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Travemünder Woche mit kleinem Landprogramm

Lübeck: Archiv - 02.07.2021, 10.32 Uhr: Eine Travemünder Woche in gewohntem Maße wird es auch 2021 nicht geben. Die Pandemie hinterlässt auch in diesem Sommer noch deutliche Spuren. Doch die Zeichen stehen darauf, dass es zur Segelwoche vom 23. Juli bis 1. August Schritte zurück zur Normalität gibt. Neben sportlich anspruchsvollen Regatten wird es auch ein kleines, aber feines Angebot von kulturellen und kulinarischen Programmpunkten geben.

Die Symbiose aus Segeln und Festival ist seit jeher die DNA der Travemünder Woche, ihr Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Segelwochen. Doch ein Festival-Angebot für diesen Sommer stand lange nicht zur Debatte, als im Frühjahr die Inzidenzien nur sehr langsam zu sinken begannen. So bekannte sich die Lübecker Bürgerschaft dazu, die TW finanziell zu unterstützen, um ein Regattaprogramm überhaupt möglich zu machen, das sonst durch die Einnahmen aus dem Festival finanziert wird. Nach einer intensiven Debatte am 25. März entschied die Bürgerschaft der Hansestadt die Freigabe einer Unterstützung für die Regattawoche von bis zu 527.000 Euro durch die Stadt Lübeck.

Im März war die Fokussierung auf das Segelprogramm sehr deutlich. Als sich im Juni aber die pandemische Lage rasant verbesserte, wurden Begehrlichkeiten aus verschiedenen Bereichen an die TW-Organisation herangetragen, zumindest ein kleines Angebot an Land zu ermöglichen. Und so wird in diesem Jahr in enger Abstimmung mit der Stadt Lübeck mit vereinzelten Angeboten der Weg zurück zur Normalität eröffnet. Zwar können die Schausteller und Angebote an Land in diesem Jahr keinen Beitrag zur Finanzierung der TW leisten, aber es gibt einen deutlichen Silberstreif, dass in 2022 wieder eine Regatta- und Festivalwoche in gewohnter Größe möglich ist.

„Trotz der erfreulichen Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen werden wir vorsichtig bleiben“, so Frank Schärffe, Geschäftsführer der Travemünder Woche gGmbH. „Das Regattaprogramm ist sehr anspruchsvoll, auch wenn wir nicht alle Meisterschaften und Ranglisten-Regatten der ursprünglichen Planung durchführen können. An Land haben wir dagegen lange damit kalkuliert, gar kein Programm anbieten zu können. Nun wird es zumindet punktuell einige Angebote geben.“ Neben den Einschränkungen durch die Pandemie-Auflagen wird allerdings auch der Baustellenbetrieb im Bereich der Travepromenade für Einschränkungen sorgen. „Der Gesamteindruck der Travemünder Woche wird durch die Baustelle leiden. Das ist sehr ärgerlich, denn nach der ursprünglichen Planung waren wir davon ausgegangen, dass die Einschränkungen auf dem Areal bis zum Restaurant Marina bis zur Travemünder Woche beseitigt sind. Aber damit werden wir in diesem Jahr umgehen müssen.“

Eine große Festmeile wird es frühestens kommendes Jahr wieder geben. Foto: Karl Erhard Vögele

Eine große Festmeile wird es frühestens kommendes Jahr wieder geben. Foto: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 145877   Autor: TW/red.   vom 02.07.2021 um 10.32 Uhr

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