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Grüne: Bruno Hönel
Grüne: Bruno Hönel

Impfteams besuchen berufsbildende Schulen

Schleswig-Holstein: Archiv - 09.08.2021, 11.28 Uhr: Für bislang nicht geimpfte Schülerinnen und Schüler an den 35 Berufsbildenden Schulen im Land organisiert das Schleswig-Holsteinische Institut für Berufliche Bildung (SHIBB) ab sofort auch Impf-Möglichkeiten durch mobile Teams. Parallel dazu bereiten die Berufsbildenden Schulen auch Impftermine in Zusammenarbeit mit den lokalen Impfzentren vor, die beispielsweise in Pinneberg bereits begonnen haben.

Den Auftakt für mobile Impfungen machten heute, am Montag, dem 9. August, das Berufsbildungszentrum (BBZ) Bad Segeberg und die Flensburger Wirtschaftsschule HLA, wo jeweils zwei Impfteams zum Einsatz kamen. Dafür stellt das Gesundheitsministerium pro Impfteam zunächst 150 Biontech-Impfdosen bereit. Diese Woche werden die mobilen Impfteams nochmals in Flensburg, Bad Segeberg, Preetz (10. August) sowie in Itzehoe und Oldenburg (11. August) die Schulen besuchen, die besondere Bedarfe angemeldet haben, weil etwa die Impfzentren vom Schulstandort aus schlecht zu erreichen sind. Die aktuellen Termine und Orte geben die Berufsbildenden Schulen bekannt.

Bild ergänzt TextDie Termine mit mobilen Impfteams bis einschließlich 11. August.

"Um einen durchgängigen und reibungslosen Präsenzunterricht in diesem Schuljahr sicherzustellen, kann ich – bei aller Freiwilligkeit – nur an alle Schülerinnen, Schüler, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer berufsbildenden Schulen appellieren: Nutzen Sie diese Angebote und lassen sich impfen", sagte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz beim Besuch des BBZ in Bad Segeberg. Buchholz ist seit Gründung des SHIBB vor acht Monaten für die Berufsbildenden Schulen im Land mit ihren rund 90.000 Lernenden zuständig.

Mit Blick auf die Zurückhaltung der Ständigen Impfkommission des Bundes bei der Frage, ob sich auch Kinder und Jugendliche gegen Corona impfen lassen sollten, erinnerte Buchholz daran, dass an den berufsbildenden Schulen rund 70 Prozent der Schülerinnen und Schüler älter als 18 Jahre seien und bereits die Möglichkeit hatten, Impfangebote in Impfzentren, bei Betriebsärzten oder Hausärzten wahrzunehmen.

"Nach unserer Wahrnehmung scheitert das Impfen oft nicht an mangelnder Impfbereitschaft, sondern eher an alltäglichen Hinderungsgründen, die wir durch ein einfach zugängliches Impfangebot vor Ort aus dem Weg räumen wollen. Unser jetziges mobiles Angebot erfordert daher auch weder eine Anmeldung noch einen Krankenversicherungsnachweis", so Buchholz. Auch der Direktor des SHIBB, Jörn Krüger, ruft vor allem bisher unentschlossene Volljährige zur Teilnahme auf: "Auch Berufsschüler, die an einem anderen Tag zur Berufsschule müssten, können sich impfen lassen. Nur mit einer hohen Impfquote und einer weiterhin konsequenten Einhaltung der Hygieneregeln können wir Beeinträchtigungen des Unterrichtes – etwa durch Quarantänemaßnahmen – vermeiden helfen." Sowohl Buchholz als auch Krüger machten zugleich aber auch deutlich, dass es die Entscheidung eines jeden Einzelnen oder einer jeder Einzelnen bleibe, ob er oder sie sich impfen lasse. Krüger erinnerte zudem noch einmal daran, dass Berufsschülerinnen und -schüler für selbstorganisierte und freiwillige Impftermine in Impfzentren, bei Hausärzten oder bei den mobilen Impfteams vom Unterricht freigestellt werden.

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz appellierte an Schüler, und Mitarbeiter der berufsbildenden Schulen. Foto: Frank Peter

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz appellierte an Schüler, und Mitarbeiter der berufsbildenden Schulen. Foto: Frank Peter


Text-Nummer: 146552   Autor: WiMi SH/Red.   vom 09.08.2021 um 11.28 Uhr

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