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E-Taxen und Kombibahnsteig: Das möchte die Politik

Lübeck: Am Donnerstag berät die Lübecker Bürgerschaft den städtischen Haushalt für das Jahr 2022. Die Politik möchte unter anderem die E-Mobilität ausbauen und den Kombibahnsteig in Travemünde vollenden, der die Stadt schon ins Schwarzbuch der Steuerzahler gebracht hat. Aber auch das neue Konzept für den Ordnungsdienst soll umgesetzt werden.

CDU und SPD haben sich auf einen gemeinsamen Haushaltsantrag geeinigt. Sie möchten den Ausbau des städtischen Ordnungsdienstes umsetzen (wir berichteten am 15. September). Dafür sollen fünf neue Stellen geschaffen werden.

Einen weiteren Schwerpunkt setzen die beiden Fraktionen bei der E-Mobilität. Der Kauf von E-Taxen und E-Mietwagen soll mit 3000 Euro je Fahrzeug von der Stadt bezuschusst werden. Außerdem müssen Lademöglichkeiten geschaffen werden. Dafür wird Lübeck jährlich 150.000 Euro bereit stellen. Weitere 200.000 Euro jährlich sind für öffentliche Ladesäulen vorgesehen.

Und die Politik möchte gerne eine Peinlichkeit beenden: Im Jahr 2011 wurde von 1,4 Millionen Euro ein Kombibahnsteig am Strandbahnhof Travemünde gebaut. Dort sollte ein barrierefreies Umsteigen in Busse möglich sein. Der Anschluss für die Busse fehlt immer noch. Für die Planungen werden jetzt 80.000 Euro bereit gestellt.

Gute Nachricht für Menschen mit Rollstühlen, Kinderwagen oder Rollatoren: Der Markt soll Wege aus geschnittenem Pflastersteinen bekommen. Der Etat für Fußwege wird nach Vorstellung von SPD und CDU um 300.000 Euro erhöht. Zusätzlich wird eine neue Stelle geschaffen, um Neubau und Instandsetzung von Rad- und Gehwegen zu planen.

Das Ziel von 30 neuen Straßenbäumen pro Jahr wird auf mindestens 100 Stück erhöht.

Der vollständige Vorschlag von SPD und CDU ist unter www.luebeck.de abrufbar.

SPD und CDU möchten für 200.000 Euro neue öffentliche Ladesäulen aufstellen.

SPD und CDU möchten für 200.000 Euro neue öffentliche Ladesäulen aufstellen.


Text-Nummer: 147531   Autor: VG   vom 28.09.2021 um 13.20 Uhr

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