputtsparte und nur in unnützeste Prestigeobjekte Gelder bis zum Umfallen pumpte, ist leider ein Problem, welches nun endlich angegangen werden muss.
Was ist da wichtiger ?
Marode Schulen, sanierungsbedürfte kaum noch befahrbare Straßen und Radwege, akuter Personalmangel und Nachwuchsgewinnungsprobleme in der Verwaltung mit entsprechenden Folgen (lange Bearbeitungs- und Wartezeiten...) für Bürger, defekte Brücken, verfallene Verwaltungsgebäude...
Oder aber ein Flugplatz, Brunnen, Skulpturen, Theater, "Stadtverschönerungen", Geldgeschenke an fragwürdigste Empfänger, alberne Verkehrsversuche, teure Gefälligkeitsgutachten für Offensichtlichkeiten, Gendergagakram...

Das die AfD die Ausgaben hinterfragt ist gut und richtig.

Einfacher Bürger

schrieb am 09.06.2021 um 16.07 Uhr:
Lieber Stefan Matthé,

Sie scheinen sich hervorragend auszukennen mit allen fünf Fachbereichen und den jeweiligen Unterabteilungen der Hansestadt Lübeck.

Ich könnte ihnen von städtischen Angestellten erzählen, welche gigantische Überstundenkonten vor sich herschieben, weil immer mehr Aufgaben auf immer weniger Schultern verteilt werden.

Fragen Sie doch z.B. mal die städtischen Hausmeister, die Angestellten vom Ordnungsamt, oder die städtischen Beschäftigen an den Schulen wie ihr angebliches "Homeoffice" ausgesehen hat.
Da werden sie aber staunen, was sie da zu hören bekommen.

Dann zu ihre Behauptung, dass "Homeoffice (...) ohne Zugang zum Zentralrechner - aus angeblichen Datenschutzgründen oder technischer Inkompetenz der Verantwortlichen" stattgefunden hat.
Lieber Herr Matthe, ich weiß nicht wo sie ihr Wissen herzaubern, Fakt ist jedoch, dass für Homeoffice ein s.g. "Telearbeitsplatz" im häuslichen Bereich inklusive Zugang zum stadteigenen Netzwerk eingerichtet sein muss (auch aus Datenschutzgründen), bevor auch nur ein Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt wird.
Somit ist ihre Argumentation nicht nur falsch, sondern auch in sich völlig unlogisch.

Während Sie davon schwadronieren, dass "Kaffeeduft in den Behördengängen" wabert und "ihr Geld" angeblich sinnlos verpufft, zähle ich die Mitarbeiter, die durch Überlastung entweder am Burnout vorbeischrammen, oder im schlimmsten Fall sogar diesbezüglich aus dem Dienst scheiden.
Bevor Sie nun ein Loblied auf die AfD schwingen, würde ich Sie herzlich gerne mal einladen ein paar Wochen oder Monate sich mal aktiv in einem der Fachbereich einzubringen.
Anschließend könnte man sachlich weiterdiskutieren.
Vom Hausmeister bis hin zur Fachbereichsleitung gäbe es genügend Tätigkeitsfelder, wo sie sicherlich mit ihren Kompetenzen einsteigen und mal dem "wabernden Kaffeegeruch auf den Gängen" nachspüren können.

Wenn Sie dort nichts finden, können wir uns aber gerne mal darüber unterhalten, warum auf Bundesebene bei der AfD immer wieder der Vorwurf von Steuergeldverschwendung, Vetternwirtschaft, Veruntreuung von Steuergeldern, oder der Abzweigung von Parteigeldern für private Zwecke in den Fokus gerückt wird.
Das scheint ja ihr Thema zu sein, also reden wir doch mal über diesen Punkt!

Herzliche Grüße

Dieter Kosajolski

Andre Warnke

schrieb am 09.06.2021 um 18.26 Uhr:
@Einfacher Bürger

Trotzdem ist es kein Vergleich zu einem Betrieb in der freien Wirtschaft.

Aus Erfahrungen von früher (1990) und den Erzählungen meiner Lebensgefährtin (öffentlicher Dienst seit 30 Jahren) ist es vielfach wie in einem Sanatorium bei einer Behörde, verglichen mit einem Betrieb in dem *wertschöpfend und betriebswirtschaftlich* gearbeitet werden muß und über die Wertschöpfung der Umsatz generiert wird, denn genau das ist bei einer Behörde eben nicht der Fall, da die Kosten nicht von einem Gast, Kunden ,oder Auftraggeber getragen werden, sondern vom Steuerzahler. Da ist der Ton ein ganz ,ganz anderer.

Mal abgesehen davon, daß man nicht arbeitslos werden kann. Was heute ein sehr großer Vorteil ist, z. B auch wenn ein Hausbau und eine Finanzierung anstehen, die bei einem der seinen Arbeitsplatz nicht verlieren kann, weit eher genehmigt wird.

Das es nicht mehr wie 1990 auf den Behörden ist, ist schon klar, aber wo ist die Zeit denn stehengeblieben? Und wo sind die weitreichenden Konsequenzen, wie bei einem normalen Angestellten, wenn die Leistung nicht mehr stimmen sollte und ein Pensum nicht mehr geschafft wird? Das hat Konsequenzen.

