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GdP: Anlaufstelle für Suchtkranke muss kommen

Lübeck: Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist irritiert über das derzeitige politische Verhalten hinsichtlich der Errichtung einer Begegnungsstätte für die Suchtkranken.

"Seit fast zwei Jahren setzt die Polizeidirektion (PD) Lübeck die Vereinbarung der Sicherheitspartnerschaft (SiPa) zur nachhaltigen Auflösung der offenen Drogenszene Lübeck um", so die GdP. "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PD Lübeck, die aus den unterschiedlichsten Bereichen beteiligt sind, tragen diese Last, um die SiPa umzusetzen. Hervorzuheben sind dabei die permanenten Präsenzen für die Stärkung des subjektiven Sicherheitsempfindens aber auch die Gewährleistung zielgerichteter Ermittlungen mit dem Ziel strafrechtlicher Verfolgung und möglichst Inhaftierung von Tätern, die mit Drogen handeln."

Derzeit gehe es um die Verhinderung der Etablierung der Drogenszene an anderer Stelle. Deshalb sei es umso wichtiger, dass schnellstmöglich die Errichtung einer Begegnungsstätte erfolge.

Der GdP-Vorsitzende Jörn Löwenstrom war deshalb in der 21. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Sicherheit und Ordnung und Polizeibeirat am 22. September 2021 überrascht, dass der Tagesordnungspunkt Begegnungsstätte für drogensuchtkranke Mitbürger ersatzlos gestrichen wurde: "Dies verwunderte umso mehr, weil der Leiter der Polizeidirektion Lübeck, Herr Trabs, in einem weiteren Tagesordnungspunkt zur Sicherheitspartnerschaft zwischen der Hansestadt Lübeck und der Polizei zur nachhaltigen Auflösung der offenen Drogenszene im Polizeibeirat vortragen sollte."

Der GdP-Vorsitzende der Regionalgruppe Lübeck-Ostholstein: "Der Erfolg der SiPa hängt von den weiteren begleitenden Maßnahmen für die Drogensuchtkranken ab! Andere Städte, aber auch diverse Studien, zeigen, dass eine offene Drogenszene nicht nur repressiv bekämpft werden kann. Der Verbund mit sozialer, gesundheitlicher und präventiver Arbeit mit weiteren Sozialpartnern könnte eine dauerhafte Etablierung der offenen Drogenszene in Lübeck verhindern."

"Ein Scheitern der bisherigen Arbeit am zögernden Verhalten der politisch Verantwortlichen steht im Raume!", so Löwenstrom.

Jörn Löwenstrom ist Vorsitzender der Regionalgruppe Lübeck - Ostholstein der Gewerkschaft der Polizei.

Jörn Löwenstrom ist Vorsitzender der Regionalgruppe Lübeck - Ostholstein der Gewerkschaft der Polizei.


Text-Nummer: 147534   Autor: GdP/red.   vom 28.09.2021 um 15.04 Uhr

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