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Mehrere Angriffe auf Polizeibeamte in Lübeck

Lübeck: Das vergangene Wochenende war einsatzreich für die Polizeibeamtinnen und -beamten. Darunter fielen auch die nachfolgenden Einsätze, zu denen die Tatverdächtigen sich nun in Ermittlungsverfahren hinsichtlich ihrer Widerstandshandlungen verantworten müssen.

Am Freitag, 2. Juli, wurden Beamte des 2. Polizeireviers gegen 17.20 Uhr in die Lübecker Wisbystraße geschickt, da dort ein Mann wiederholt vor Fahrzeuge auf der Fahrbahn springen würde. Die eingesetzten Beamten trafen auf einen 35-jährigen Lübecker, der offenbar Wahnvorstellungen hatte. Er trat in Richtung der Beamten, vermutlich aber auch wegen imaginärer Gefahren, welche er sah, und konnte mit körperlicher Gewalt zu Boden und dort mit Handschellen fixiert werden. Der Mann wurde umgehend dem angeforderten Notarzt vorgestellt und anschließend zur weiteren Behandlung mit Polizeibegleitung in einem Rettungswagen ins Krankenhaus zur weiteren Behandlung gefahren.

Ebenfalls am Freitag mussten Polizeibeamte der Polizeistation Kücknitz gegen 19 Uhr im Ostpreußenring Rettungssanitäter des Deutschen Roten Kreuz unterstützen. Eine alkoholisierte 41-jährige Lübeckerin hatte im Rettungswagen nach einem Sanitäter getreten und diesen am Arm getroffen. Durch die Beamten wurde die Frau fixiert. Mit polizeilicher Begleitung fuhr man gemeinsam ins Krankenhaus.

Kurz nach Mitternacht von Freitag auf Samstag wurden Beamte des 3. Reviers nach Kücknitz in den Geleitweg geschickt. Dort fanden die Polizisten einen 19-jährigen Lübecker alkoholisiert in sogenannter hilfloser Lage vor. Da keine anderweitige Betreuung bekannt war, sollte er zur Ausnüchterung ins Gewahrsam gefahren werden. Während der Fahrt beleidigte er die Beamten und versuchte den ebenfalls hinten sitzenden Polizisten zu schlagen und einen Kopfstoß zu versetzen. Ein Alko-Test ergab 2,3 Promille.

Am Samstagmorgen konnten gegen 2.20 Polizisten im Bereich des Drehbrückenplatzes eine vermutliche Sachbeschädigung sehen. Der 27-jährige Tatverdächtige aus Lübeck wollte sich zunächst entfernen, wurde jedoch nach wenigen Metern aufgehalten und angehalten. Hier drehte er sich aus dem Griff einer Beamtin los und beide fielen zusammen auf den Boden. Der Mann flüchtete erneut. Die Polizistin des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz (PABR) stürzte hierbei auf den Hinterkopf. Sie wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren und stationär aufgenommen. Der flüchtende Tatverdächtige konnte nach kurzer Flucht gestellt werden.

Symbolbild.

Symbolbild.


Text-Nummer: 145938   Autor: PD Lübeck   vom 05.07.2021 um 14.40 Uhr

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