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VfB Lübeck im Pokal-Viertelfinale

Lübeck: Archiv - 08.08.2021, 20.10 Uhr: Der VfB Lübeck steht im Viertelfinale um den SHFV-Lotto-Pokal. Am Sonntag feierten die Grün-Weißen einen völlig verdienten 4:0-Sieg beim Oberliga-Meister SV Todesfelde – das allerdings erst in der Verlängerung. Matchwinner war in einer insgesamt überzeugenden Mannschaft Samuel Abifade mit drei Treffern und einem Assist. Von den rund 120 mitgereisten VfB-Anhängern unter den 500 zugelassenen Zuschauern im Joda-Sportpark gab es am Ende viel Applaus für die neue VfB-Elf.

Im ersten Pflichtspiel der Saison hatte Trainer Lukas Pfeiffer neben Nathaniel Amamoo (Bänderriss) auch auf den angeschlagenen Torhüter Eric Gründemann zunächst verzichtet, der aber ebenso wie der genesene Mirko Boland auf der Bank Platz nahm. Aus dem letztjährigen Pokalfinale, das mit 2:3 gegen Todesfelde verloren worden war, stand somit mit Tommy Grupe nur noch ein VfBer auf dem Feld.

Doch auch die anderen wussten genau, worum es geht. In einer überzeugenden Anfangsphase ließen die Grün-Weißen einen zunächst auf Defensive bedachten SV Todesfelde überhaupt nicht ins Spiel kommen. Viele Ecken, einige Torabschlüsse, aber letztlich „nur“ zwei große Chancen durch Cemal Sezer (4.) und Samuel Abifade (14.) standen in den hervorragenden ersten 20 Minuten zu Buche. Anschließend kämpfte sich Todesfelde in die Partie, ohne jedoch selbst zu Tormöglichkeiten zu kommen. Zahlreiche Standardsituationen verteidigte der VfB robust und energisch. Gefährlicher blieb der VfB – beispielsweise durch einen Sezer-Freistoß, der knapp vorbei strich (23.). Insgesamt war der zweite Teil des ersten Abschnitts aber deutlich hektischer und weniger ansehnlich als noch die Beginnphase.

Im zweiten Abschnitt fand der VfB schnell die spielerische Linie wieder. Die erste gute Chance hatte Mateusz Ciapa, dessen Schuss knapp am Tor vorbei strich (54.). Schüsse von Sezer (56.) und Vjekoslav Taritas (62.), ein starker Freistoß von Sezer, den Fabian Landvoigt aus dem Eck holte (65.), eine weitere Chance für Ciapa (68.) - nach der Anfangsphase war dies der zweite Abschnitt des Spiels, in dem ein Tor für die Grün-Weißen absolut fällig gewesen wäre. Es fiel nicht, und dass die VfB-Elf dennoch geduldig und mit Überzeugung weiterspielte, kann als gutes Signal gewertet werden. Bei Schüssen von Taritas (73.), Abifade (74., 79.) und Ciapa (81.) gab es weiterhin die besseren Toraktionen auf Seiten der Lübecker.

So ging die Partie in die Verlängerung, ohne dass sich die Todesfelder bis dahin eine eigene Torchance erspielt hätten. Jamie Shalom hatte gleich die große Führungschance, scheiterte aber an Landvoigt (92.). Zwei Minuten später folgte aber der erlösende Jubel: Samuel Abifade zirkelte einen 22-Meter-Freistoß herrlich über die Mauer zum 0:1 ins Todesfelder Netz (94.). Die Gastgeber mussten nun mehr tun, doch gegen eine weiterhin aktive VfB-Elf gelang ihnen das nicht. Mirko Boland (100.) und Alexander Schmitt (102.) hatten weitere Schusschancen. Und als Abifade bei einem Konter entwischt war und Christian Rave ihn nur mit einem Schubser von hinten stoppen konnte, gab es Elfmeter und die Rote Karte für den Todesfelder Verteidiger. Malek Fakhro verwandelte den Strafstoß zum 0:2 (109.). Auch anschließend spielte der VfB die Partie seriös und konzentriert zu Ende, drängte auf weitere Tore. Als Boland bei einem Konter Abifade frei spielte, traf dieser zum 0:3 (111.). Fünf Minuten später sorgte eine gute Vorarbeit von Ciapa sogar noch für das 0:4, das erneut Abifade erzielte. Bezeichnend für die gute Einstellung der gesamten Mannschaft war aber auch, wie der dreifache Torschütze in der 119. Minute noch einen Konter mit einer beherzten Grätsche unterband und dafür Applaus von der gesamten Bank erntete.

Trainer Lukas Pfeiffer war zufrieden mit dem Auftritt: „Wir haben stark angefangen und uns nach 20 Minuten ein wenig von der Hektik anstecken lassen. Das haben wir in der Halbzeit angesprochen und danach sofort wieder besser gemacht. Wir hätten gerne schon in den ersten 90 Minuten getroffen, denn ab nächster Woche gibt es keine Verlängerung. Aber wir können hier unheimlich viel Positives mitnehmen. Wir haben viele Standards gut verteidigt, geduldig gespielt und auch schöne Tore herausgespielt. Das gibt Selbstvertrauen und macht mir und der Mannschaft Mut für nächsten Freitag.“

Der VfB Lübeck gewann gegen Todesfelde mit 4:0.

Der VfB Lübeck gewann gegen Todesfelde mit 4:0.


Text-Nummer: 146542   Autor: VfB   vom 08.08.2021 um 20.10 Uhr

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