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Radweg in der Roeckstraße wird zurückgebaut

Lübeck - St. Gertrud: Die Politik diskutiert immer noch heftig über den gesperrten Radweg, die Verwaltung schafft Fakten: Ab Montag wird die Asphaltschicht entfernt. Damit ist endgültig klar: Die Radfahrer werden dauerhaft auf der Straße fahren.

Zuletzt waren die Linken mit einem Antrag gescheitert, durch Enteignung von Teilen der Vorgärten Platz für einen regelkonformen Radweg zu schaffen. Die Grünen hatten im Bauausschuss angeregt, den Radweg zumindest auf einem Teilabschnitt zu sanieren. Der baupolitische Sprecher der CDU und Vorsitzende des Bauausschusses Christopher Lötsch hatte im Ausschuss noch darauf verwiesen, dass die Verwaltung eine längere Liste mit Möglichkeiten für die Radstrecke habe.

Jetzt hat die Verwaltung entschieden: Die desolaten, gesperrten Radwegeflächen in der Roeckstraße werden ab 18. Oktober 2021 entsiegelt. "Die Maßnahme dient dem Baum- und Klimaschutz und wurde in enger Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde ausgearbeitet", so die Verwaltung. "Die Bäume haben in diesem Bereich zu wenig Platz, was sich an der Zerstörung des Radweges deutlich gezeigt hat. Daher wird der alte Asphalt aufgenommen und entsorgt." Die nun hinzugewonnene Fläche wird mit Oberboden aufgefüllt.

Die geplante Gesamtbauzeit beträgt rund neun Wochen. Der Rückbau erfolgt in mehreren kleinen Bauabschnitten, so dass die Erreichbarkeit sämtlicher Grundstücke bestmöglich aufrechterhalten werden kann. Temporär kommt es zu Fahrbahneinengungen. Der Verkehr wird dann mittels Lichtsignalanlage an der Baustelle vorbeigeführt. Fußgänger werden am Baufeld vorbeigeführt. Während der Bauzeit entfallen vorübergehend mehrere Parkplätze.

Die Stadtverwaltung hat entschieden: Der ehemalige Radweg an der Roeckstraße wird zurückgebaut.

Die Stadtverwaltung hat entschieden: Der ehemalige Radweg an der Roeckstraße wird zurückgebaut.


Text-Nummer: 147840   Autor: VG   vom 14.10.2021 um 16.57 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Ich

schrieb am 14.10.2021 um 17.09 Uhr:
Zum Winter hin damit anzufangen ist gut.Was das wieder kostet.

Der von Hier

schrieb am 14.10.2021 um 17.14 Uhr:
Ganz ehrlich, da sieht man mal wieviel der Stadt daran liegt das man auf das Fahrrad steigt und heil irgendwo ankommt. Ziemlich wenig.
Ich bin letzten Sonntag die Roeckstr Richtung Gustav gefahren, das ist ja purer Selbstmord. Der Fahrer des Schwarzen BMW möchte ich nur sagen, beim nächsten mal (...). Der Hat mich so dicht überholt , hätte ich nur minimal geschlenkert wegen einem Gulli oder sonstigem dann wäre ich ihm ins Auto gefahren. Ich hätte seiner Beifahrerin den Kopf streicheln können ohne den Arm lang zu machen.
Fahrradfahrer gehören bei so engen Fahrbahnen einfach nicht auf die Fahrbahn sondern auf den sichereren Radweg.

Bruno Bär

schrieb am 14.10.2021 um 17.16 Uhr:
Damit hat folgendes klar zu sein. Entweder wird das Fahrrad auf dem Gehweg GESCHOBEN oder die Roeckstr. MUSS von Fahrradfahrern umfahren werden. Die Amokradler mit wichtigen und richtigen Verkehrsmitteln wie LKW, Bus und ganz besonders dem Auto, also dem Verkehrsmittel der Gegenwart und der Zukunft, auf eine Fahrbahn zu schicken kann nur ein schlechter Scherz sein.

Pavel

schrieb am 14.10.2021 um 17.27 Uhr:
Find ich doof. Lieber die Kinder auf die Strasse schicken, als sich mit den (vielleicht) 20 Villenbesitzern auseinandersetzten? Man muss die ja nicht gleich alle enteignen.. Vielleicht wären einige ja durchaus bereit gewesen, einen Meter ihrer Gärten für eine gute Lösung herzugeben.. Man setzt jetzt den Autos die Radler vor die Nase, weil die Radler wiederum Villen im Weg stehen haben. Irgendwie ist das doch Unfug.