Diese sind bei einer Behörde nicht zu befürchten. Außerdem erhält z. B ein Beamter beim Burnout auch nach langer Zeit in der Arbeitsunfähigkeit seine Gehaltsfortzahlung in gleicher Höhe weiter , der Angestellte in der freien Wirstchaft nur 6 Wochen.

Daher sind z. B auch viele Lehrer bestens bei Krankheit versorgt, während alle anderen Arbeitnehmer nach 6 Wochen in der heutigen Zeit oftmals ernste finanzielle Schwierigkeiten nach diesen 6 Wochen bekommen, denn dann gibt es nur noch das wesentlich geringere Krankengeld von der gesetzlichen KK.


Wenn ein Maurer, Dachdecker , Dreher, Montagearbeiter oder Mechaniker seine Leistung nicht mehr bringt , gibt es dann Maßnahmen. Und Überstunden sind ohnehin immer vorhanden, aber nicht in einer warmen Behörde, denn nicht jeder sitzt im Büro und erhält später eine Pension ohne Beiträge gezahlt zu haben. Davon kann ein Mechaniker , Dachdecker oder anderer Facharbeiter nur träumen; von der Höhe der Altersversorgung ganz zu schweigen.

Nur mal so Am Rande:

1. Durchschn. Rente in Deutschland: 1186 € (Stand 2019)

2. Durchschn. Pension in Deutschland: 3160€ (Stand2019)


Da lohnen sich ein paar Überstunden und der Job auf der Behörde, ganz im Gegensatz zu der katastrophalen Lage bezüglich der Zukunft bei der DRV und der dortigen Altersrente. Und zum Glück ist die Pension auch noch "beitragsfreie Leistung" der steuerzahlenden Bürger.

Horst

schrieb am 09.06.2021 um 18.53 Uhr:
@ HR Maaßen

Tja wenn sie soviel Ahnung haben Respekt nur ein beschäftigter im öffentlichen Dienst ist kein Beamter und der beschäftigte im öffentlichen Dienst bekommt tatsächlich auch ein Gehalt!!
Wenn man da keine Ahnung hat einfach Mal nix schreiben ist für alle besser.

Wieland Wagner

schrieb am 09.06.2021 um 20.56 Uhr:
@Andre Warnke

"Mal abgesehen davon, daß man nicht arbeitslos werden kann. Was heute ein sehr großer Vorteil ist, z. B auch wenn ein Hausbau und eine Finanzierung anstehen, die bei einem der seinen Arbeitsplatz nicht verlieren kann, weit eher genehmigt wird."

Zu einen kann man auch als Angestellter im öffentlichen Dienst arbeitslos werden.
Zum anderen: Wenn ihrer Meinung nach der öffentliche Dienst nur aus Zuckerschlecken und Vorteilen besteht: Warum haben Sie dann nicht auch diesen Weg eingeschlagen?
Augen auf bei der Berufswahl!
Oder ist etwa doch nicht alles Gold was glänzt?


"Und wo sind die weitreichenden Konsequenzen, wie bei einem normalen Angestellten, wenn die Leistung nicht mehr stimmen sollte und ein Pensum nicht mehr geschafft wird? Das hat Konsequenzen."

Dann empfehle ich mal sich zu erkundigen, was die Abteilungen der Wirtschaftsprüfungen so machen, an welchen Stellen eingespart wird, wie der Druck in vielen Fachbereichen dadurch spürbar anzieht.

"Außerdem erhält z. B ein Beamter beim Burnout auch nach langer Zeit in der Arbeitsunfähigkeit seine Gehaltsfortzahlung in gleicher Höhe weiter , der Angestellte in der freien Wirstchaft nur 6 Wochen."

....und wie viele Menschen im öffentlichen Dienst sind Beamte?
Wie viele sind "nur" Angestellte?
Der Angestellte im öffentlichen Dienst dürfte wohl die Mehrheit stellen - und erhält keine Goldbarren, wenn er langfristig erkrankt. Ihre Vorstellungen sind an dieser Stelle völlig fern jeglicher Realität.


"Und Überstunden sind ohnehin immer vorhanden, aber nicht in einer warmen Behörde, denn nicht jeder sitzt im Büro und erhält später eine Pension ohne Beiträge gezahlt zu haben."

Meinen Sie die Hausmeister, Schlosser, Gärtner, Pflegepersonal, Erzieher usw. welche ebenfalls im öffentlichen Dienst tätig sind?
Oder meinen Sie die Mitarbeiter vom Jugendamt, der Sozialberatungsstellen usw., welche sich kaum vor Fallzahlen retten können?
Lehrkräfte können Sie nicht meinen, da diese in der Regel vor überfüllten Klassen stehen, Inklusionsarbeit leisten, mit schlechten Strukturen im Bildungssektor kämpfen und dafür auch noch von Leuten wie ihnen angefeindet werden.

"Davon kann ein Mechaniker , Dachdecker oder anderer Facharbeiter nur träumen; von der Höhe der Altersversorgung ganz zu schweigen."

Darum Augen auf bei der Berufswahl.

