Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
Grüne: Bruno Hönel
Grüne: Bruno Hönel

Extinction Rebellion laden zur Klimaprotestwoche

Lübeck: Archiv - 13.08.2021, 10.39 Uhr: Das Programm steht: Mehr als 60 Bewegungen, Vereine und NGOs laden alle Bürger zur Klimaprotestwoche RiseUp ab dem 16. August nach Berlin ein. Mit Aktionen des zivilen Ungehorsams, einem große nDemonstrationszug, einem angemeldeten Camp sowie einer Platzbesetzung soll der Druck auf die aktuelle und die zukünftige Bundesregierung erhöht werden. Mit dabei sind auch Aktivisten aus Lübeck.

Den Auftakt macht am 14. Und 15. August ein Klimafestival am Marx-Engels-Forum nahe dem Roten Rathaus in Berlin-Mitte. Der erste Tag des RiseUp - Montag, 16. August - wird mit einem Paukenschlag in der Bundeshauptstadt beginnen. Ab diesem Tag laden Aktivisten außerdem alle interessierten Menschen an den besetzten Platz ein. "Die Regierung versagt. Deshalb muss sich nun die Zivilgesellschaft gemeinsam gegen Klimakatastrophe und Artensterben stellen", sagt Eileen Krauße von Parents for Future aus Oberhausen.

"Keine der im Bundestag vertretenen Parteien wird mit ihrem Wahlprogramm den Anforderungen gerecht, dies es benötigt, um wirkungsvoll den Folgen der Klimaerhitzung und dem Kollaps der Ökosysteme entgegenzutreten. Dagegen rebellieren wir und gehen in den zivilen Ungehorsam. Und deshalb braucht es ein Demokratie-Update mit gelosten Bürgerräten", sagt Nora Schareika vom Extinction Rebellion Presseteam.

Hunderte Menschen, darunter Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft, haben innerhalb der ersten drei Tage den offenen Brief unterschrieben, in dem sich das RiseUp-Bündnis an die Gesellschaft wendet. Darin heißt es: "Zu viele Politiker haben den Ernst der Lage noch immer nicht verstanden. Die Staaten der Welt haben sich beim Pariser Klimaabkommen dazu verpflichtet, mit entsprechenden Klimaschutzmaßnahmen die Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad zu begrenzen. Sie handeln aber nicht danach." Den Brief findet man auch auf www.augustriseup.de/offener-brief.

Sechs Wochen vor der Bundestagswahl fordert das Bündnis einen Systemwandel für soziale sowie Klimagerechtigkeit und eine repräsentativ geloste, verbindliche Bürgerversammlung. Teil des Bündnisses sind Aktivist vieler verschiedener Klimagerechtigkeitsbewegungen, NGOs und Vereinen. "Wir sehen Deutschland und die Welt vor einer beispiellosen Katastrophe, die in letzter Konsequenz unsere Zivilisation bedroht. Wir machen deshalb Druck auf die Bundesregierung, die auf ganzer Linie versagt" so Rifka Lambrecht vom Jugendrat.

Das gesamte Programm findet sich auf www.augustriseup.de/programm

Auch in Lübeck versucht XR immer wieder auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen. Foto: Archiv/XR

Auch in Lübeck versucht XR immer wieder auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen. Foto: Archiv/XR


Text-Nummer: 146640   Autor: XR/Red.   vom 13.08.2021 um 10.39 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.