Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
Grüne: Bruno Hönel
Grüne: Bruno Hönel

Angebliche Unfälle: Polizei warnt vor Schockanrufen

Lübeck: Am Donnerstag, 2. September 2021, kam es sowohl im Lübecker Stadtgebiet als auch im Kreis Ostholstein vermehrt zu Schockanrufen über die Festnetzanschlüsse von Senioren. Die Anrufer gaben sich in den bekannt gewordenen Fällen als Polizeibeamter aus und täuschten vor, dass der Sohn oder die Tochter einen Verkehrsunfall verursacht hätte. Nur eine Kaution könne eine Inhaftierung abwenden.

Bei der Polizeileitstelle in Lübeck verdichteten sich am Donnerstag die Anrufe, dass ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger Opfer sogenannter Schockanrufe geworden sind. Die Angerufenen oder deren Angehörige reagierten richtig und informierten die Polizei, sodass Vermögensschäden abgewendet werden konnten.

Das Kommissariat 13 der Lübecker Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Betruges in mehreren Fällen aufgenommen.

Die Polizei empfiehlt folgende Verhaltenshinweise:

- Seien Sie grundsätzlich skeptisch gegenüber fremden Personen am Telefon
- Lassen Sie sich den vollständigen Namen des anrufenden Polizisten sowie dessen Dienststelle und Rückrufnummer geben und legen dann auf. Im Zweifel kontaktieren Sie die Polizei über 110 oder die nächstgelegene Dienststelle und hinterfragen dort den Anruf.
- Geben Sie am Telefon keine Auskünfte über persönliche Lebensverhältnisse, persönliche Daten oder Ihre finanzielle Situation.
- Die Polizei verlangt am Telefon keine Überweisungen auf ein Konto.

Nicht nur bei älteren Angehörigen empfiehlt sich ein Aufsteller mit den wichtigsten Rufnummern auf dem Telefontischchen. Darauf notiert sollten die Telefonnummern enger Verwandter sowie die der Polizei sein.

Entsprechende Aufsteller können kostenlos beim Sachgebiet Prävention der Polizeidirektion Lübeck oder über das Servicecenter der Polizei unter den Rufnummern Tel. 0451/131-1400 und Tel. 0451/131-0 angefordert werden.

Weitere Informationen gibt es auch unter www.polizei-beratung.de.

Symbolbild.

Symbolbild.


Text-Nummer: 147022   Autor: PD Lübeck/red.   vom 03.09.2021 um 10.12 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.