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Aufholprogramm: Kinderschutzbund finanziert Ferien

Schleswig-Holstein: Mehr als 800 Kinder in Schleswig-Holstein werden in den nun zweiten "Corona"-Sommerferien mit ihrem Kinderschutzbund vor Ort ein schönes Ferienerlebnis haben. Für Unternehmungen wie den Besuch in einem Tierpark oder andere Tagesausflüge mit gemeinschaftlichem Picknick, aber auch eine mehrtägige Ferienfreizeit auf einem Campingplatz, pädagogische Reiterferien oder spielerische Sprachkurse setzt der Kinderschutzbund Landesverband circa 58.000 Euro ein.

"Viele der von uns betreuten Kinder und Familien sind erschöpft von den erhöhten Anforderungen in einem stark veränderten Alltag. Es fehlen ihnen jedoch die Möglichkeiten, Ferien zu machen, um sich erholen zu können", macht Irene Johns, Vorsitzende des Kinderschutzbundes in Schleswig-Holstein, die Lage in vielen der vom Kinderschutzbund vor Ort betreuten Familien deutlich.

Zwar hat der Bund ein 2-Millarden-Programm aufgelegt, um Kindern und Jugendlichen beim Aufholen der durch die Coronaschutzmaßnahmen entstandenen Defizite in Schule und seelischer Entwicklung aufzuholen – in Schleswig-Holstein sind jedoch bereits drei Ferienwochen herum und es liegt bis dato keine Landesverordnung vor, um die Bundesmittel zu verteilen.

"Diese Entwicklung war absehbar, doch der Beginn der Schulferien in Schleswig-Holstein am 21. Juni stand nun einmal unverrückbar fest. Im Sinne der Kinder wollten nicht länger warten und so legten wir erneut ein Corona-Ferienprogramm auf", freut sich Irene Johns, dass der Förderverein des Kinderschutzbundes Schleswig-Holstein Spendenmittel für besondere Ferienerlebnisse voller Unbeschwertheit für Kinder und teilweise auch ihre Familie zur Verfügung stellt.

"Für unsere ehrenamtlichen Familienpaten ist es natürlich eine Herzensangelegenheit, einmal jenseits des Alltags mit den Kindern einen Ausflug zu unternehmen, ein Kino-Besuch ist zum Beispiel im normalen Budget nicht drin", so die Vorsitzende. Ein anderes Projekt, die "Young Carers" in Trägerschaft der Kinderschutzbund Segeberg gGmbH, wird für stark belastete Kinder, weil sie ihre Eltern pflegerisch und in der Haushaltsführung unterstützen, Tagesausflüge und für einige Familien Urlaub in einem Ferienhaus organisieren. "Unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter vor Ort setzen sich gemeinsam dafür ein, dass belastete Kinder und Familien ein bisschen durchatmen können und einige sorgenfreie Stunden haben", fügt Irene Johns abschließend hinzu.

Viele Familien sind erschöpft von den erhöhten Anforderungen in einem stark veränderten Alltag.

Viele Familien sind erschöpft von den erhöhten Anforderungen in einem stark veränderten Alltag.


Text-Nummer: 146098   Autor: KSB SH/Red.   vom 14.07.2021 um 11.11 Uhr

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