Pavel

schrieb am 14.10.2021 um 17.34 Uhr:
Und es wird dann noch nicht mal der Fußweg breiter gemacht?!? XD

Die Villen kriegen also kleine Gärten vor ihre Gärten. Stadtplanung scheint echt derbe kompliziert zu sein.. Oder da arbeiten nur ... Ich weiss es nicht. Da helfen nur Schnaps und Humor.

Waldemar Wagner

schrieb am 14.10.2021 um 17.57 Uhr:
.
Es war doch klar dass es so kommt!

Schließlich geht es darum, dem motorisierten Verkehr Raum weg zu nehmen.

Harald J.

schrieb am 14.10.2021 um 18.25 Uhr:
Das Thema geht mir echt auf denn Keks. Wohne seit 25 Jahren in der Roeckstrasse und bekomme mit wie seit Jahrzehnten in der Roeckstraße und am Burgfeld alles verrottet und verlottert. Da wurden mal 30 Meter Gehweg erneuert , da mal ein Loch geflickt am Radweg … null Konzept ,nur geflickte. Die Bäume sind ja auch schön und haben einen Nutzen, aber die Blätter die von den Bäumen fallen ( die riesigen Linden stehen 6 Meter auseinander, viel zu dicht , kein Wunder , dass die kein platzt haben) müssen von den Hausbesitzern selber entsorgt werden plus Regenrinnen säubern usw. Katastrophe!! Es wohnen ja nicht nur Leute mit Geld da!
Die Radfahrer auf die Straße zu schicken ist wirklich unterirdisch und lebensgefährlich ….alle sind genervt davon, Autofahrer wie Radfahrer!! Es gibt nur eine Möglichkeit die funktioniert aber teuer wird und alle Naturschützer auf die Barrikaden bringt. ( ich selber finde es auch nicht gut) . Alle Bäume müssten weg und in der Mitte neu gepflanzt werden . 2 Spuren für Autos und einen breiten Radweg. Ist wahrscheinlich nicht machbar , aber Enteignungen auch nicht!

Cyril

schrieb am 14.10.2021 um 18.30 Uhr:
Schwachsinn! Ich wuerde im Schritttempo auf den Fussweg Rad fahren, fuer Fuessgaenger gerne warten, anhalten. OK?
..
(Aber zum Glueck 'muss' ich dort nicht mehr lang).

Protestiert die adfc dagegen? Ist es zu spaet?

Sven-Erik Mahnkeit

schrieb am 14.10.2021 um 18.34 Uhr:
Pavel:
So einen Artikel inhaltlich richtig zu deuten, scheint echt derbe kompliziert zu sein.. Oder Sie sind nur ... Ich weiss es nicht. Da hilft vermutlich auch kein Schnaps...

Harald J.

schrieb am 14.10.2021 um 18.52 Uhr:
Wenn wenigstens die 60 Jahre alten Fußwege gleich mit erneuert werden würden…. Als hätten die Baumwurzeln die den Radweg kaputt gemacht haben den Fußweg ausgelassen… so ein Blödsinn!!! Derbes geht gar nicht für die verantwortlichen!!!

Radler

schrieb am 14.10.2021 um 19.23 Uhr:
In der Roeckstraße geschieht jetzt das, was beim Radverkehr nicht geschehen sollte. Auf jeden Fall wir das Radfahren so nicht attraktiver gemacht. Vielmehr wird es gefährlicher.
@Bruno Bär: Sie haben ein merkwürdiges Verständnis von der STVO. Da drin steht nicht, dass Radfahrer nur dort unterwegs sein dürfen, wo es auch Radwege gibt.
Dorr wo es keine Benutzungspflichtige Radwege gibt, nutzen Radfahrer, gleichberechtigt mit allen anderen Verkehrsteilnehmern, die Straße. Ausgenommen sind die Straßen, wo das Radfahren ausdrücklich untersagt ist, wie zu Beispiel die Autobahn.
Das Auto ist nicht das Verkehrsmittel der Zukunft. Vor allen innerstädtisch hat ein keinen bis nur geringen zeitlichen Vorteil vor dem Fahrrad. Vor allen nehme ich mit dem Rad deutlich weniger Raum ein. Je mehr Menschen das Rad für die kurzen bis mittleren Entfernungen nutzen, je mehr Platz bleibt für diejenigen, wo ein Umstieg nicht möglich ist.
Verkehrsplanern sei dringend ein Blick nach Kopenhagen oder Münster empfohlen. Dort ist zu erkennen, dass es anders geht und die lokale Wirtschaft trotzdem lebt.