Niemand ist gezwungen Mechaniker, Dachdecker oder Lehrer zu werden.
Dafür steht es aber jedem offen sich gewerkschaftlich zu organisieren und für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Nur zu meckern und zu jammern, dass es anderen besser geht und andere Berufszweige nur aus "Faulenzern" bestehen, ist wohl kaum das, was eine konstruktive Entwicklung begünstigt.


"Nur mal so Am Rande:
1. Durchschn. Rente in Deutschland: 1186 € (Stand 2019)
2. Durchschn. Pension in Deutschland: 3160€ (Stand2019)"

Nur mal so am Rande:
Ein Studium führt in der Regel zu einem höherwertigem Beruf führt zu einer höherwertigen Rente. Das müsste doch klar sein?
Oder meinen Sie ernsthaft, dass der Hausmeister im öffentlichen Dienst eben so viel verdient, wie der Lehrer?


"Und zum Glück ist die Pension auch noch "beitragsfreie Leistung" der steuerzahlenden Bürger."

Dann sollten Sie aber auch erwähnen, dass viele Abgaben bei einer Verbeamtung im Gegensatz zu einem Angestellten aus eigener Tasche gezahlt werden müssen.
Da müssten Sie dann doch glatt aufatmen können?
Und um bei ihrem hinkendem Vergleich zu bleiben:
Psychische und psychosomatische Erkrankungen kommen z.B. bei Lehrkräften häufiger vor als in anderen Berufen, ebenso unspezifische Beschwerden wie Erschöpfung, Müdigkeit, chronische Kopfschmerzen usw.
Vielleicht ist es da doch besser, wenn man Dachdecker wird?

Andre Warnke

schrieb am 10.06.2021 um 00.02 Uhr:
@Wieland Wagner

schrieb am 09.06.2021 um 20.56 Uhr:
@Andre Warnke...

Nicht nur das Sie undifferenziert alles durcheinander werfen, was ich geschrieben habe und es nebenbei auch noch bis zur Umkenntlichkeit entstellen, muß man bei Ihren Ausführungen ja Angst haben, daß die Angestellten im Öffentlichen Dienst und Beamte am Schreibtisch an Schwäche zusammenbrechen, im Gegensatz zum Dachdecker, Tischler oder Mechaniker, der ja wohl den ganzen Tag nur so mal "LaLa" tätig ist und sonst nichts leistet.......aber trotzdem leider bei Weitem nicht so einen Kündigungssschutz hat, wie ein Angestellter im öffentl. Dienst und erhebliche Einbußen nach den 6 Wochen Lohnfortzahlung vom AG, sowie bei Weitem bei keiner Bank diegleiche positive Beurteilung und Risiokobwertung eines Beamten , oder Öffis hat, geht es nicht um MICH und MEINE Berufswahl! Also bitte nicht persönlich werden.

Zum Anderen ging es hier in keinster Weise um Hausmeister oder Gärtner im öffentlichen Dienst und das wissen Sie sehr genau.

Bei Ihrer Einstellung zu Menschen, die eine wichtige wertschöpfende Tätigkeit haben und eben nicht im Büro sitzen, sondern extremer Belastung bei Wind und Wetter ausgesetzt sind und nicht im Entferntesten so entlohnt werden, wie die Behördenmitarbeiter , wie z. B. Pflegefachkräfte oder Mitarbeiter im Altenheim, muß man sich wundern,daß es überhaupt noch solche Menschen gibt, die sich aufopfern und im 3-Schichtbetrieb Dienst leisten , an Weihnachten ,Ostern usw. und zwar für Sie. Ein Studium nützt gar nichts, wenn man ein realitätsfremder Einsiedler bleibt, wie viele unserer Politiker, die mit Studium oft mehr kaputt machen, als ein Hauptschüler.

Alle wundern sich,daß es kaum mehr Fachkräfte gibt, die diese Tätigkeiten ausführen wollen. Ich finde auch Herr Wielandt, Sie sollten Ihre Betreuung in der Klinik oder irgendwann einmal im Altenheim, einfach alleine übernehmen, denn es sind ja keine "wichtigen studierten Beamten" die dort tätig sind, sondern eben "nur" normale Menschen, die in der Altersarmut enden, während man als Pensionär Weltreisen auf der Aida macht.

Ich hoffe, sie benötigen nie einen Dachdecker, Klempner oder Mechaniker. Der hat kein Abitur und auf der Aida wohl auch nichts zu suchen. Außerdem ist er ja nicht so kaputt wie ein hart arbeitendner Beamter und erhält eben auch mit 67 nur ein Drittel des Geldes eines Staatsdieners, der immer eher im Frührente geht- bei der *Belastung* auch klar angebracht, nicht wahr?
Übrigens, die Augen bei der Berufswahl nützen nichts, wenn unser System sozial an die Wand gefahren wird mit Leuten, die hier auf Kosten der Steuerzahler vollversorgt werden , während die anderen die 800 Milliarden (!) pro Jahr erwirtschaften müssen und zwar mit steigender Tendenz und Kosten und man sich über die "fehlenden Fachkräfte " aufregt.

