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Badeunfälle: Ministerin mahnt zur Vorsicht

Schleswig-Holstein: Archiv - 24.06.2021, 10.37 Uhr: Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack hat heute, am Donnerstag, dem 24. Juni 2021, gemeinsam mit DLRG-Präsident Jochen Möller ein wachsames Verhalten der Badenden an den Küsten und Binnengewässern angemahnt. "Damit meine ich Wachsamkeit gegenüber sich selbst und gegenüber anderen. Überschätzen Sie sich nicht, achten Sie aufeinander und insbesondere auf Kinder" so die Ministerin in Kiel.

"Und beachten Sie unbedingt die Hinweise der Rettungsdienste. Die kennen die Besonderheiten der Gewässer und wissen, was nötig ist", warnte Sütterlin-Waack.

DLRG-Präsident Jochen Möller appellierte an alle Bürgerinnen und Bürger: "Gehen Sie nur in bewachten Gewässern baden und vor allem nicht alleine".

Ein wachsames Verhalten sei 2021 angesichts der coronabedingten Zwangspausen in den Schwimmbädern und dem damit verbundenen Rückstand vor allem in der Anfängerschwimmausbildung noch wichtiger als in jedem anderen Jahr.

Den weit überwiegend ehrenamtlich tätigen Rettungskräften sprach Sütterlin-Waack ihren Respekt aus. "Auch sie konnten ja nicht überall wie gewohnt trainieren. Wir alle können nur dankbar dafür sein, dass die Frauen und Männer auch in diesem Jahr auf uns achten und für uns da sind. Es liegt an jeder und jedem Einzelnen, den Rettungskräften ihre Dienste so leicht wie möglich zu machen", so die Ministerin.

Sütterlin-Waack warb insbesondere bei den Eltern in Schleswig-Holstein dafür, die deutlich erweiterten Angebote für Schwimmkurse anzunehmen und sich von coronabedingten Wartelisten nicht abschrecken zu lassen.

"Im Land zwischen Nord- und Ostsee mit seinen vielen Seen sollte wirklich jedes Kind schwimmen lernen. Wir hatten deshalb bereits vor Beginn der Pandemie die Mittel für die ehrenamtliche Schwimm- und Rettungsausbildung deutlich erhöht. Um den coronabedingten Rückstand abbauen zu können, haben wir die Mittel noch einmal auf nun 400.000 Euro aufgestockt. Die Kurse laufen landesweit gut an. Ich danke allen, die sich dafür engagieren, dass unsere Kinder gut und sicher Schwimmen lernen", betonte die Ministerin.

Laut Statistik ist Ertrinken eine der häufigsten Todesarten bei Kindern. Foto: Karl Erhard Vögele

Laut Statistik ist Ertrinken eine der häufigsten Todesarten bei Kindern. Foto: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 145742   Autor: IM SH/Red.   vom 24.06.2021 um 10.37 Uhr

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