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Strandticker wurde um Badeverbote erweitert

Ostholstein: An manchen Tagen kann durch Unterströmung und entsprechende Winde mancherorts das Baden in der Ostsee gefährlich sein. Dann hissen die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) an ihren Wachtürmen die rote Flagge und zeigen damit ein Badeverbot an. Ob das Baden möglich ist, kann man jetzt schon der Abfahrt online prüfen.

Diese und weitere Informationen zur tagesaktuellen Badesituation stellt die Tourismus-Agentur Lübecker Bucht (TALB) ab sofort für jeden einsehbar und kostenfrei in ihrem Lübecker Bucht Guide zur Verfügung. Der Vorteil für die Strandbesucher: sie wissen schon im Vorwege, ob und wo das Baden in der Ostsee möglich ist.

Im vergangenen Jahr initiierte die TALB den Strandticker. Er ist in den Lübecker Bucht Guide – eine lokale Freizeit-App - integriert und zeigt tagesaktuell die Auslastung an den einzelnen Strandabschnitten von Niendorf bis Rettin. Einen Sommer später wird der Informationsservice weiter ausgebaut und der Strandticker ‚bekommt Gesellschaft‘. Im Lübecker Bucht Guide wird ab sofort nicht nur die Auslastung am Strand dargestellt, sondern nun auch die aktuelle Badesituation in der Ostsee von Niendorf bis Kellenhusen. Bald schon wird auch der Ostseeort Dahme in der Übersicht zu finden sein.

Um die Badeinformationen online einsehbar zu machen, hat die TALB ihre bereits jahrelange gute Zusammenarbeit mit der DLRG intensiviert. Die TALB hat die technischen Möglichkeiten im Lübecker Bucht Guide geschaffen und die einzelnen Wachtürme der DLRG übermitteln die jeweilige Badesituation, die direkt in den Guide eingespeist wird. So erfährt der Nutzer, ob das Baden am jeweiligen Ort unbeschwert möglich ist, ob eine Badewarnung besteht (gelbe Flagge) oder gar ein Badeverbot (rote Flagge). Auf einer digitalen Übersichtskarte zeigen kleine Symbole (Flaggen und Schwimmer) die jeweilige Badesituation bildhaft an. Tippt man auf ein Symbol, öffnet sich ein Textkästchen, das das Symbol erklärt und weitere Informationen liefert.

Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit der DLRG und der TALB schafft einen großen Mehrwert für Strandbesucher, denn die Beflaggung, die sonst erst vor Ort an den Wachtürmen zu sehen ist, wird nun auch online - auf der Karte, auf der auch der Strandticker zu finden ist - abgebildet. So können sich Tagesgäste bevor sie in die Lübecker Bucht fahren und ebenso Urlauber bevor sie sich auf den Weg zum Strand machen darüber informieren, ob und wo das Baden in der Ostsee unbeschwert möglich und wo noch ausreichend Platz am Strand ist. Das kann sich von Ort zu Ort zur selben Zeit sehr unterschiedlich darstellen. Besteht beispielsweise in einem Teil der Bucht ein Badeverbot, sieht es oft wenige Kilometer weiter schon ganz anders aus und ein Badetag ist hier ohne Einschränkung möglich.

Ebenso wird im Strandticker angezeigt, welche DLRG-Wachtürme besetzt sind. Das ist besonders für diejenigen Badegäste eine wichtige Information, denen die unmittelbare Nähe der Rettungsschwimmer besonders wichtig ist – beispielsweise, weil sie mit Kindern am Strand sind, die noch nicht sicher schwimmen können. Trotz der DLRG an den Stränden der Lübecker Bucht bleibt es die Verantwortung der Eltern, ihre Kinder nicht aus den Augen zu lassen, wenn diese im Wasser sind und ebenso appellieren die Rettungsschwimmer an alle Badegäste, ihre Fähigkeiten realistisch einzuschätzen und sich beim Baden und Schwimmen in der Ostsee entsprechend zu verhalten.

„Die DLRG liefert einen wichtigen Beitrag für die Badesicherheit in unseren Ostseeorten. Sie rettet nicht nur in Not Geratene, sondern informiert mit ihrer Beflaggung in der Badesaison auch stets über eventuelle Badegefahren. Damit man sich schon vor dem Strandbesuch über ein eventuelles Badeverbot informieren kann, habe ich die Integration in den Lübecker Bucht Guide angeregt und freue mich, dass die TALB das gemeinsam mit der DLRG zur Saison 2021 umsetzen konnte“, erklärt Bettina Schäfer, Bürgermeisterin von Scharbeutz. Und André Rosinski, Vorstand der TALB, ergänzt: „Der Lübecker Bucht Guide mit dem integrierten Strandticker wird immer mehr zur zentralen, digitalen Informationsplattform für alle, die sich in der Lübecker Bucht aufhalten. Unser Ziel ist es, mit dem Guide gebündelte Antworten auf viele Fragen unserer Gäste und auch der hier ansässigen Bürgerinnen und Bürger zu liefern. Die Badeinformationen liefern einen hohen Nutzwert für alle und wir freuen uns über die Kooperation mit der DLRG auch in diesem Bereich.“

Zum Strandticker: www.strandticker.de

Ab sofort kann man bereits vor den Anfahrt prüfen, ob es in der Lübecker Bucht ein Badeverbot gibt. Foto: www.luebecker -bucht-ostsee.de

Ab sofort kann man bereits vor den Anfahrt prüfen, ob es in der Lübecker Bucht ein Badeverbot gibt. Foto: www.luebecker -bucht-ostsee.de


Text-Nummer: 146125   Autor: TALB   vom 15.07.2021 um 17.29 Uhr

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