Wenn Sie meinen,daß heute ein Beamter ohne Zahlung von Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung und voller Gehaltszahlungen unbegrenzt im Krankheitsfalle , sowie Gleitzeit und anderen Bevorzugungen, wie Sonderverträge bei Versicherungen und auch bei Kindergeldzahlungen im Nachteil ist, werden Sie doch Dachdecker. Da haben Sie alle Vorteile die man sich nur wünschen kann!

So wird ein Schuh `draus!

Andre Maaßen

schrieb am 10.06.2021 um 00.23 Uhr:
@wagner

Sie wissen schon,daß Experten im Monatstakt auf die immensen Kosten der Verbeamtung und Pensionen in den letzten Jahren daran erinnern,daß dies kaum noch vom steuerzahler zu stemmen ist und das die Pensionierung im Gegensatz zum ansonsten Berufstätigen auch immer eher stattfindet und diese Kosten alleine der Bürger zu tragen hat?
Auch die Kosten, die bei Zuzahlungen von Krankenkassenleistungen anfallen, sind aufgrund der sehr niedrigen und auch noch "Heilfürsorge" ,die nur ein Drittel eines Krankenkassenbeitrages ausmachen, dort auf Niveau eines gesetzlich Versicherten. Man hat die Wahl sich auch privat versichern zu lassen und erheblich bessere Leistungen zu erhalten. Und schliesslich ändert sich beim Angestellten die Bezahlung zum Ende der Berufstätigkeit nicht, während der Beamte noch in den allermeisten Fällen eine oder sogar zwei Besoldungsstufe erhöht bekommt, weil nach der die Pension berechnet wird. Das sollen alles keine großen vorteile sein?

Also, wir sprechen hier nicht vom kleinen angestellten im öffentlichen dienst, aber von den 1,7 Millionen Beamten und zusätzlich den Pensionären, die geradezu privilegiert sind.Jeder zehnte Arbeitnehmer ist bereits Beamter.Alleine in den letzten 2 Jahren hat der Bund 23500 neue Stellen geschaffen. Ich würde sofort tauschen.Denn mir wird unverblümt gesagt: Mehr Beiträge,länger arbeiten oder noch weniger Rente.

Henning Laatz

schrieb am 10.06.2021 um 01.05 Uhr:
@Wielandt Wagner
Also, meine Frau ist auch lange im öffentlichen Dienst und hat nach eigener Aussage nur Vorteile und nicht einen einzigen Nachteil. Auch die Kredite für unser Haus wurden sofort genehmigt und sie laufen auf ihren Namen.Denn es ist sehr wohl auch der staatliche Arbeitgeber entscheidend wenn es eine Behörde oder ein Amt des Landes ist und ein geringeres Risiko für die Bank darstellt. Sie müssen schon im Lummerland leben bei den absolut optimalen Bedingungen ,um da noch etwas negatives dem Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft gegenüber zu finden. Ich kenne auch kaum einen Beamten, der studiert hat und aufgrund des Studiums eine höhere Besoldung und Pension hat. Die meisten haben ganz normale Berufe gelernt wie Verwaltungsfachangestellte und werden sehr gut entlohnt.Das ist schon eine andere, bessere Welt.Ich bin Kaufmann in einem Handel für Baumaterial und arbeite fast die doppelte Zeit wie meine Frau, bei gleicher Bezahlung und schlechteren Sozialleistungen und Arbeitsbedingungen , habe auch 300 Überstunden und viel mehr Stress.

Dissident

schrieb am 10.06.2021 um 10.48 Uhr:
AfD wirkt! Unser Land muss wieder normal werden.

Linus Mayerhofer

schrieb am 10.06.2021 um 10.51 Uhr:
@Wagner
Sie müßten dann ja folgerichtig sofort auf Dachdecker, oder Automechaniker umschulen, wenn dies der bessere , bequemere Job ist und die Beamtenarbeit und die Tätigkeit im öffentlichen Dienst so anstrengend und nur mit Entbehrungen verbunden und die Altersvorsorge unzureichend ist.

Aber das Komische war der Lehrer ,der immer häufiger am "Burnout " leidet(was tatsächlich der Fall ist und Ernst zu nehmen), denn dies sind die typischen selbstgeschaffenen Probleme, da diese fast ausschliesslich in den "Brennpunkten" , über die kaum noch berichtet wird, auftreten. Zu gut deutsch: Selbstgemachte Leiden durch Duldung von festen Parallelgesellschaften über viele Jahre.
Besonders bei den typischen politisch engagierten Lehrkräften, die meines Wissens nach wohl zum Großteil einer klaren politischen Ausrichtung angehören und aus ihrer Einstllung auch keinen Hehl im Unterricht machen.Das war bei mir auch zur damaligen Zeit stark zu beobachten.
Mal ganz davon abgesehen, das der Dachdecker dann dort an der Schule trotzdem arbeiten und sein Geld verdienen muß, wenn er den Auftrag erhält , obwohl er dann dort wohl auf nicht unerhebliche Probleme stoßen könnte.

