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Fünfjähriger von E-Scooter angefahren und schwer verletzt

Lübeck - St. Lorenz Süd: Am Donnerstagnachmittag, 10. Juni 2021, ist in Lübeck St. Lorenz ein fünf Jahre alter Junge von zwei Nutzern eines E-Rollers angefahren und erheblich am Kopf verletzt worden. Die beiden Männer flüchteten beim Anblick der anwesenden Mutter vom Unfallort. Der Junge musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Gegen 14.15 Uhr wurde der fünfjährige Sohn aus einem Kindergarten an der Ecke Hansestraße/ Töpferweg abgeholt. Er hielt sich auf seinem Laufrad auf dem Gehweg unmittelbar vor der Einrichtung auf. Zur gleichen Zeit befuhren zwei Männer verbotswidrig gemeinsam auf einem E-Roller einer ortsbekannten Verleihfirma den Gehweg in Richtung der Wendischen Straße. Dabei erfassten sie den Jungen mit dem Gefährt. Er stürzte zu Boden und zog sich erhebliche Kopfverletzungen zu.

Besonders feige: Anstelle sich der Situation zu stellen, flüchteten die beiden Männer beim Anblick der Mutter in Richtung der Wendischen Straße. Im Rahmen der Fahndung konnten sie nicht mehr angetroffen werden.

Der Fünfjährige wurde mit erheblichen Kopfverletzungen von Einsatzkräften des Rettungsdienstes in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei hat in diesem Fall die Ermittlungen wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht und fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen. Weiterhin stellt das gemeinsame Fahren auf einem E-Roller sowie das Fahren auf dem Gehweg eine Ordnungswidrigkeit dar.

Es werden Zeugen gesucht, die Angaben zu den flüchtigen Männern auf dem roten Leih-E-Roller machen können. Sie sollen zwischen Ende 30 und Anfang 40 Jahre alt sein, ihr Erscheinungsbild wird mit "südländisch" beschrieben. Beide trugen zur Tatzeit kurze Hosen. Ein Mann war mit einem grauen Shirt, der der zweite mit einem dunklen T-Shirt bekleidet. Sachdienliche Zeugenhinweise nimmt das 2. Polizeirevier unter der zentralen Rufnummer 0451/1310 entgegen.

Symbolbild.

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Text-Nummer: 145485   Autor: PD Lübeck   vom 11.06.2021 um 15.58 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Horsti

schrieb am 11.06.2021 um 16.09 Uhr:
Dumm nur, daß die Roller mit GPS-Trackern ausgestattet sind und die Staatsanwaltschaft beantragen kann nachzusehen, welcher Roller zur Tatzeit am Tatort war. Die Daten des Kunden sind auch hinterlegt. Ich kann den beiden jungen Männern nur raten, sich freiwillig bei der Polizei zu melden, da sie sonst alles nur noch schlimmer machen und entsprechend bestraft werden könnten.

Jan H

schrieb am 11.06.2021 um 16.10 Uhr:
Könnte ihr nicht den flüchtigen nicht durch den gemieteten e Roller ausfindig machen schließlich fährt dieser E Roller nicht ohne Freischaltung der App



Lg jan

Dissident

schrieb am 11.06.2021 um 16.11 Uhr:
verbannt endlich diese Shit-Roller aus dem öffentlichen Verkehrsraum. Also diese "Miet-Roller" Mit denen wird nur Unfug angestellt und sie werden allerortens einfach willkürlich stehen und fallen gelassen.
Teilweise mitten auf Gehwegen, wo diese dann zu äußerst gefährlichen Hindernissen für Blinde und Sehgeschädigte werden.
Ausserdem sind es schnelle Fluchtmittel bei kriminellen Straftaten, wie z. B. Handtaschenraub und ähnlichem

Wieland Wagner

schrieb am 11.06.2021 um 17.10 Uhr:
Was sind das für "Männer", die ein Kind verletzen und dann auch noch flüchten?
Feige und ehrlos nenne ich so ein Verhalten!
Obendrein kann man gar nicht so dumm sein zu flüchten, wenn der Fahrer sich via GPS problemlos ermitteln lässt.

Ich wünsche dem Jungen und seiner Mutter von Herzen alles Gute und hoffe das den Umständen entsprechend alles gut geht.

James Bond

schrieb am 11.06.2021 um 17.26 Uhr:
@Dissident
"Ausserdem sind es schnelle Fluchtmittel bei kriminellen Straftaten, wie z. B. Handtaschenraub und ähnlichem"

Genau.
Und wenn es keine E-Roller mehr gibt, gibt es auch keinen Handtaschenraub mehr.
Man müsste dann konsequenter Weise nur noch Mofas, Motorroller, Motorräder, Fahrräder, Skateboards, Rollschuhe und schnelles Laufen verbieten.
Letzteres könnte man am besten gesetzlich vorschreiben, in dem man verpflichtet wird sich Schnürsenkel vom rechten mit dem linken Schuh ordentlich zu verknoten, so das nur kleine Schritte möglich sind.

Gute Besserung dem Kind und ich hoffe das sie diese (...) schnell finden. Vermutlich dürfte das über den geliehenen E-Roller aber kein großes Thema sein.

Luke Vader

schrieb am 11.06.2021 um 17.42 Uhr:
Zum Schutz des Lebens werden selbst bei niedrigsten Inzidenzen noch Masken getragen ABER diese Roller bleiben erlaubt !

Manchmal ist es genau diese Inkonsequenz, die tödlich sein kann !

