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Grüne: Bruno Hönel
Grüne: Bruno Hönel

Graffiti: Stadt kündigt Reinigungsarbeiten an

Lübeck: Am Montag, dem 20. September 2021, werden die Bauwerke Holstenbrücke, Puppenbrücke und Rathaushof in der Zeit von 7.30 bis 16 Uhr gereinigt. Die Bauwerke werden von einer Fachfirma mittels eines speziellen Strahlverfahrens an den Brüstungen und Mauerwänden von Graffiti gesäubert.

Damit Passanten vor dem Strahlmaterial geschützt werden, wird im Arbeitsbereich ein Schutzzaun aufgestellt, wodurch es in diesem Bereich zu einer Einengung auf dem Gehweg kommt. Das Passieren bleibt aber jederzeit möglich.

Leider oft weniger Kunst als purer Vandalismus: Graffitis im öffentlichen Raum. Symbolbild.

Leider oft weniger Kunst als purer Vandalismus: Graffitis im öffentlichen Raum. Symbolbild.


Text-Nummer: 147231   Autor: Presseamt Lübeck   vom 14.09.2021 um 10.36 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

B.Cordes

schrieb am 14.09.2021 um 12.12 Uhr:
Nicht nur teuer reinigen sondern Strafen drastisch erhöhen !!!

Heiko Schuller

schrieb am 14.09.2021 um 12.25 Uhr:
Ich hatte vor kurzem eine Stadtführung mit einer größeren Gruppe in der Altstadt gemacht. Viele aus der Gruppe waren erschrocken, wie dreckig und verhüllt die Altstadt ist. Nahezu jede Hausfassade, Bänke, Stromkästen, Mülleimer usw. sind mit Graffitis beschmiert. Der Stadtbücherei sagte auf Nachfrage nur, dass man anscheinend hier machtlos ist und die Lübecker Politik und Verwaltung resigniert hat.

Einige aus der Gruppe waren wirklich fassungslos über das Erscheinungsbild und ein Architekt aus der Gruppe sagte sogar, dass Lübeck das UNESCO Welterbe aufs Spiel setzt. Hier soll es bereits entsprechende Bestrebungen geben.

Walter Koch

schrieb am 14.09.2021 um 12.52 Uhr:
Die Aussenwände des Johanneums bei St. Johannis könnten gleich mit gereinigt werden. Niemand interessieren Parolen die zu vergangenen Veranstaltungen aufrufen. Lassen sich die Veranstalter dieser Veranstaltungen eigentlich in Haftung nehemen, damit auch die Verursacher und nicht einfach der Steuerzahler die Rechnung bezahlt? Bei den wild in der Stadt verteilten Plakaten müßte es ähnlich gehen. Der Veranstalter bekommt die Rechnung fürs wilde Plakatieren oder er entfernt seine Aufrufe selbst.

Mäßig unschön auch das Besprühen des Lübecker Marktes am Wochenende mit meterweiten wohl als Abstandshinweis gedachten Karos. Hoffentlich ist das selbstentfernend durch Regen, Wind und Wetter. Das Beschmieren der Muschelkalkplatten unter den Arkaden mit Straßenmalkreide ist ebenso grenzwertig, das Besprühen mit Spraydosen wird hoffentlich entsprechend gereinigt. Der Regen wäscht das jedenfalls nicht wieder ab.

Walter Koch

schrieb am 14.09.2021 um 13.31 Uhr:
Über die Aberkennung des UNESCO Weltkulturerbes sollte man tatsächlich mal nachdenken, wenn da weiterhin nichts passiert. Vor allem sollte man die immer gleichen Verursacher, die im Zusammenhang mit dem Zentrum auf der WAllhalbinsel stehen auf ihr Verhalten und die Konsequenzen hinweisen. Wenn der UNESCO Weltkulturerbestatus flöten ist, ist es zu spät.
Auch die finanzielle Unterstützung dieser Gruppen durch die Possehl Stiftung sollte man in Frage stellen. Oder kommt die Possehl Stiftung auch für die Schäden auf, die seit Jahrzehnten durch Gruppierungen die sich dort heimisch fühlen verursacht werden?

Jan H

schrieb am 14.09.2021 um 17.38 Uhr:
Diese Unterführungen sind sogenannte Angsträume dort gehen doch kaum welche Durch deswegen haben die Sprayer doch leichtes spiel und haben dort zeit alles voll zu schmieren

Baut dort Kameras hin als immer wieder Geld auszugeben um diese zu Reinigen

LG Jan H

Nordländer

schrieb am 15.09.2021 um 10.25 Uhr:
@B.Cordes: Gibt es eigentlich offizielle Flächen für Sprayer in Lübeck, oder aktuelle Projekte wo man die Szene mit einbinden kann? Damit habe ich an meinem Arbeitsort sehr gute Erfahrungen gemacht. Manche wird man trotzdem nicht abhalten und die müssen dann der Gesellschaft den zugefügten Schaden in finanzieller, oder in Form von Arbeitsleistung zurückerstatten.

@Walter Koch: Wegen solchen Schmierereien gleich über die Aberkennung des Unesco-Status nachdenken? Finde ich ehrlich gesagt etwas überzogen. Aber wenn es an die Hubbrücke o.ä. Bauwerke in Form eines Neubau geht, wird das früher oder später wohl kommen.

@ Jan H: Da gebe ich Ihnen recht, auch wenn die Unterführung nur eine Symbolbild ist. Aber generell sind diese Unterführungen doch aus einer längst vergangenen Zeit und gehören wo es geht abgeschafft, also zugeschüttet.

Die Verwaltung hat m.E. in vielen Teilbereichen resigniert und völlig die Kontrolle verloren. Deswegen laufen sie den Problemen auch die ganze Zeit nur noch hinterher. Und wir Bürger dieser Stadt sind m.E. mit einem großen Anteil selber Schuld daran, weil wir entsprechenden Personen und Gruppierungen die Möglichkeit, geben unsere Stadt immer weiter herunterzuwirtschaften.