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Grüne: Bruno Hönel
Grüne: Bruno Hönel

SPD: Schnelle Hilfe für Drogenkranke

Lübeck: Mehr als ein Mensch stirbt pro Monat in Lübeck an den Folgen des Konsums von harten Drogen – wie zum Beispiel Heroin. „Das ist zu viel - wir müssen uns als Gesellschaft auch um die Menschen kümmern, die in die Sucht hineingeraten sind", sagt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Aydin Candan.

Die Hansestadt Lübeck handelt jetzt mit einer neuen Begegnungsstätte für drogensuchtkranke Menschen - auf einem unbebauten Grundstück an der Marienbrücke (wir berichteten).

Dazu bemerkt der Vorsitzende des Sozialausschusses Dr. Marek Lengen: "Dieser Standort an der Willy-Brandt-Allee erfüllt offenbar die erforderlichen Kriterien für eine Begegnungsstätte optimal. Wir finden das Engagement unseres Sozialsenators Sven Schindler total super. Die AWO Schleswig-Holstein gGmbH (AWO) erhält für den Betrieb der Begegnungsstätte für drogensuchtkranke Mitbürger von der Stadt im Jahr 2022 rund 433.000 Euro und einmalig 45.000 Euro für den Umzug und die Ersteinrichtung."

Auch der sozialpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Aydin Candan findet das Engagement der Verwaltung Klasse: "Jetzt wissen wir auch, wie viel alles kostet. Die Zuwendungen sind für die Dauer von zehn Jahren ab Inbetriebnahme gesichert! Diese Vorlage der Verwaltung ist richtig und wichtig!"

Damit beweise Sozialsenator Sven Schindler, dass die Hansestadt Lübeck ihrer Verantwortung gegenüber drogensuchtkranken Menschen gerecht werden will, sagt Candan und dankte auch den Mitarbeitern der Polizei und des Ordnungsamtes, sowie den Streetworkern und Sozialträgern.

Nach der Auflösung des Treffpunktes am Krähenteich wird die Bürgerschaft Ende des Monats die Beratungsstelle an der Marienbrücke beschließen.

Nach der Auflösung des Treffpunktes am Krähenteich wird die Bürgerschaft Ende des Monats die Beratungsstelle an der Marienbrücke beschließen.


Text-Nummer: 147188   Autor: SPD   vom 12.09.2021 um 14.28 Uhr

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