Peter Wunderlich

schrieb am 10.06.2021 um 11.02 Uhr:
@Henning Laatz:

Aha.
Also selbst Nutznießer sein, aber den Umstand trotzdem kritisieren?
Sehr konsequent von ihnen und ihrer Frau. :)

R. Ackermann

schrieb am 10.06.2021 um 11.44 Uhr:
Herr Wieland

Ich habe das beste Beispiel direkt vor der Haustür:

Mein Nachbar, ehemaliger Beamter vom Katasteramt, mit 60 penioniert, neues Auto der Mittelklasse aus Stutgart in der Garage, bestens angezogen, das Reihenhaus bezahlt, spielt Golf, die Zähne tadellos restauriert und ständig in Urlaub.

Der Nachbar bei mir im Mietshaus:

Ehemaliger Klempner, mit 65 in Rente gegangen, körperlich stark angeschlagen, kein Auto, kein Eigentum, kein Geld für Zahnersatz, kein Urlaub und fährt hin - und wieder, wenn es möglich ist mit dem Rad zum großen Supermarkt Ziegelstr. , um sich am Bistro dort draußen einen Kaffee zu gönnen. Wie schon erwähnt, leider ohne die oberen 2 Schneidezähne.

Traurig aber wahr. Die immer extremer werdende Zweiklassengesellschaft in Deutschland.Zu guter Letzt noch die Sprüche der jungen Leute, die "gar nicht einsehen, den Luxus der Alten in den nächsten Jahren finanzieren zu müssen"
Die Politik sieht seit 25 Jahren zu, wie Rentner immer ärmer werden , die EZB Geld einfach ohne Gegenwert "nachdruckt" und wir als Gesellchaft die Schulden anderer Länder und Banken übernehmen. Nur für die ,die 50 Jahre "gebuckelt" haben, ist das Existenzminimum gerade gut genug!

Vincent Albers

schrieb am 10.06.2021 um 11.59 Uhr:
Herr Wieland

In welchem Paralleluniversum leben Sie eigentlich?

Weder im jährlichen Armutsbericht fallen Beamte oder Angestellte im ÖD besonders auf, noch im Bericht über körperliche Schäden, oder Einschränkungen durch die Berufstätigkeit. Die sind hier die Ausnahme aber nicht die Regel, wie bei anderen Berufszweigen, wo dies schon mit 40 Lebensjahren an der Tagesordnung ist
Es ist doch wohl ein Scherz, über die kaum nennenswerten beruflich bedingten Probleme , oder die stabile über Jahre gut gewachsene Besoldung,Beförderung und Bezahlung dieser Personengruppe zu diskutieren.Vom gesonderten Kündigungsschutz in den Verwaltungen und Behörden ganz zu schweigen.

Karl Heinz Gieseler

schrieb am 10.06.2021 um 17.35 Uhr:
@ Wieland

Zwei Dinge sind heute schon mal wirklich das A und O und ganz entscheidend:

Der "sichere Job" im öffentlichen Dienst und die "gesicherte Altersvorsorge" ohne Eigenleistung durch gesetzlich verpflichtende Beiträge, wie bei Beamten. Denn die zusätzliche Absicherung kann man dann schon mit einplanen und hat auch die finanziellen Mittel dazu.

Denn heute steht schon fest, wie die Presse mal wieder klar schreibt:

Flaschen sammeln für die, die das System 50 Jahre am Laufen gehalten haben, ist angesagt , bei 48% des letzten Nettoeinkommens. Tendenz geht zu 43% absteigend.

Das ist eine Anstellung im öffentlichen Dienst , noch besser als Beamter, ein 6er im Lotto.

Man kann diese Situation gar nicht mehr nachvollziehen:

Man verteilt das Steuergeld an andere Länder , übernimmt Schulden , zahlt an die EZB für Fiskalpakte, Rettungsschirme und Stabilitätspakte, erzählt uns wir hätten Platz und niemandem wird durch die Zuwanderungs-und Europapolitik und die EZB-Schuldenübernahmen etwas weggenommen , aber der Bürger muß sparen bis die Schwarte kracht.
Die Welt Online sprach nach Aussagen von Experten ,von einer Katastrophe die uns bevorsteht.

Dieter

schrieb am 10.06.2021 um 17.48 Uhr:
Naja sagen wir es doch Mal so die freie Wirtschaft verdient ihr Geld auf den Rücken der Belegschaft.
Eine KFZ Mechatroniker Stunde kostet mittlerweile gut 100€ und wie viel davon bekommt der Mechatroniker?
Der muss Überstunden machen um sich auch was leisten zu können statt den richtig zu entlohnen aber nein der Chef steckt sich lieber die Taschen voll und statt noch weitere Leute einzustellen wird dem Monteur noch mehr Druck gemacht das ist natürlich sehr sozial
Und haben wir es nicht auch der Sozialen Politik von damals zu verdanken daß es im Einzelhandel fast nur noch 450€ Kräfte zu finden sind um die Sozialabgaben einzusparen und besser noch die werden dann ab 20.00 zusätzlich eingesetzt um den wenigen festangestellten den Nachtzuschlag zu verwehren.Ausserdem hat die Stadt auch ne soziale Komponente dort gibt es auch viele Beschäftigte die in der freien Wirtschaft keinen Job finden würden weil sie ja nicht die geforderte Leistung erbringen, aber ehrlich auch diese bringen ihre Leistung.

