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Neue Lübecker investierte über 70 Millionen Euro

Lübeck: Archiv - 24.06.2021, 17.43 Uhr: Die "Neue Lübecker Norddeutsche Baugenossenschaft eG" investierte im Jahr 2020 70,98 Millionen Euro in ihren Wohnungsbestand für Modernisierung, Instandhaltung und Neubau, das entspricht fast 87 Prozent ihrer Mieteinnahmen. Damit sorgt die Genossenschaft weiter für qualitativ hochwertigen und bezahlbaren Wohnraum an 37 Standorten.

Die NEUE LÜBECKER hat ihre wirtschaftliche Stabilität auch im Jahr 2020 weiter ausgebaut. Die Eigenkapitalquote stieg auf 36,6 Prozent. Die Genossenschaft löste teure Kredite ab und vereinbarte niedrige Zinsen für neue langfristige Kredite. Hohe Investitionen in Instandhaltungen, Modernisierungen und Neubauten kommen unmittelbar den Mitgliedern zugute und sichern die Zukunft.

Dabei liegt der Schwerpunkt der Investitionen auf der Instandhaltung und der Modernisierung der Wohnungsbestände der NEUE LÜBECKER. Der Fokus der Investitionstätigkeit der Wohnungsbaugenossenschaft richtet sich hierbei auf den Zubau auf Bestandsgrundstücken, den Ersatzneubau von nicht modernisierungsfähigen Gebäuden oder die Aufstockung von bestehenden Gebäuden. „Auch in Zukunft wollen wir alles tun, damit die Wohnungen, Gebäude und Quartiere für unsere Mitglieder attraktiv und lebenswert sind und ein echtes Zuhause bieten“, so Dr. Uwe Heimbürge, technischer Vorstand der NEUE LÜBECKER. „Neubau ist dabei im Wesentlichen Ersatzneubau für nicht mehr modernisierungsfähige Gebäude. Bei den Modernisierungsvorhaben spielt die energetische Modernisierung eine wesentliche Rolle“, so Heimbürge.

242 Wohnungen hat die NEUE LÜBECKER im letzten Jahr fertiggestellt – im Neubau sowie durch Verdichtung und Aufstockung: in Ahrensburg am Reeshoop, in Travemünde im Bereich Reling / Am Heck, in Scharbeutz am Bürgerhaus, in Schwerin in der Lübecker Straße und in Geesthacht am Haferberg.

Aufgrund der besonderen Begebenheiten durch die Corona-Pandemie wurden die Beschlussfassungen der Vertreterversammlung erneut im schriftlichen Verfahren durchgeführt. So hat die Vertreterversammlung beschlossen, den Jahresüberschuss mit 10,752 Millionen Euro festzustellen und davon 8,94 Millionen Euro zur Eigenkapitalbildung für die kommenden Investitionen in die Rücklage einzustellen. Der Restbetrag wird auf Beschluss der Vertreter an die über 18.300 Mitglieder als Dividende ausgeschüttet, so dass diese dadurch auch direkt an der guten Entwicklung der Genossenschaft beteiligt werden.

„In die Instandhaltung und die Werterhaltung unserer Gebäude investieren wir seit Jahren auf einem sehr hohen Niveau und das deutlich über dem Branchendurchschnitt“, sagt, Marcel Sonntag, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft. „Es geht uns darum, eine breite Spreizung der Mieten zu erzielen: von günstigen Mieten in den instand gehaltenen Gebäuden über moderate Modernisierungsmieten in den modernisierten Gebäuden bis zu baukostenbedingt höheren Preisen im Neubau“, fügt Sonntag hinzu und verweist dabei auf die durchschnittliche Gesamtmiete der NEUE LÜBECKER in 2020, die bei 6,88 Euro pro Quadratmeter lag. Einen erheblichen Teil der Wohnungen sind auf dem Niveau der Fördermiete. So liegen aktuell knapp ein Drittel der Wohnungen bei oder unter 6 Euro pro Quadratmeter. Damit leistet die NEUE LÜBECKER einen wesentlichen Beitrag für die Wohnraumversorgung von Mitgliedern mit geringeren Einkommen.

Von dem Investitionsvolumen in Höhe von gut 70,98 Millionen Euro flossen 28,411 Millionen Euro in die Instandhaltung, 21,309 Millionen Euro in die Modernisierung sowie 21,265 Millionen Euro in den Neubau. „Im letzten Jahr haben wir 287 Wohnungen in Neustadt, Großhansdorf, Elmshorn, Geesthacht, Wentorf und Bad Oldesloe modernisiert“, so Dr. Uwe Heimbürge, „und dieses Jahr kommen weitere 95 Wohneinheiten dazu u.a. in Lübeck, Trittau, Elmshorn.“

Darüber hinaus investiert die NL in den Mitgliederservice und arbeitet derzeit an einem weiteren digitalen Kommunikationsweg. Die offene und transparente Kommunikation mit den Mitgliedern ist der Genossenschaft ein wichtiges Anliegen. „Unsere vielen Kommunikationskanäle haben es uns ermöglicht, gerade in dieser schwierigen Zeit der Kontaktbeschränkungen, für unsere Mitglieder und all ihre Belange erreichbar zu sein“, sagt Marcel Sonntag. „Das ist das Wesen der Genossenschaft: Volle Transparenz und volles Engagement für unsere Mitglieder“, fügt er anschließend hinzu.

Das Neubauprojekt in Travemünde. Foto: Neue Lübecker

Das Neubauprojekt in Travemünde. Foto: Neue Lübecker


Text-Nummer: 145755   Autor: Neue Lübecker   vom 24.06.2021 um 17.43 Uhr

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