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Impfzentren schließen: So geht es weiter

Schleswig-Holstein: Am Sonntag schließen die Impfzentren in Schleswig-Holstein. 68,4 Prozent aller Schleswig-Holsteiner sind bereits vollständig geimpft. Aber auch ab Montag besteht noch die Möglichkeit, sich impfen zu lassen.

Beteiligt waren über die ganze Laufzeit der Impfzentren unter anderem 564 Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten, 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Johanniter, 848 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes und 1.684 Ärztinnen und Ärzte. "Alle Beteiligten haben in einem beispiellosen Kraftakt effizient, unkompliziert und bürgernah den Betrieb der Impfzentren sichergestellt", lobt Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg. Die Impfzentren hätten zwei wichtige Aufgaben erfolgreich umgesetzt.

Erstens: In Zeiten knappen Impfstoffs zu Beginn der Impfkampagne die Bürgerinnen und Bürger mit Impfstoff zu versorgen, die besonders vulnerabel oder dem Virus in besonderer Weise ausgesetzt sind und so als erstes Zugang zur Corona-Schutzimpfung erhalten sollten. Und zweitens: Ein sehr breit aufgestelltes Impfangebot für alle Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner im ganzen Land zur Verfügung zu stellen. "Das hat im Ergebnis sehr gut funktioniert – Schleswig-Holstein hat auch Dank der Impfzentren eine der höchsten Impfquoten bundesweit. Allen Beteiligten gebührt unser allergrößter Dank und Anerkennung. Das war ein Einsatz, an den man sich noch sehr lange erinnern wird", betont Gesundheitsminister Heiner Garg.

Mit Stand 23. September sind in Schleswig-Holstein 72,2 Prozent der Menschen mindestens einmal geimpft. 68,4 Prozent sind vollständig geimpft. Bei den über 60-Jährigen sind bereits über 89,1 Prozent mindestens einmal, und 88,1 Prozent vollständig geimpft. Bei der Gruppe der 12-17-Jährigen sind 54,6 Prozent mindestens einmal geimpft, 42,9 Prozent sind vollständig geimpft. Eine Auffrischungsimpfung haben in Schleswig-Holstein bereits 31.830 Menschen erhalten.

Insgesamt wurden in der Zeit vom 4. Januar bis zum 19. September 2021 1.796.963 Impfungen in den Impfzentren durchgeführt und an das RKI gemeldet. Davon: 939.790 Erstimpfungen, 845.372 Zweitimpfungen und 11.801 Auffrischungsimpfungen. Etwa 2,1 Millionen Impfbestecke wurde in den Impfzentren zur Impfung verbraucht, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben auf einer Fläche (alle Impfzentren zusammen) von 19.807m² insgesamt 417.155 Stunden in den Impfzentren gearbeitet.

Von den insgesamt 1.796.963 verabreichten Impfdosen wurden von BioNTech/Pfizer: 1.265.621 Dosen, Moderna: 294.784 Dosen, AstraZeneca: 189.562 Dosen und von Johnson und Johnson: 46.996 Dosen verabreicht.

Seit Errichtung der Impfzentren im Dezember 2020 bis zum September 2021 wird von Gesamtkosten von rund 33 Millionen Euro für das Land ausgegangen. Der Bund wird ebenfalls rund 33 Millionen Euro tragen. Nach einer ersten Hochrechnung hat jede Impfung in einem der Impfzentren beziehungsweise mit einem mobilen Team rund 32 Euro gekostet. Mit der Endabrechnung des dritten Quartals Mitte Oktober können valide Daten geliefert werden.

Ausblick: Was kommt nach den Impfzentren?

In Schleswig-Holstein werden weiterhin ausreichende Kapazitäten zur Durchführung von Schutzimpfungen gegen COVID-19 sichergestellt. Impfmöglichkeiten werden über das Regelsystem bereitgehalten. Neben niedergelassenen Vertrags- und Privatärzten können auch Betriebsärzte und Betriebsärztinnen sowie Krankenhäuser Schutzimpfungen gegen Covid-19 anbieten. Hiervon profitieren insbesondere Personen, die am Arbeitsplatz besonders exponiert sind. Ein Großteil der Schutzimpfungen findet in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte statt. Teilnehmende und registrierte Praxen sind online unter www.arztsuche.kvsh.de/ zu finden.

Sollte über den niedergelassenen Bereich hinaus zusätzlicher Bedarf an Impfkapazität bestehen, so werden von der KVSH unterstützt durch das Gesundheitsministerium notwendige zusätzliche Strukturen geschaffen, um einen bestmöglichen Impfschutz der Bevölkerung zu gewährleisten. Der Schwerpunkt wird dabei auf mobilen temporären Impfstellen liegen.

Die ersten temporären Impfstellen werden ab Oktober an verschiedenen Standorten in Schleswig-Holstein eingerichtet werden. Über die Standorte können sich Bürgerinnen und Bürger zeitnah über www.impfen-sh.de informieren.

Mobile Teams – eine Zwischenbilanz

Auch die mobilen Impfteams haben maßgeblich zum Erfolg der Impfkampagne in Schleswig-Holstein beigetragen. Durch die Möglichkeit ihres flexiblen Einsatzes konnten sowohl besonders vulnerable Gruppen (zum Beispiel in Pflege- und EGH-Einrichtungen) gezielt erreicht als auch niedrigschwellige Impfangebote gemacht werden. Beispielsweise wurden auf diesem Weg an Hochschulen, Schulen, in Pflegeeinrichtungen, in Einkaufszentren, in Kooperation mit Sportvereinen und in Kooperation mit vielen Kommunen in Stadteilen Impfungen durchgeführt. Im Rahmen der Quartiersimpfungen konnten zwischen dem 10 Juni2021 und dem 18. August 2021 an rund 350 Standorten circa 50.000 Impfungen durchgeführt werden. Zuzüglich zu den Impfaktionen wurden an den allgemeinbildenden Schulen des Landes mit mobilen Teams weitere rund 20.000 Impfungen durchgeführt. Insgesamt haben die mobilen Teams Stand 23. September 274.684 Impfungen durchgeführt.

Insgesamt wurden in der Zeit vom 4. Januar bis zum 19. September 2021 1.796.963 Impfungen in den Impfzentren durchgeführt

Insgesamt wurden in der Zeit vom 4. Januar bis zum 19. September 2021 1.796.963 Impfungen in den Impfzentren durchgeführt


Text-Nummer: 147446   Autor: SozMi/red.   vom 24.09.2021 um 10.43 Uhr

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