Heinz L.

schrieb am 10.06.2021 um 18.55 Uhr:
@Dissident:

Sie sagen, dass die AfD wirkt.
Können Sie mir EIN Beispiel nennen, wo die AfD etwas sinnvolles für den Arbeitsmarkt, den Bildungssektor, oder die zunehmende Wohnungsnot unternommen hat?

Oder geht s nur darum "Anti" zu sein?

Wieland Wagner

schrieb am 10.06.2021 um 19.03 Uhr:
@Vincent Albers

Sie sollten erst lesen, dann nachdenken und dann urteilen.
Lohnungerechtigkeit und unfaire Arbeitsbedingungen auf der einen Seite können wohl kaum die Richtlinie sein, um andere Bereich in denen es vermeintlich(!) besser läuft zu kritisieren und dort den selben Standard zu fordern.
Dabei ist auch noch zu unterscheiden zwischen Angestellten(!) und Beamten(!!) im öffentlichen Dienst.
Oder wollen Sie sagen das der Hausmeister im ÖD pauschal mit einer Behördenleitung zu vergleichen ist?
Aber Hauptsache undifferenziert erst mal gegen ALLE im ÖD schießen.
So undifferenziert muss man erst mal sein.

Eines zeigt mir diese Diskussion:
Das die Tätigkeiten der Angestellten im ÖD pauschal unterschätzt werden.
Und das die AfD mit ihren miesen Parolen die Spaltung der Gesellschaft voran treibt, statt Solidarität zu fördern.

Wieland Wagner

schrieb am 10.06.2021 um 19.08 Uhr:
@R. Ackermann

Mit Verlaub: Dann hat ihr Nachbar scheinbar etwas richtig gemacht, wenn er das alles mit ehrlicher Arbeit verdient hat.
Klingt für mich erstmal nach Sozialneid.
Dazu kann ich nur sagen: Augen auf bei der Berufswahl.

Aber wenn Sie in direkter Nachbarschaft mit einem so reichen Menschen leben, kann es so schlecht ihnen ja auch nicht gehen?
Oder war der Nachbar nur clever in der Anlage seines hart Ersparten?

Wieland Wagner

schrieb am 10.06.2021 um 19.13 Uhr:
@Andre Warnke:

Gehören Sie eigentlich auch zu den Leuten, die meckern, wenn die Stadtteilbüros wegen Personaleinsparungen geschlossen werden, zeitgleich aber fordern das "Bürokräfte" eingespart werden sollen?

Nirgendwo habe ich geäußert, dass Pflegepersonal etc. einen schlechten Job machen - im Gegenteil. Diese Leute sollten grundsätzlich besser bezahlt werden. Das erreicht man aber kaum, wenn man Kritik an anderer Stelle äußert.
Oder hat die AfD irgendwo sich für bessere Arbeitsbedingungen von Pflegekräften usw. eingesetzt?
Nein?
Seltsam....

Andre Warnke

schrieb am 10.06.2021 um 21.12 Uhr:
@Heinz L.

schrieb am 10.06.2021 um 18.55 Uhr:
@Dissident:

"Sie sagen, dass die AfD wirkt.
Können Sie mir EIN Beispiel nennen, wo die AfD etwas sinnvolles für den Arbeitsmarkt, den Bildungssektor, oder die zunehmende Wohnungsnot unternommen hat?
Oder geht s nur darum "Anti" zu sein?"

Die *unzähligen sinnvollen Anträge der AfD im Bundestag* werden GRUNDSÄTZLICH abgelehnt, weil sie von der AfD stammen.
An Ihrem Kommentar erkennt man sehr deutlich, wie man mit Nichtachtung, Ignorierung und Hochnäsigkeit der Parteien und der Medien , die AfD im Bundestag verhindert. Viele Anträge wurden bereits von den Altparteien etwas umformuliert, um sie dann selbst als Antrag zu stellen und umzusetzen.
Die AfD kann als Oppositionspartei ohne Mehrheit gar nichts unternehmen!Das sollte jedem Politikinteressenten klar sein. Ihnen dies nun vorzuwerfen, kann nur völliger Unkenntnis entstammen.

Martina Riemann

schrieb am 10.06.2021 um 21.42 Uhr:
Wieland Wagner:


....Mit Verlaub: Dann hat ihr Nachbar scheinbar etwas richtig gemacht, wenn er das alles mit ehrlicher Arbeit verdient hat.
Klingt für mich erstmal nach Sozialneid.
Dazu kann ich nur sagen: Augen auf bei der Berufswahl...
... wenn Sie in direkter Nachbarschaft mit einem so reichen Menschen leben, kann es so schlecht ihnen ja auch nicht gehen?
Oder war der Nachbar nur clever in der Anlage seines hart Ersparten?...


