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Football: Cougars unterliegen Spitzenreiter Berlin Adler

Lübeck: Archiv - 07.08.2021, 23.35 Uhr: Die große Überraschung ist ausgeblieben: Die Zweitliga-Footballer der Lübeck Cougars haben den Rückrundenauftakt gegen Spitzenreiter Berlin Adler mit 21:48 (7:20) verloren. 700 Zuschauer am "ausverkauften" Buniamshof sahen dabei noch eine erste Halbzeit auf Augenhöhe, ehe der Titelfavorit davon flog.

"Die Jungs haben bis zum Ende gekämpft. Berlin war aber einfach die bessere Mannschaft", fasste Head Coach Mark Holtze nach dem Spiel zusammen. Und Defense Coach Florian Dannehl ergänzte: "Die Adler haben unsere Schwachstellen vor allem in der zweiten Hälfte gut ausgenutzt. Das hohe Ergebnis wird dem Spielverlauf vielleicht nicht ganz gerecht. Mit unser Kaderlage ist gegen so einen Gegner aber nicht mehr möglich."

Mit Topscorer Willem Vancompernolle (7 Touchdowns in 5 Spielen) mussten die Cougars verletzungsbedingt auf den nächsten Leistungsträger verzichten. Der belgische Nationalspieler machte sich zwar noch warm, wollte unbedingt versuchen zu spielen, musste die Warmups aber abbrechen. Und im zweiten Spielviertel erwischte es dann auch noch Publikumsliebling Jamie Dale. Der US-Amerikaner, der seit 2013 für die "Berglöwen" spielt, schied mit Verdacht auf Innenbandriss aus, auch für ihn dürfte sie Saison gelaufen sein.

Zum Spielverlauf: Die Adler, die im Lübecker Regen zunächst viel auf ihr Laufspiel setzten, waren kurz vor der Dale-Verletzung durch Triston McCathern mit 6:0 in Führung gegangen. Die Cougars setzten unmittelbar im Anschluss zum Konter an, doch ein Pass von Drew Hill in die Adler-Endzone landete in den Händen des Berliners Antonio Smith. Doch die Cougars-Defense, um den gut aufgelegten Neuzugang Robbie Wallace, kämpfte sich in die Partie, ließ kaum etwas anbrennen. Und auch die Offense kam in Fahrt, Running Back Emmanuel Abedi-Bawa gelang im sechsten Spiel endlich der erste Rushing-Touchdown der Cougars in diesem Jahr. Weil auch der Schlomm-Kick saß, lagen die Cougars plötzlich vorne.

Und es hätte noch besser kommen können. Denn weil Eric Köhncke der erste GFL2-Spieler ist, der einen Pass von Adler-Spielmacher Zach Cavanaugh abfangen konnte, hatten die Gastgeber gleich die Gelegenheit, die Führung weiter auszubauen. Doch die lübsche Angriffsreihe produzierte ab diesem Zeitpunkt einfach zu wenig gefährliche Situationen, um die Adler-Defense in Bedrängnis zu bringen. Ganz anders die Berliner, die jetzt jede kleine Unaufmerksamkeit der Cougars-Defense ausnutzte und mit zwei Touchdowns binnen zwei Minuten noch vor der Pause auf 20:7 enteilen konnten.

Nach der Halbzeit war der Tabellenführer dann nicht mehr zu stoppen: vier Drives, vier Touchdows. Die Cougars konnten durch Konstatin Buchholz nur zwischenzeitlich auf 14:27 verkürzen, der letzte Touchdown des Spiels durch Jan-Niklas Kaufmann zum 21:48 bedeutete leider nur noch Ergebniskosmetik. Am Ende stand die erste Heimniederlage des Jahres.

Am kommenden Sonntag geht es aber bereits weiter am "Buni". Zu Gast beim Ostsee-Derby sind die Rostock Griffins, die am Samstagnachmittag die Hamburg Huskies klar mit 48:7 besiegten. Cougars und Griffins trennten sich im Hinspiel 21:21-Unentschieden. Kickoff am Sonntag ist um 15 Uhr. Tickets gibt es ab 6 Euro auf der Cougars-Homepage.

In der zweiten Halbzeit war der Tabellenführer nicht mehr zu stoppen. Foto: Bjarne Almstedt

In der zweiten Halbzeit war der Tabellenführer nicht mehr zu stoppen. Foto: Bjarne Almstedt


Text-Nummer: 146528   Autor: Jan Wulf/ASC   vom 07.08.2021 um 23.35 Uhr

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