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Verwaltungsgericht lehnt Abschiebung nach Afghanistan ab

Lübeck: Archiv - 09.07.2021, 16.15 Uhr: Trotz des Truppenabzugs und des Vorrückens der Taliban und der zunehmend eskalierenden Lage hat die Bundesregierung am Dienstag, 6. Juli 2021, die 40. Sammelabschiebung vom Flughafen Hannover-Langenhagen nach Afghanistan durchgeführt. Auch aus Lübeck sollte, nach Prüfung des Innenministeriums, ein Afghane abgeschoben werden.

"Nur durch anwaltliche Hilfe und die Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts konnte die Abschiebung in letzter Minute verhindert werden", berichtet die Humanistische Union Lübeck. Das zuständige Verwaltungsgericht Schleswig-Holstein habe in seiner Urteilsbegründung die tatsächlichen Verhältnisse anerkannt: „Nach der ständigen Rechtsprechung der Kammer führt die gegenwärtige Lage in Afghanistan dazu, dass es selbst einem leistungsfähigen, alleinstehenden erwachsenen Rückkehrer aus dem westlichen Ausland derzeit regelmäßig nur beim Vorliegen besonderer begünstigender Umstände gelingen wird dort dauerhaft auf legalem Wege seine elementarsten Lebensbedürfnisse nach Nahrung, Unterkunft und Hygiene zu befriedigen.“

Symbolbild.

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Text-Nummer: 146021   Autor: HU/red.   vom 09.07.2021 um 16.15 Uhr

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