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Angeblicher Unfall: Polizei warnt vor Schockanrufen

Lübeck: Aktuell kommt es sowohl im Lübecker Stadtgebiet sowie in Eutin vermehrt zu Schockanrufen über die Festnetzanschlüsse von Senioren. Die Anrufer gaben sich in den bekannt gewordenen Fällen als Polizeibeamter aus und täuschten vor, dass ein naher Angehöriger einen Verkehrsunfall verursacht hätte. Nur eine Kaution könne eine Inhaftierung abwenden.

Bei der Polizeileitstelle in Lübeck verdichten sich gegenwärtig die Anrufe, dass ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger Opfer sogenannter Schockanrufe geworden sind. Vermögensschäden konnten bislang abgewendet werden, da die Angerufenen richtig reagierten und die Polizei informierten.

Die Polizei gibt folgende Verhaltenshinweise:

- Seien Sie grundsätzlich skeptisch gegenüber fremden Personen am Telefon.
- Lassen Sie sich den vollständigen Namen des anrufenden Polizisten sowie dessen Dienststelle und Rückrufnummer geben und legen dann auf. Im Zweifel kontaktieren Sie die Polizei über 110 oder die nächstgelegene Dienststelle und hinterfragen dort den Anruf.
- Geben Sie am Telefon keine Auskünfte über persönliche Lebensverhältnisse, persönliche Daten oder Ihre finanzielle Situation.
- Die Polizei verlangt am Telefon keine Überweisungen auf ein Konto.

Weitere Informationen gibt es unter www.polizei-beratung.de.

Symbolbild.

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Text-Nummer: 147793   Autor: PD Lübeck   vom 12.10.2021 um 13.18 Uhr

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