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Gemeinnützige Lübeck

Führung über den jüdischen Friedhof

Lübeck - Moisling: Im Rahmen der Vortragsreihe „Herbst-Impressionen“ bietet die Seniorenberatung der Caritas Lübeck in Kooperation mit der Johann-Hinrich-Wichern-Kirchengemeinde aufgrund des großen Interesse vom vergangenen Jahr am Montag, den 13. September 2021, um 10.30 Uhr erneut einen geführten Rundgang über den Jüdischen Friedhof in Moisling Niendorfer Straße 45 an.

Als größter Friedhof seiner Art in Schleswig-Holstein, auf dem auch heute noch Bestattungen stattfinden, gehört der im 17. Jahrhundert angelegte Friedhof zu den am besten erhaltenen wenigen Spuren jüdischen Kultur im nördlichsten Bundesland. Viele Grabsteine der ca. 1020 Gräber stehen schief auf eingesunkener Erde. Ihre Inschriften sind überwiegend verwittert. Steine aus jüngerer Zeit sind daran zu erkennen, dass sie hebräische und deutsche Inschriften tragen. Gemeinsam mit dem Gräberfeld im hinteren Teil des Friedhofes mit Getöteten des KZ Bergen-Belsen, erzählen sie von einer bewegenden Geschichte.

Leonid Kogan, Mitglied der jüdischen Gemeinde Lübeck, gibt mit viel persönlichem Engagement und großem Fachwissen interessante und sehr persönliche Einblicke in das jüdische Leben Lübecks.

Die Veranstaltung beginnt mit einer Einführung in der Kapelle. Während der anschließenden Führung über den Friedhof gibt Herr Kogan Antworten auf Fragen zur Vergangenheit und Gegenwart jüdischen Lebens bis in die heutige Zeit. Einfühlsam umrahmt wird die Veranstaltung durch klassische Kletzmermusik von der Lübecker Geigerin Svenja Lippert, die erst bei der Wiedereinweihung der jüdischen Synagoge mit der Band Vagabund zu hören war.

Die Veranstaltung ist kostenlos, offen für alle Interessierte und nur mit Voranmeldung unter der Telefonnummer 0451/54695540 möglich.

Am Montag findet eine fachkundige Führung über den jüdischen Friedhof statt. Foto: JW/Archiv

Am Montag findet eine fachkundige Führung über den jüdischen Friedhof statt. Foto: JW/Archiv


Text-Nummer: 147174   Autor: Veranstalter   vom 11.09.2021 um 15.12 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Klaus R.

schrieb am 13.09.2021 um 16.41 Uhr:
Sehr schade…
Ich lese morgens meine e-Zeitungen, der Artikel über die Führung wurde Samstag nach 15 Uhr
veröffentlicht.
Am Sonntag und heute Vormittag konnte ich unter der Hotline niemanden erreichen, um mich für
die Führung anzumelden.
Gerade, da mein Schwager federführend mitverantwortlich für die Einführung eines Bundesrabbiners
bei der Bundeswehr zeichnete, hatte ich starkes Interesse, mehr über die jüdische Kultur zu erfahren.
Als gebürtiger Lübecker sowieso.
Ich hoffe, dass ich auf eine neuerliche Führung nicht ein Jahr warten muss.