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Grüne: Bruno Hönel
Grüne: Bruno Hönel

Gedenken an Deportation der Russland-Deutschen

Lübeck - St. Lorenz Süd: Ein Gedenk-Gottesdienst fand am Sonntag, 29. August, in der Lübecker Lutherkirche statt. Anlass war der 80. Jahrestag der Deportation der Deutschen in Russland. Wenige Wochen nach dem Überfall der Hitler-Truppen begann man das Land „ethnisch zu säubern“ und verhaftete alle Deutschen im Lande „auf ewige Zeiten“.

Erst nach Stalins Tod gab es Erleichterungen und die Deutschen wurden als einzige Volksgruppe unter „Sonderkommandatur“ gestellt. 23 Jahre nach ihrer Verhaftung wurden die Deutschen freigesprochen ohne eine Entschädigung zu erhalten und der Gebrauch der deutschen Sprache wurde erlaubt. Erst ab Ende der 80er Jahre erhielten sie ihre Reisefreiheit und die freie Wahl des Wohnortes zurück.

In einer emotionalen Predigt verband Pastor Rose dieses Ereignis mit der Geschichte von Kain und Abel. Bei den Abkündigungen wurde das Grußwort der Landesbischöfin Frau Kühnbaum-Schmidt verlesen. Egon Milbrod betonte in seinen Grußworten, dass die Deutschen aus Russland inzwischen im Land ihrer Vorväter und -mütter angekommen sind.

Bei einem Rundgang durch die Ausstellung, die noch bis zum 5. September im Vorraum der Luther-Kirche zu sehen sein wird, zeigten sich die Besucher, unter ihnen Bürgermeister Lindenau, beeindruckt. Die Ausstellung kann täglich von 10 bis 16 Uhr besucht werden. Führungen können gerne bei Egon Milbrod angemeldet werden, Tel. 015119192934 oder egon.milbrod@lmdr.de

Egon Milbrod,  Vorsitzender der Ortsgruppe der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, zeigte Bürgermeister Jan Lindenau die Ausstellung. Foto: LmDR

Egon Milbrod, Vorsitzender der Ortsgruppe der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, zeigte Bürgermeister Jan Lindenau die Ausstellung. Foto: LmDR


Text-Nummer: 146941   Autor: LmDR   vom 29.08.2021 um 16.48 Uhr

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