Karlo

schrieb am 11.06.2021 um 18.03 Uhr:
Und dann wird immer noch gesagt,Kontrollen sind Schiet und laßt den Jugendlichen ihren Spaß,sie hatten ja sonst nichts wegen Corona.Die Roller liegen nicht nur auf Gehwegen sondern auch in Vorgärten oder auf kleinen Nebenstraßen mehrere Tage rum.Mußte auch schon anrufen wegen Beseitigung. Kontrollen können ruhig weiter fortgesetzt werden.Hoffentlich werden die Täter schnell geschnappt und wegen Unfall und Fahrerflucht bestraft.Dem Kleinen wünsche ich schnelle und gute Genesung.Und möge so was nie wieder passieren.

Herr Müller

schrieb am 11.06.2021 um 19.04 Uhr:
Gute Besserung und alles Liebe für den kleinen Jungen. Wünsche ihm von Herzen, dass die Verletzungen schon nicht mehr so weh tun, schnell verheilen und keine weiteren Folgen haben. Auch der Mutter wünsche ich, dass sie diesen Schock und die Sorge um ihren Jungen schnell verarbeiten kann.

Unfälle passieren täglich im Straßenverkehr. Jeder kann in so eine schwierige Situation kommen, dass er kurz unachtsam ist. Doch als Unfallverursacher einen kleinen Jungen mit schweren Verletzungen auf dem Gehweg einfach liegen zu lassen und zu fliehen, ist an Menschenverachtung kaum zu überbieten.

Ein Lübecker

schrieb am 11.06.2021 um 19.30 Uhr:
Ich bin immer mehr dafür das diese Roller wieder abgeschafft werden oder Verboten alleine wenn man sowas hier schon wieder liest, die Leute die so ein toller mieten machen damit zu 90% nur scheiße oder die Roller werden auch von nicht Kunden immer wieder umgeschmissen oder in weg gestellt

Richtig lesen!

schrieb am 11.06.2021 um 20.17 Uhr:
Karlo,

was haben die Jugendlichen damit zu tun, wenn 40-jährige sich asozial verhalten??

Hardy

schrieb am 11.06.2021 um 20.18 Uhr:
Dieser Elektroschrott gehört verboten! Er steht oder liegt verkehrsgefährdend herum. Wird auf ihm gefahren, wird gegen die Stvo verstoßen!

Wer hat diesen Wahnsinn erlaubt?

Setzen 6!

Zum Thema:
Alles Gute dem Jungen (mein Sohn ist auch 5Jahre alt) und der Mutter!
Mögen diese Verbrecher(!) auf dem Elektroschrott bald gefaßt werden und dann nicht nur wegen popeliger "Ordnungswidrigkeiten" belangt werden! Entfernen vom Unfallort ist z.B. keine "Ordnungswidrigkeit".

G.. T.

schrieb am 11.06.2021 um 20.51 Uhr:
An die Unfallverursacher
:
Meldet euch und stellt euch freiwillig !

Das übersteht ihr und könnt euch selbst wieder in den Spiegel schauen und gut schlafen.

Und dann noch eine Entschuldigung an die Mutter und ihr Kind,
mit einem Kuscheltier und etwas Leckeren und
schon verliert der Kleine nicht gleich den Glaube an diese Welt, ok?

Also, auf geht es!
Und die Feigheit überwinden, schafft ihr!

Gute Besserung an den Jungen und alles Liebe 😍

Jan H

schrieb am 11.06.2021 um 21.10 Uhr:
Eine bessere Variante ist das Man stationen setzt wo Man die E roller hinstellt sonst kann Man sich nicht von der App abmelden und die zeit läuft halt weiter somit würden sie die nicht einfach irgendwo hinlegen und müssten sie auf bestimmte Standorte hinstellen

lg Jan

Micha

schrieb am 11.06.2021 um 22.44 Uhr:
...richtig, Horsti! Und ich hoffe, dass das nicht an Deutschlands Bürokratie scheitert!
Die Dinger sind zwar ne feine Sache, aber nur, wenn verantwortungsbewusste Personen den Roller führen...da sich aber jeder Chaot so ein Ding mieten kann und es nicht nachvollziehbar ist, wie verantwortungsbewusst der Mieter ist, sollte man die Dinger ganz einfach verbieten, oder die Gesetze verschärfen...angefangen mit einem für jeden lesbaren Kennzeichen, app nicht zum download sondern nur noch über eine Fahrschule unter Vorlage eines Führerschein, Personalausweis etc...dem lütten alles erdenklich Gute, was ich auch der Mutter wünsche!

Karlo

schrieb am 11.06.2021 um 23.41 Uhr:
Am besten wäre die Roller zurück bringen wie Leihfahrräder und das Problem wäre gelöst.

Michael

schrieb am 11.06.2021 um 23.43 Uhr:
Ich konnte heute gar nicht zählen, wie viele e-Roller von Verleihfirmen heute ordnungswidrig genutzt wurden.

Entweder statt Radweg oder Straße den Fußweg benutzend oder eben zu zweit.

Auffällig war, dass es sich bei der Nutzung zu zweit zu 100% um ausländische Mitbürger, bzw. Bürger mit Migrationshintergrund handelte.

Ich hoffe für die Familie des Kindes, dass Polizei und Justiz alles daran setzen, die feigen Straftäter schnellstmöglich zu ermitteln und zu verurteilen.

Möglichst im Eilverfahren und möglichst auch mit Führerscheinsperre, da ansonsten dieses Klientel genau das ist, das mit PKW Derartiges begeht.