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Grüne: Bruno Hönel
Grüne: Bruno Hönel

Wildblumen für alle Stockelsdorfer

Stockelsdorf: Vergangene Woche legten die Mitglieder des Beirats für Umwelt- und Klimaschutz gemeinsam eine Wildblumenfläche hinter dem Rathaus an. Diese Fläche ist Teil eines Projektes mit Musterflächen die zurzeit am Rathaus entstehen. In den kommenden Wochen erhalten 5.000 Stockelsdorfer Haushalte das gleiche Saatgut.

„Etwas oberflächlich das Projekt“ – meinte Eileen Fobian (Vorsitzende des Beirats für Umwelt und Klimaschutz) spaßeshalber bei der Einsaat der Wildblumenfläche. Denn das Saatgut wird nur oberflächlich ausgebracht, da es zum Keimen Licht braucht. Erste Blüten werden dann im kommenden Jahr sichtbar werden.

Da es sich um mehrjähriges Saatgut handelt, braucht es auch nicht jedes Jahr neu eingesät werden. Ziel der Aktion ist es zu zeigen, wie Flächen ohne viel Aufwand insektenfreundlich angelegt werden können, die der Anpassung an den Klimawandel dienen. Dadurch können die Folgen von Extremwetterereignisse wie Starkregen und Hitzewellen abgeschwächt werden. „Daher der Begriff Klimaanpassung“, erläutert der Klimaschutzmanager der Gemeinde Stockelsdorf Manuel van der Poel.

Am Rathaus werden aktuell mehrere Musterflächen für die insektenfreundliche und an den Klimawandel angepasste Grundstücksgestaltung angelegt. Der Bauhof leistete Vorarbeit für das Wildblumenbeet und legte auch schon ein Staudenbeet an. Anfang September werden dann Schüler der Grundschule Ravensbusch ein Hochbeet anlegen. Bereits im Mai wurde die Dachbegrünung des Sitzungssaales fertiggestellt.

Um auf das Projekt aufmerksam zu machen, werden 5.000 Samentüten per Postwurfsendung versandt. Gespendet wird das Saatgut von den Gemeindewerken, die in diesem Jahr auf Ihrem Gelände auch zwei Wildblumenstreifen anlegen.

Ab dem 8. September sind die Musterflächen inklusive Beschilderung zu besichtigen und eine eigene Homepage zu diesem Projekt online.

Nach getaner Arbeit präsentieren die Beiratsmitglieder mit zufriedenem Blick die Samentütchen, die im September per Postwurfsendung versendet werden. Foto: Gem. Stockelsdorf

Nach getaner Arbeit präsentieren die Beiratsmitglieder mit zufriedenem Blick die Samentütchen, die im September per Postwurfsendung versendet werden. Foto: Gem. Stockelsdorf


Text-Nummer: 146853   Autor: Gem. Stockelsdorf   vom 24.08.2021 um 10.44 Uhr

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