Schade, ich finde man sollte dringend die Vorschläge der Linken umsetzen, solche Menschen ( Reiche) wie beschrieben, die auf Kosten der Gesellschaft so reich geworden sind, zu enteignen. Dann kann man diesen Reichtum an die verteilen, die es nötig haben und als Rentner zur Tafel müssen, während solche Leute, die "hart arbeuten" wie Beamte Kreuzfahrten machen, Herr Wagner, oder?
Das wäre doch sozial gerecht. Und die Symphatie für diese Partei tragen Sie doch immer mit und die guten sozialen Vorschläge doch auch! Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Henning Laatz

schrieb am 10.06.2021 um 21.53 Uhr:
@Peter Wunderlich

Aha.
Also selbst Nutznießer sein, aber den Umstand trotzdem kritisieren?
Sehr konsequent von ihnen und ihrer Frau. :)

Genau so ist es! Ich bin Nutzniesser, finde aber trotzdem daß es viele Ungerechtigkeiten gibt. Nebenbei ist meine Frau keine Beamtin und zahlt deshalb auch Rentenvers. und Arbeitslosenversicherung, obwohl die Wahrscheinlichkeit jemals arbeitslos zu werden sehr gering ist.
Und ein klares JA; es ist eine große soziale Ungerechtigkeit die der Gesellschaft wiederfährt mit der Vollversorgung von 1,7 Millionen Beamten. Und JA, ich kritisiere es, denn wenn alle den Gürtel enger schnallen müssen( was die Rentner schon machen) dann sind endlich auch die "dreifach" überfinanzierten Beamtenpensionen dran!
Das wäre gesellschftlich und sozial gerecht!

huggel

(eMail: pws73@t-online.de) schrieb am 10.06.2021 um 22.04 Uhr:
Die Ursprünge des Beamtentums liegen im Beginn der Entwicklung des Staatswesens. Im Alten Ägypten, den orientalischen Staaten, im Indien des Altertums, im Alten China und im Römischen Reich gab es bereits Beamte. Im Gegenzug für ihre unbedingte Treue übernahm ihr Dienstherr die Verpflichtung, sie lebenslang angemessen zu unterhalten.
Vielleicht sollte die Politik anfangen etwas moderner zu denken. Das hätte dann mit der AfD wie immer nix zu tun!

Martina Riemann

schrieb am 10.06.2021 um 22.09 Uhr:
@Dieter 10.06.2021 um 17.48 Uhr.

Sie werden aber nicht gezwungen in diese Werkstatt zu gehen und den ihrer Meinung nach raffgierigen Inhaber zu unterstützen.Die 800 Milliarden im Jahr für Pensionen zu zahlen, können Sie eben nicht ablehnen.

Andre Warnke

schrieb am 10.06.2021 um 22.18 Uhr:
@Wieland Wagner

schrieb am 10.06.2021 um 19.13 Uhr:
@Andre Warnke:




Nein, die vermisse ich nicht, weil ich sie zum Glück nur selten benötige und da dort ohnehin viele im Zeitlupe gearbeitet haben.Bei so einer Motivation und dem Arbeitstempo wären die meisten von uns nicht mehr in Lohn und Brot.
Außerdem muß man auch noch für jeden Personalausweis, Antrag oder Eintragung in den KFZ Schein bezahlen, obwohl man schon alles doppelt und dreifach und auch noch die fetten Gehälter der Beamten dort über die Steuern über-und mitfinanziert.
Dreifach abzocken hält halt besser, vor Allem wenn es um die Bezahlung und Versorgung von Staatsdienern geht.

R. Ackermann

schrieb am 10.06.2021 um 23.00 Uhr:
@Wagner
...@R. Ackermann Mit Verlaub: Dann hat ihr Nachbar scheinbar etwas richtig gemacht, wenn er das alles mit ehrlicher Arbeit verdient hat.Klingt für mich erstmal nach Sozialneid.Dazu kann ich nur sagen: Augen auf bei der Berufswahl....

Das würde dann bedeuten, daß der arme Rentner etwas falsch gemacht hat? NEIN!
Er wurde und wird vom Gesetzgeber extrem benachteiligt und der Pensionär extrem bevorteilt. Warum? Weil der Gesetzgeber solche Ungerechtigkeit so gesetzlich verankert hat, denn er selbst IST Beamter.
Der Eine lebt wie ein König, der andere finanziert diesen König aus seiner Armut heraus!Das hat mit Berufswahl überhaupt nichts zu tun, denn der Gesetzgeber könnte beide gleichstellen, wenn der weniger Betuchte weniger Belastungen durch Steuern hätte; das wird aber nicht gemacht. Sondern genau umgekehrt, der Betuchte zahlt nicht einmal für seine Rente ein, geschweige denn Arbeitslosenversicherung. Und beschweren Sie sich nicht, daß Sie keinen Klempner mehr bekommen, der Ihr verstopftes Klo wieder in Gange bringt.
Es ist schon eine Frechheit, jemanden der in Altersarmut lebt, so zu verhöhnen. Der Mann ist krank, kaputt, hat kein Geld seine Zähne machen zu lassen und Sie finden das OK. Das zeigt mir nur noch Eines:
Das es Menschen gibt wie Sie, die anderen nicht die Butter aufs Brot gönnen, diese armen Menschen noch verhöhnen und selbst leben wie die Made im Speck-auf Kosten der Gesellschaft und eben dieser fleißigen Menschen!
Beschweren Sie sich bloß nicht über unmenschliche Rechtsradikale! Pfui Deibel!

