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Ranking zu Boom-Towns: So gut schneidet Lübeck ab

Lübeck: Archiv - 09.07.2021, 09.47 Uhr: Insgesamt 15 Städte im Norden hat realxdata, einer der führenden Daten-Spezialisten am Markt für Standort- und Immobilienanalysen, anhand verschiedener Kriterien auf ihr Wachstumspotenzial untersucht und eine Rangliste erstellt. Das Ergebnis: Hamburg, Cuxhaven, Lübeck und Neumünster erhalten Bestnoten. Stralsund, Bremerhaven und Wilhelmshaven liegen im Ranking der Boom-Towns hinten.

Für die Analyse wurden verschiedene Wachstumskriterien ausgewählt und gewichtet: Die Entwicklung der Gesamtbevölkerung, der Anteil der Bevölkerung unter 30 Jahren, die Kaufkraftentwicklung, die Einkommensentwicklung und die Wohnmietpreisentwicklung.

Anhand der ausgewerteten Daten lassen sich die Städte in vier verschiedene Ranking-Klassen von A bis D einteilen:
A-Städte: Hamburg, Cuxhaven, Lübeck, Neumünster
B-Städte: Bremen, Emden und Rostock
C-Städte: Stade, Kiel, Oldenburg, Wismar
D-Städte: Stralsund, Bremerhaven und Wilhelmshaven

Bild ergänzt TextLübeck kommt beim Ranking auf einen guten dritten Platz. Quelle: realxdata.io

"Eine positive Einkommensentwicklung und die Steigerung der Kaufkraft sind neben den steigenden Mieten die wichtigsten Indikatoren für eine Boom-Town", erklärt Annika Schmidt, Geodaten-Expertin bei realxdata.

Einzelbetrachtungen:

Entwicklung Gesamtbevölkerung: Die Gesamtbevölkerungsveränderung zeigt für die meisten Städte im Dreijahreszeitraum überwiegend einen Anstieg. Ausnahmen: Emden (-1,5 Prozent), Bremerhaven (-0,3 Prozent), Cuxhaven (-0,2 Prozent).

Anteil der unter 30-Jährigen an der Gesamtbevölkerung: Die Zahlen von 2020 im Vergleich zu denen von 2017 sind größtenteils gesunken oder haben sich nicht verändert. Niedrigste Werte: Greifswald (-1,2 Prozent), Hamburg (-1,1 Prozent), Oldenburg (-1,1 Prozent) Der Kaufkraftindex ist für die meisten Städte im Norden gestiegen. Höchste Werte: Neumünster (+4,5 Prozent), Bremerhaven (+4,3 Prozent), Emden (+2,5 Prozent). Niedrigste Werte: Stralsund (-10,9 Prozent), Rostock (-10,0 Prozent), Wismar (-9,9 Prozent).

Bruttogehaltsentwicklung: Alle 15 Städte in Norddeutschland weisen insgesamt einen Anstieg des Bruttogehalts auf, wobei Stralsund den höchsten Wert erreicht, gefolgt von Greifswald. Höchste Entwicklung: Stralsund (+14,4 Prozent), Greifswald (+14,0 Prozent), Wismar (+11,8 Prozent). Niedrigste Entwicklung: Wilhelmshaven (+6.6 Prozent), Bremen (+6.9 Prozent), Bremerhaven (+7.2 Prozent).

Wohnmietpreise: Seit 2017 haben alle nördlichen Städte einen Anstieg des Mietpreises gezeigt, außer Stralsund, das einen bemerkenswerten Rückgang von -11,7 Prozent aufweist. Höchster Mietpreisanstieg: Bremen (+28.9 Prozent), Stade (+23.2 Prozent), Rostock (+20.6 Prozent). Niedrigster Werte: Stralsund (-11.7 Prozent), Greifswald (+6.6 Prozent), Bremerhaven (+6.9 Prozent).

Interaktive Karte und weitere Informationen zum Berechnungsmodell: www.realxdata.io/

Laut einer Analyse gehört Lübeck zu den A-Städten in Norddeutschland.

Laut einer Analyse gehört Lübeck zu den A-Städten in Norddeutschland.


Text-Nummer: 146006   Autor: realxdata GmbH/Red.   vom 09.07.2021 um 09.47 Uhr

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