Sebastian Berger

schrieb am 14.10.2021 um 20.23 Uhr:
@Radler

Wie meinen?
"Das Auto ist nicht das Verkehrsmittel der Zukunft. Vor allen innerstädtisch hat ein keinen bis nur geringen zeitlichen Vorteil vor dem Fahrrad....."

Ich frage Sie nochmal später, wenn Sie mit Sack & Pack umziehen oder wenn es Ihnen mal schlecht geht, dass Sie schnell ins Krankenhaus müssen u.s.w. - dann frage ich Sie nochmal, wie Sie das mit Fahrrädern bewerkstelligen sollen. Bitte denken Sie doch mal etwas weiter als von der Tapete zur Wand - in welchen Fällen das Fahrrad (so toll es auch sein mag) einfach an seine Grenzen gerät.

Autoliebhaber

schrieb am 14.10.2021 um 20.24 Uhr:
Hihi, da werde ich mit meinem PS starken Gefährt mal schön den Motor aufheulen lassen uns gegebenenfalls auch mal hupen um die Verkehrshindernisse zu überholen. Freie Fahrt für freie Bürger. Und wenn meine Blitzerapp keinen Wegelagerer meldet kann man da eh schön Schraube geben.

Bürger aus HL

schrieb am 14.10.2021 um 20.25 Uhr:
Ich hätte die Roeckstr komplett für den Autoverkehr gesperrt und als Radweg umfunktioniert. Das ist gut für die Umwelt. Ausnahmen sollten natürlich für Politiker gelten. Die sollten eine Ausnahmegenehmigung bekommen, und dürfen dann mit dem PKW die Straße weiterhin mit dem PKW nutzen. Aufgrund der wenigen PKWs kann dann auch die 30km/h Beschränkung entfallen. Ich finde so machen wir das.

Andreas Litzkow

schrieb am 14.10.2021 um 20.36 Uhr:
@Bruno Bär: Ihnen fehlt etwas Fantasie. Warum die Radfahrer aus der Roeckstrasse verbannen? Warum nicht die PKW und LKW? Die lassen sich leicht über Heiligen-Geist-Kamp und Travemünder Allee umleiten. 3min. Umweg.

Andreas Anders

schrieb am 14.10.2021 um 20.38 Uhr:
Der Rückbau inklusiver Beschilderung das aufbringen der Strassenkennzeichnung Fahradweg die Planung usw.kostet sicherlich das gleiche oder sogar mehr als das man den vorhandenen Radweg saniert hätte.

An wem darf ich meine Bewerbung für solchen Job der solche Job, wo man oder später ich solche .... Entscheidungen treffen darf, senden und was für eine Ausbildung /Studium muss vorgewiesen werden?

Vitus

schrieb am 14.10.2021 um 21.08 Uhr:
@Der von hier: fährst du eventuell zu weit rechts? Das verleitet natürlich den ein oder anderen zum überholen ohne gesetzlichen Mindestabstand. Und wenn sich plötzlich die Tür eines Wagens auf dem Parkstreifen öffnet, kannst du dich übel verletzen und bekommst noch eine Teilschuld am Unfall.
Also besser mindestens einen Meter Abstand zum rechten Rand halten. Das bietet genügend Platz zum ausweichen in kritischen Situationen.
Gleiches gilt im Übrigen auch für die Königstraße zwischen Wahmstraße und Koberg. Dort ist es, aufgrund der zu geringen Breite der Straße, Pkw nicht erlaubt Radfahrer zu überholen. Dort also lieber gleich mittig fahren um Autofahrer davor zu bewahren etwas dummes zu tun

Bruno Bär

schrieb am 14.10.2021 um 21.51 Uhr:
Ganz ehrlich Radler. Freizeitsportgeräte haben in meinen Augen nix auf der Straße zu suchen. Egal ob Skateboards, Inliner, Rollschuhe, Stelzen, Ruderboote, Bobbycars oder Fahrräder. Das sind keine Verkehrsmittel, sonder eher Verkehrshindernisse. Die gehören in die jeweilige Sportanlage, aber nicht neben Busse, LKW oder Auto auf die Straße