Vincent Albers

schrieb am 10.06.2021 um 23.43 Uhr:
Wieland Wagner, 10.06.2021 um 19.03 Uhr

"Eines zeigt mir diese Diskussion:
Das die Tätigkeiten der Angestellten im ÖD pauschal unterschätzt werden.
Und das die AfD mit ihren miesen Parolen die Spaltung der Gesellschaft voran treibt, statt Solidarität zu fördern."


Ich weiß nun überhaupt nicht,was die Afd damit zu tun haben soll. Das ist wohl Ihr Geheimnis. Und Parolen kenne ich von (...). Die Afd legt den Finger in die Wunde.Und deshalb wird sie angefeindet; man kann nicht einfach weitermurksen wie sonst. (...)

Wer "pauschal" unterschätzt wird weiß ich nicht, aber ich weiß ,das weder die Gehälter, noch die finanzielle Sicherheit , noch die Bevorzugung wie bei Beamten in der freien Wirtschaft so existiert.
Ebenso auch nicht bei einer derart bevorzugten Behandlung im Ruhestand bei nicht selbst gezahlten Beiträgen für die Pension, die nun schon fast 3 mal so hoch ist, wie die Rente. Wer das noch als normal oder sogar "verdient" gegenüber dem von Altersarmut bedrohtem Rentner ansieht, der 50 Jahre hart gearbeitet hat , kann keinerlei Gerechtigkeitsempfinden mehr haben.
Der Rentner zahlt ja nicht nur für seine Hungerrente selbst ein , sondern darf freundlicherweise auch noch die Pensionen der Beamten über sien Abgaben finanzieren.Das soll gerecht sein? Und die Experten die langsam Alarm hoch Drei schlagen, wegen der Unfinanzierbarkeit von 809 Milliarden im Jahr , die eingetreten ist, sind alle rechte Spinner, Afd`ler, oder wie?

Martina Riemann

schrieb am 11.06.2021 um 09.25 Uhr:
@Wagner
#
"Niemand ist gezwungen Mechaniker, Dachdecker oder Lehrer zu werden.
Dafür steht es aber jedem offen sich gewerkschaftlich zu organisieren und für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Nur zu meckern und zu jammern, dass es anderen besser geht und andere Berufszweige nur aus "Faulenzern" bestehen, ist wohl kaum das, was eine konstruktive Entwicklung begünstigt"

Der war gut! Der Beamte mit Haus ,Auto und der sicheren, dicken Pension , vorher Gehalt und allen Vorteilen, die man sich als AN nur wünschen und erträumen kann ,einschliesslich der Unkündbarkeit und der nochmaligen Erhöhung der Bezüge kurz vor dem Ausscheiden, um noch mehr Pension zu generieren, fordert "andere auf nicht zu jammern"

Das diese Ungleichbehandlung und Ungerechtigkeit nicht grundsätzlich durch eine schlechte Entlohung bei den normalen Angestellten in der Wirtschaft entsteht, soondern durch die enormen Steuerabgaben und der Nichtbeteiligung an der Arbeitslosen-und Rentenversicherung bei Beamten, ist Ihnen schon klar? Denn was bringt das Gehalt, wenn unser aufgeblasener Beamtenstaat dann alles an Steuern wieder abgreift?
Die Gewerkschaften kämpfen für mehr Lohn und meinen eigentlich mehr NETTO vom BRUTTO. Die kämpfen wohl auch in 20 Jahren noch, aber leider gegen die Falschen, denn die Verursacher der Misere sitzen in Berlin und Brüssel.Die Abgaben x-fach gehen ja auch noch nach Lohnsteuer und allen Abgaben von Gehalt /Lohn weiter: EEG Umlage, Ökosteuer, CO2 Steuer, Versicherungssteuer,dazu die höchsten Stromkosten in Europa.
Das hat nichts mit "ungerechter Bezahlung" zu tun!

(Niemand hat hier behauptet,daß der andere "Berufszweig" nur aus Faulenzern besteht)
Geben Sie doch einfach zu, daß Sie als Beamter stark bevorteilt sind -und gut und machen Sie den Berufszweig doch nicht immer selbst dadurch schlecht, daß Sie alles abstreiten, was Fakt ist und was jeder merkt, der rechnen kann! Beamtenverhältnis ist wie ein Sechser im Lotto. Ansonsten würden nämlich alle armen Menschen dort in die freie Wirtschaft wechseln!

Jessica Stockmann

schrieb am 11.06.2021 um 18.41 Uhr:
Herr Wagner,

Ihre Emphatie für arme Menschen scheint grundsätzlich nicht auf die autochthone Bevölkerung bezogen zu sein. Wenn es um andere Interessengruppen und deren Anliegen und Themen hier geht, fordern Sie immer Großzügigkeit, Hilfe, Emphatie und sich Gedanken darüber machen, welche Probleme vorhanden sind und unbedingt überwunden werden müssen. Vor allem sich "in die Situation des Anderen zu versetzen"

Woher kommt der nun der große Sinneswandel in Richtung "selber schuld?"