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Kontrollen am Dienstag: Polizei erwischt zahlreiche Raser

Lübeck - St. Gertrud: Polizisten der Station Eichholz haben am gestrigen Dienstagnachmittag, dem 8. Juni, an drei Örtlichkeiten Geschwindigkeitsmessung durchgeführt. Die Beamten wurden dabei von Kollegen des Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier (PABR) Scharbeutz unterstützt. Die Kontrollen begannen im Dreifelderweg.

Hier wurden innerhalb einer Stunde die Geschwindigkeit von 51 Fahrzeugen gemessen. Es sind 30 km/h erlaubt. Acht Fahrzeuge waren zu schnell unterwegs und kostenpflichtig verwarnt. Die höchste gemessene Geschwindigkeitsüberschreitung lag bei 44 km/h. Als zweiter Kontrollort wurde der Bereich Pfeifengrasweg/Torfmoosweg im Bereich des dortigen Spielplatzes gewählt. In einer knappen Stunde waren dort 12 Fahrzeuge unterwegs.

Trotz vorgeschriebener Schrittgeschwindigkeit, da es sich um einen Bereich der sogenannten Spielstraße handelt, waren die meisten Fahrzeuge schneller. Spitzenreiterin war eine Anwohnerin mit 26 km/h, welche ebenfalls kostenpflichtig verwarnt wurde. In den Gesprächen mit den Fahrzeugführern wurde erneut deutlich, dass die meisten Fahrzeugführer nicht wissen, dass in Spielstraßen lediglich Schrittgeschwindigkeit erlaubt ist.

Letzter Kontrollort war am Nachmittag der Heiweg. Hier wurde ebenfalls für eine Stunde die 20 km/h am Bahnüberweg überwacht. Bei 63 gemessenen Fahrzeugen wurden 11 Verstöße festgestellt und geahndet. Spitzenreiter war hier ein Fahrzeug mit 49 km/h. Der Fahrzeugführer muss mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Im Juni sind weitere Kontrollen vorgesehen.

Symbolbild.

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Text-Nummer: 145424   Autor: PD Lübeck/red.   vom 09.06.2021 um 10.32 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Radler

schrieb am 09.06.2021 um 10.48 Uhr:
Da sieht man es wieder. Autos in Städten halten sich an gar nichts. Geschwindigkeit und Abstand sind völlig egal. Also bitte mehr Kontrollen und Bußgelder erhöhen. Außerdem Führerschein weg nehmen und Autoverbot in der Stadt.

Bruno Bär

schrieb am 09.06.2021 um 11.13 Uhr:
Gut um jeden den sie erwischt haben.
Aber an Herrn Vorposter die Frage.
Gehts noch plumper und populistischer? Der Busgeldkatalog wurde angepasst und hat einen vernünftigen Rahmen. Hier Zwangsenteignungen zu fordern ist ....

Mehr Kontrollen können gerne sein. Für Autofahrer UND Radler. Man wird immer fündig werden.
Aber der Herr Radler ist ja schon mehrfach durch plumpes Getrolle aufgefallen und an sachlichen Debatten nicht interessiert

Opas gegen links

schrieb am 09.06.2021 um 11.27 Uhr:
Immer die gleichen, weltfremden Forderungen .. Autos raus aus der Stadt blabla.

Ganz ehrlich, zieht doch einfach aufs Dorf wenn euch in der Stadt zu viele Autos sind, wäre das nicht einfacher ?
Oder noch besser, ich ziehe aufs Dorf und fordere .. weg mit den Feldern, kein grün in meinem Dorf, mehr Asphalt!!

Sorry, aber es nervt gewaltig.

S.W.

schrieb am 09.06.2021 um 11.32 Uhr:
Ich möchte den Radler sehen, der in einer Spielstraße Schriiteschwindigkeit fährt. ;-)

Micha

schrieb am 09.06.2021 um 11.32 Uhr:
...ach Radler...wenn sie so aggressiv mit dem Rad unterwegs sind, wie sie schreiben, hätten wir wild West auf den Straßen aller cobra 11 und es wäre das beste,sie bleiben zuhause.
Kontrollen sind sinnvoll und auch notwendig, egal ob Radler oder Autofahrer...Denn viele Dinge werden unbewusst ausgeblendet oder mit der Routine vernachlässigt...aber, die Autofahrer die nicht wissen, wie schnell man in einer spielstrasse fahren darf, sollten sich das Geld von der Fahrschule wieder geben lassen!
Denn, dass dort schrittgeschwindigkeit angezeigt ist, wurde schon vor über 30 Jahren gelehrt...