Bert

schrieb am 14.10.2021 um 21.53 Uhr:
Die Idee privaten Grund für öffentliche Zwecke zu enteignet geht ja gar nicht. Voll der Kommunismus! Aber öffentlichen Grund für private Zwecke zu enteignet geht natürlich immer. #Lärmschutzwand Wakenitzbrücke

Manfred Vandersee

schrieb am 14.10.2021 um 23.15 Uhr:
Was für ein Glück, dass ich die Roeckstraße weder mit dem Rad, noch mit dem Auto befahre. Mit dem Auto steht man durch den Quatsch, die Radfahrer auf die Straße zu schicken, quasi immer im Stau, so dass sich kleine Umwege zeitlich immer lohnen und mit dem Rad ist mir die Straße zu langsam und zu gefährlich; auch da sind die Alternativstrecken immer besser (und schneller).

Vielleicht sollte man den Verkehrsideologen, die letztendlich nichts können außer sich Immobilitätsmaßnahmen auszudenken den Vorschlag machen, die Roeckstraße zur Spielstraße zu erklären;) Schneller als in einer Spielstraße kommt man da eh nicht voran. Ein Schelm, der Böses denkt.

Olaf Engler

schrieb am 15.10.2021 um 00.56 Uhr:
Kann ich als Bürger noch Einspruch erheben gegen diese Maßnahme?
Eine Hauptstraße lahm zulegen ist schon ziemlich kontraproduktiv!

M

schrieb am 15.10.2021 um 06.02 Uhr:
...wieder so ein schildbürgerstreich...warum nur, wundert und überrascht mich nichts mehr, was diese schildbürger...ähem...pardon...Politiker in ihren Sitzungen beschließen???...

Lübecker Deern

schrieb am 15.10.2021 um 06.11 Uhr:
Na, das ist ja wie in den alten Zeiten der 50ger Jahre: die kommentierenden Herren sind sich mal wieder einig, was ihr liebstes Spielzeug angeht: "Platz da, jetzt komme ich! Alle anderen Mitspieler*innen , wie Radfahrer*innen, Fußgänger*innen, Kinder und anderes Gedöns aus dem Weg! Freie Fahrt für freie BÜRGER! Komme was da an Klimafolgen wolle!".....Es werden letztlich einfach Fakten geschaffen: Klima und Natur werden auf uns alle keine Rücksicht nehmen, wir sitzen alle im gleichen Boot und werden gemeinsam an Autoabgasen ersticken/ in Fluten ersaufen/ vom Sturm verweht werden...Aber haltet dann bitte die Klappe und sagt nicht, ihr hättet ja von nichts gewusst: WENIGSTENS DAS!

erstaunt

schrieb am 15.10.2021 um 06.31 Uhr:
Verkehrstote werden von der Stadt Lübeck billigend in Kauf genommen!

Andreas

schrieb am 15.10.2021 um 09.30 Uhr:
Also mich haben die schadhaften Stellen im Radweg dort nie so sehr gestört, dass ich deswegen den Fußweg oder gar die Straße genutzt hätte. Der jahrelange Streit hat zu einer kostspieligen Lösung geführt mit der keiner wirklich zufrieden ist…..symptomatisch für diese Gesellschaft, Meier Meinung nach ist es Bäumen zuzumuten, neue Wureln auszubilden, aber kein Radfahrer sollte gezwungen werden, seine Gesundheit zu gefährden, und der Tanz um jeden Baum als wäre es der letzte ist angesichts der Brandrodung im Regenwald einfach nur lächerlich. Aufforstung ist auf so vielen Flächen möglich und in Lübeck gibt es so viele Plätze an denen Bäume fehlen…..da sollten klügere Lösungen gefunden werden, ohne Autofahrern die Schuld an allem zu geben

Rainer Müller

schrieb am 15.10.2021 um 09.34 Uhr:
es muss nur irgendwo das Wort Fahrrad erscheinen, dann schreien sie wieder auf der Vito, der Bruno Bär als würde die Freiheit des Individuums in Gefahr sein, wenn sich Fahrräder noch weiter ausbreiten.

