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Suche nach Paraglider vor Scharbeutz eingestellt

Ostholstein: Am Donnerstag wurde um 19.43 Uhr Großalarm für zahlreiche Einsatzkräfte durch die Integrierte Regionalleitstelle Süd in Bad Oldesloe ausgelöst. Ein Paraglider ist nach Aussage mehrerer Augenzeugen zirka 150 Meter vom Ufer in die Ostsee gestürzt (wir berichteten).

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„Als wir vor Ort eintrafen, wurden wir von den Anrufern in das Geschehnis eingewiesen. Hinter der markierten Badezone wurde ein dunkler Schirm beim Eintauchen in die Ostsee beobachtet. Nach Rücksprache mit der IRLS Süd aufgrund des herrschenden Unwetters im südlichen Kreis, wurden weitere Kräfte an den Einsatzort beordert. Ein in der Nähe befindliches Boot wurde vom Strand aus auf das Geschehen aufmerksam gemacht und bereitstehende Schwimmer wurden zur Inanspruchnahme des Bootes durch den Einsatzleiter zu den Booten gesandt. Im weiteren Einsatzverlauf stellte sich heraus, dass diese Speedboote dem in der Nähe befindlichen Einsatzgruppenversorger BONN der Marine angehören. Dieser verlegte daraufhin seinen Standort in die Lübecker Bucht. Mehrere Boote der Feuerwehren sind umgehend zu Wasser gelassen worden. Die eintreffenden Boote der DGzRS begannen neben den Feuerwehrbooten ebenfalls sofort mit der Suche“, berichtet Einsatzleiter Malte Levgrün.

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Im weiteren Verlauf unterstütze der Rettungshubschrauber Christoph 12 und weitere Boote mit Tauchern der Johanniter Eutin und der Berufsfeuerwehr Lübeck. Einige Boote mit Sonar und die eingesetzten Drohnen konnten mehrere Stellen „markieren“, jedoch verliefen die Kontrollen ergebnislos.

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Um zirka 22.30 Uhr wurde die Suche nach dem abgestürzten Paraglider aufgrund der Dunkelheit ergebnislos eingestellt.

Im Einsatz waren zahlreiche Kräfte: FF Scharbeutz, FF Neustadt in Holstein mit mehreren Booten und Rettungsschwimmern, FF Pönitz mit Boot, FF Timmendorfer Strand mit Drohne, die Drohnengruppe vom Arbeiter-Samariter-Bund Heiligenhafen, Drohnengruppe der Feuerwehr Amt Ostholstein-Mitte, Tauchergruppe der Johanniter-Unfall-Hilfe aus Eutin, Tauchergruppe der Berufsfeuerwehr Lübeck, DLRG Grömitz, DGzRS mit Boot aus Neustadt in Holstein, Travemünde und Grömitz, Rettungshubschrauber Christoph 12 und die Bundeswehr mit einem Einsatzgruppenversorger (EBV BONN).

Die Suchaktion musste gegen 22.30 Uhr eingestellt werden. Fotos: DS

Die Suchaktion musste gegen 22.30 Uhr eingestellt werden. Fotos: DS


Text-Nummer: 146005   Autor: FFS   vom 09.07.2021 um 08.53 Uhr

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