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Wahl: Die Ergebnisse und Einschätzungen für Lübeck

Lübeck: Am Sonntag wurde ein neuer Bundestag gewählt. SPD-Kandidat Tim Klüssendorf liegt bei den Erststimmen deutlich vorn. Bruno Hönel (Grüne) zieht über die Landesliste in den Bundestag. Gewinner in Lübeck sind die Grünen und die SPD. Die CDU und die Linken verlieren auch hier deutlich.

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Vorläufiges amtliches Endergebnis im Wahlkreis 11

Wahlkreis-Kandidaten:
Tim Klüssendorf (SPD) 34,1 Prozent
Dr. Claudia Schmidtke (CDU) 21,8 Prozent
Bruno Hönel (Grüne) 21,4 Prozent
Heike Stegemann (FDP) 7,5 Prozent
David Jenniches (AfD) 6,6 Prozent

Zweitstimmen:
SPD 30,5 Prozent (+5,1 Prozent)
Grüne 22,4 Prozent (+9,7 Prozent)
CDU 18,1 Prozent (-11,4 Prozent)
FDP 10,5 Prozent (-0,4 Prozent)
AfD 6,8 Prozent (-2,1 Prozent)
Die Linke 4,4 Prozent (-5,1 Prozent)
SSW 1,3 Prozent
dieBasis 1,2 Prozent
Tierschutzpartei 1,2 Prozent
Die PARTEI 1,0 Prozent
Freie Wähler 1,0 Prozent

Einschätzungen

SPD-Direktkandidat Tim Klüssendorf feierte seinen klaren Sieg des Direktmandates. "Am Montag geht es los", sagte er. Bereits am Dienstagmorgen stehe die erste Fraktionssitzung in Berlin an. Seine ersten politischen Ziele sind der Breitbandausbau in Lübeck und die Gewinnung von Fördergeldern für die Region. Die SPD hatte sich einen großen Raum in den MediaDocks reserviert, um das Ergebnis und den Kandidaten Tim Klüssendorf zu feiern. Bruno Hönel, Kandidat der Grünen bezeichnete das Bundesergebnis der Grünen als "schlecht". Es seien auf Bundesebene Fehler gemacht worden, die Vertrauen gekostet haben. In Lübeck stünden die Grünen mit den deutlichen Zugewinnen aber gut dar. Für Bruno Hönel wurde es ein langer Abend im Rathaus. Lange war unklar, ob er über die Liste einziehen kann. Erst am Montagmorgen war klar: Es klappt.

Die Stimmung im Rathaus war verhalten. Die CDU hatte auf eine Wahlparty verzichtet. Oliver Prieur, Fraktionschef der CDU in der Bürgerschaft, machte die falschen Themensetzung im Wahlkampf für das Ergebnis verantwortlich. Das Ergebnis habe gezeigt, dass es sich nicht um eine "Klimawahl" gehandelt habe. Die CDU auf wirtschaftliche Themen setzen müssen.

Ministerpräsident Daniel Günther nannte im NDR das Ausscheiden von Angela Merkel als Grund für das schlechte Ergebnis. Jetzt müsse ausgelotet werden, was mit Grünen und FDP möglich sei. Zum Spitzenkandidat Armin Laschet wollte er sich nicht äußern. Man müsse jetzt die Fehler analysieren.

Bundespolitisch sind neben einer SPD/CDU-Koalition auch SPD, Grüne und FDP oder CDU, Grüne und FDP möglich.

Die Ergebnisse in den Wahllokalen

Die vollständigen Ergebnisse für den Wahlkreis 11, der auch Sandesneben und Berkenthin umfasst, sowie aus den einzelnen Wahllokalen finden Sie unter www.luebeck.de/apps/wahlen/btw2021.html

Bis 18 Uhr hatten 164.139 Wahlberechtigte Lübeck über den neuen Bundestag abstimmen. Fotos: Karl Erhard Vögele

Bis 18 Uhr hatten 164.139 Wahlberechtigte Lübeck über den neuen Bundestag abstimmen. Fotos: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 147484   Autor: VG   vom 26.09.2021 um 23.33 Uhr

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