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Erste Tarifrunde für den Einzelhandel

Schleswig-Holstein: Archiv - 05.07.2021, 12.16 Uhr: Wie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) mitteilt, beginnen am Dienstag, den 6. Juli 2021, die Tarifverhandlungen für die rund 90.000 Beschäftigten im Einzelhandel des Landes Schleswig-Holstein.

Die Einzelhandelsbeschäftigten, die während der Pandemie als Garant für die Versorgung der Menschen im Land stehen, sollen nun auch an den Gewinnen der Unternehmen teilhaben, so die Gewerkschaft.

ver.di Nord fordert dazu:

- Eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 4,5 % plus 45 Euro im Monat.
- Die Erhöhung der Löhne in den unteren Beschäftigtengruppen auf ein tarifliches Mindesteinkommen von 12,50 Euro pro Stunde.
- Die Laufzeit soll 12 Monate betragen.
- Um alle Beschäftigten der Branche zu beteiligen und auch den Wettbewerb fairer zu gestalten, will ver.di Nord gemeinsam mit den Arbeitgebern die Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge beantragen.

„Der Einzelhandel hat 2020 den höchsten Umsatzanstieg seit 1994 erwirtschaftet. Dieses Umsatzplus ist nicht alleine auf den Internethandel zurückzuführen. Auch der stationäre Einzelhandel kann ein Plus von 4,3 Prozent vorweisen. Dieser enorme Zuwachs ist allein den Beschäftigten zu verdanken. Sie arbeiten unermüdlich und unter enormen Arbeitsbelastungen – und das nicht erst seit Corona“, so Heike Lattekamp, Verhandlungsführerin für ver.di Nord.

„Seit der Pandemie kommt allerdings noch die Angst vor einer Ansteckung oder Einkommensverluste durch Kurzarbeit hinzu. Darüber hinaus müssen die Beschäftigten des Einzelhandels vor Armut in Arbeit und im Alter geschützt werden“, so die Gewerkschafterin weiter.

Verdi fordert für die Beschäftigten im Einzelhandel 4,5 Prozent mehr Gehalt.

Verdi fordert für die Beschäftigten im Einzelhandel 4,5 Prozent mehr Gehalt.


Text-Nummer: 145933   Autor: Verdi   vom 05.07.2021 um 12.16 Uhr

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