Frank Steinke

(eMail: hggkarl@yahoo.de) schrieb am 09.06.2021 um 11.52 Uhr:
Wir brauchen deutlich mehr Kontrollen, vom Fußgänger bis zum Monster Truck Fahrer und alles dazwischen, Kontrollen von Fußgängern?
Aber natürlich, wie oft gehen die bei Rot über die Ampel, oder benutzen nicht den Zebrastreifen der 50 Meter entfernt ist, kann man täglich beobachten.

Es bringt offensichtlich nichts nur Stichprobenartig zu Kontrollieren, im Prinzip müsste jeder bei jeder Fahrt kontrolliert werden oder zumindest muss eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit bestehen kontrolliert zu werden.

Denn eins ist wohl offensichtlich, mit dem angeblichen Menschenverstand kommen wir hier nicht weiter, es braucht strengere Regeln und noch sehr viel strengere Sanktionen, man könnte die Strafen nach Gewicht staffeln.
Ein Fußgänger der bei Rot über die Ampel geht muss 50€ zahlen (an Ort und Stelle, sonst Festnahme), ein kleiner Polo 250€ und ein SUV 600€.

Das wäre auch noch sozial Gerecht!
Fakt ist aber, mehr Kontrolle, hier muss der Staat eingreifen!

Andreas Kreuz

schrieb am 09.06.2021 um 13.17 Uhr:
Sehr gut, ein Lob an die Polizei bitte öfter hier kontrollieren. Gerade in den Bereich merkt man, dass man als Radfahrer eben von Autos nicht ernst genommen wird, wenn mein Radtacho in ner engen 30-er Zone 28km/h anzeigt und man dann über den Gehweg überholt wird ist es echt zeit mehr zu machen gegen diese Art von Autofahrern. Will jetzt nicht sagen was ich alles schon am BÜ und am Spielplatz gesehen habe, wo spielende Kinder grade noch so vorm fetten SUV, mit dem der Fahrer überfordert zu sein scheint wegspringen konnten. Bremst doch einfach mal. Der Sicherheit und Umwelt zu Liebe und respektiert die anderen Verkehrsteilnehmer. Ich meine die 40-50% Autofahrer die es einfach nicht drauf haben. Und Radfahrer sind auch nicht alle korrekt, aber bitte nie alle über einen Kamm scheren und immer wieder neu und defensiv bewerten und verhalten. DANKE!

Rainer Müller

schrieb am 09.06.2021 um 14.02 Uhr:
wenn ich in einer Stunde bei 51 PKW kontrolliere und 8 Verstöße feststelle, dann entspricht das einer Quote von 16%.
Dagegen sind in 2,5h am Lindenplatz 215 Radfahrer kontrolliert worden, dabei wurden 20 Verstöße festgestellt. Das entspricht einer Quote von 9%.

Kein Mensch will das Auto verbieten und damit in die Freiheitsrechte eingreifen. Die Freiheitsrechte des einzelnen Menschen aber enden dort, wo die anderer beginnen. Ich habe das Recht mit meinem Rad bei grün eine Ampel zu queren ohne um meine Gesundheit fürchten zu müssen.
Genauso wie jeder zu Fuss gehende Mensch, das Recht auf unversehrtheit hat. Nicht jeder der meint, dass er seinen PKW beherscht hat das Recht, andere zu verängstigen, zu nötigen oder deren Gesundheit zu gefährden.

Malik

schrieb am 09.06.2021 um 14.50 Uhr:
Radler

Autos halten sich an dem was der jeweilige Fahrer damit anstellt!

Wenn wild geparkte Fahrräder die Gehwege verstopfen, blinden oder Gehbehinderten als Stolperfalle dienen, ist doch auch der jeweilige Radfahrer schuld und nicht gleich alle Fahrräder dieser Welt.

Paulchen

schrieb am 09.06.2021 um 16.33 Uhr:
Tja die Autofahrer, aber was ist mit den Radfahrern die erreichen Spitzengeschwindigkeiten .mal 1Beispiel gestern Nachmittag 14.30 Uhr Berliner Platz:ein Bus wollte gerade anfahren in den Kreisverkehr da schoss ein Radfahrer in falscher Richtung in den Kreisverkehr sein Glück das der Busse voll in die Eisen ging.10min. später fackenburger Allee über die Kreuzung in falscher Richtung junge Mutter mit höchsten 1Jahr alten Kind im Korb. Es ist interessant. Oder die Posselbrücke in der Baustelle was sich die Radfahrer dort erlauben u.leisten.Da würde die Stadtkasse klingeln.

Anwohner

schrieb am 09.06.2021 um 16.56 Uhr:
Zitat "Weitere Kontrollen sind vorgesehen". Hier ein Tipp von mir:
Liebe Ordnungskräfte, die Hochstr. (Schwartauer Landstr. bis Josephinenstr.) ist eine ausgewiesene 30er-Zone.
Sie werden eine Quote von 90% von zu schnell bis rasend fahrenden Autofahrern erhalten.
Kurz gesagt "Eine Goldgrube".
Trauen sie sich, auch wenn hier kein Bürgerschaftsmitglied wohnt.

Pascal 36

schrieb am 09.06.2021 um 18.20 Uhr:
Ja Corona muss bezahlt werden und desswegen wird abezockt.
Blablabla Besserwisser. Gebt doch eure Führerscheine selber ab und gönnt den anderen die lockere Fahrweise.

Fahrradfahrer

schrieb am 09.06.2021 um 20.13 Uhr:
Es muss noch fiel mehr kontroliert werden damit meer Autofahrer ihren Führerschein verlieren und die stinkenden Autos dann srehen bleiben. Alle fahrn fiel zu schnell in der Spielstrasse und es ist sehr laut, es lebe die Umwelt, das Fahrrad und das Bier

Anwohner

schrieb am 09.06.2021 um 22.33 Uhr:
Also diesen betreffenden Bahnübergang schneller als die vorgeschriebenen 20kmh zu überfahren ist schon sehr mutig haha.. Sehe nicht selten wie die Autos bei höherer Geschwindigkeit da aufsetzen.

Und ich denke, dass man Auto und Radfahrer gleichermaßen kontrollieren sollte.

Wohne selber in dem betreffenden Wohngebiet und hier fährt keiner von beiden Schrittgeschwindigkeit. Und Vorfahrtsregeln bei abgesenkten Bordsteinen sind den meisten auch fremd.

horsthupe

schrieb am 09.06.2021 um 23.42 Uhr:
@ Rainer Müller,

genau Ihr Verhalten; wenn es so ist, was Sie schreiben, was Ihr Recht ist, ist die Ursache für die Ünfälle.

Nein, Sie haben nicht das Recht bei grün eine Ampel zu queren ohne um Ihre Gesundheit fürchten zu müssen.

Es kann jederzeit irgendetwas unvorhergesehenes passieren, das jemand Ihnen die Vorfahrt nimmt.

JEDER Verkehrsteilnehmer hat auf die anderen zu achten, und darf nur in einen Gefahrenbereich, wenn dieser auch ERSICHTLICH frei ist.
Wenn nicht, hat er auf sein Vorrecht zu verzichten.

Menschen, die auf Ihre vermeindliche Vorfahrt pochen, sind das eigentliche elementare Problem.

Karlo

schrieb am 09.06.2021 um 23.49 Uhr:
Ich finde die Strafen angemessen. In Spielstraßen ok.Schließlich sind da Kinder und Familien unterwegs. Es gibt aber in Lübeck auch sinnlose 30er Zonen. Da kann man ruhig die Schilder wecknehmen.Man muß die Strafen nicht höher setzen, solange Radfahrer nicht härter bestraft werden.Die halten sich noch weniger an Verkehrsregeln.Also alle erst mal an die eigene Nase fassen. Und wir kommen alle miteinander klar,ohne zu hetzen.

Manfred Vandersee

schrieb am 10.06.2021 um 07.27 Uhr:
Es handelt ich bei den gemessenen Geschwindigeiten allesamt um Werte, mit denen ein nur mäßig trainerter Radfahrer unterwegs ist. Das sind zwar an den entsprechenden Stellen zu hohe Geschwindigkeiten, die entsprechend sanktioniert werden, jedoch wenn da schon der Begriff "Raser" erscheint, ist das reine Polemik. Die entsprechenden Kommentare lassen ja auch darauf schließen, dass das Framing hier hervorragend funktioniert.

NEIN, ich hetze jetzt bewusst nicht gegen gut trainierte Personen, die mit dem Rad mitunter deutlich schneller unterwegs sind;)

Thomas

schrieb am 10.06.2021 um 08.42 Uhr:
@ Radler

Leider ist auch 90% der Radfahrer nicht bewusst das es eine Radwegnutzungspflicht gibt bei den ensteprechenden Verkehrszeichen.

Das Bußgeld für dessen Missachtung wird aber nie verhängt.

Wenn ein Radweg endet und auf die Straße führt gelten auch Vorfahrtsregeln woran sich kein Radfahrer hält oder fahren Sie einfach nach links wenn der Beschleunigungsstreifen auf der Autobahn endet obwohl jemand neben Ihnen ist?

Vorfahrtachten Schilder für den Fuß- und Radverkehr an den Kreisverkehren der K13 werden auch immer missachtet.

Alter Stadtbewohner

schrieb am 10.06.2021 um 09.19 Uhr:
@ Radler, meinen Sie nicht auch ,das permanente (..) Kommentare keinen weiter bringen. Lassen Sie sich doch einmal etwas (..) für den Verkehr in der Stadt einfallen. Nur noch Radfahrer kann nicht die Lösung sein. Bierlieferung mit Fahrradanhänger ????