Ich weiß ja nicht woher die Weisheit kommt, dass ein Fahrrad lediglich ein Freizeitsportgerät ist. Ich für meinen Teil bin jeden Tag bei jedem Wetter mit dem Rad zur Arbeit, weil ich keine Lust habe auf engstem Raum in einem Bus eingesperrt zu sein. Da atme ich lieber frische Luft und genieße die Bewegung. Manchmal gehe ich auch zu Fuss die 7km, dann habe auch etwas für den Kopf getan und ich bin sogar Eigentümer eines PKW.

Es nicht so, dass ich auf viele Amokradler treffe. Die es mit Sicherheit gibt. Ich fürchte mich an der grünen Ampel aber mehr vor einem PKW, der noch schnell irgendwo hin muss.

Es ist immer wieder der Fall, wie ihn @Radler schildert, dass der Mindestabstand nicht eingehalten wird und wer rechts ganz dicht am Straßenrand fährt, der hat leider keinen Platz mehr nach rechts auszuweichen. Das nötigt einen um sein Wohlergehen besorgten Menschen schon dazu nicht ganz am Rand zu fahren. Wenn der Radfahrer wie Mensch Vito schreibt aber 1m vom Fahrbahnrand ablassen würde, dann die Breite eines Rades dazu addiert und den vorgeschriebenen Mindestabstand zu einem radfahrenden Menschen einhält, dann kann ein PKW in der Roeckstr. nicht überholen. Das nennt sich Mathematik.

und weil ich schon dabei bin, das Kfz ist nicht das Fortbewegungsmittel der Zukunft. Jedenfalls nicht in dieser Form, wie sie heute gebaut und verkauft werden. Das werden die Betrüger der deutschen Automobilindustrie ihren Kunden auch noch übermitteln müssen.

Sebastian Berger

schrieb am 15.10.2021 um 11.43 Uhr:
@ Rainer Müller


"und weil ich schon dabei bin, das Kfz ist nicht das Fortbewegungsmittel der Zukunft."

Dann frage ich Sie hier öffentlich und ich (wahrscheinlich auch die Wirtschaft) bin sehr gespannt auf eine wirksamen und in naher Zukunft einsetzbaren Alternativfortbewegungsmittel, die Sie uns jetzt vorstellen mögen!

So Herr Müller, the Stage is yours!

Gerd Kraushaar

schrieb am 15.10.2021 um 12.35 Uhr:
@Sebastian Berger
hm...vielleicht das hier schon mehrfach erwähnte Fahrrad? Gerne als E-Bike oder als Lastenrad. Und bevor hier an der Kombination aus norddeutschen Wetter und Fahrrad gemeckert wird...ich fahre auch JEDEN Tag 9 km mit dem Rad zur Arbeit. Es gibt Regenklamotten und wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

Ein Auto, das für 5 Personen + Zuladung ausgelegt ist, größtenteils mit einer Person besetz zum Pendeln zu benutzen, das kann doch nicht die Lösung sein. Ich hoffe, dass das die meisten Menschen verstehen. Und ja, ich weiß auch, dass man mal ein Auto benötigt um umzuziehen oder in den Urlaub zu fahren. Aber das sind nunmal Ausnahmen,

Musikfreund aus Lübeck

schrieb am 15.10.2021 um 13.38 Uhr:
Also ich befahre die Roeckstraße mehrmals die Woche zu unterschiedlichen Zeiten. Bisher gab es keine wesentliche Behinderung. Und wenn die Radfahrer, so wie es sich gehört, auf der rechten Fahrbahn rechts fahren, komme ich mit meinem kleinen Cityflitzer auch problemlos und ohne Gefährdung an ihnen vorbei. Wenn nicht, weil es ein großes Lastenrad ist oder mal wieder zwei nebeneinander fahren, na dann muss man halt mal runter vom Gas und ein paar Sekunden Gedult haben. aber es gibt wie immer genügend Verkehrsteilnehmer die meinen, die Regeln gelten für sie nicht und das macht die Sache halt so gefährlich...

Den Radweg stadteinwärts zurückbauen? Ok. wegen der diversen Kreuzungen eine Steigerung der Sicherheit.

Stadtauswärts könnte man die alten Wege komplett hochnehmen, Wurzelbrücken einbauen und aus dem Weg einen Kombinierten Rad-Fußweg machen...... mit den notwendigen Absenkungen an den Grundstückseinfahrten ergäbe sich zwar eine nette Buckelpiste aber immer nich besser als das Fahren auf der engen Fahrbahn....

Magnus

(eMail: MagnusHL@vollbio.de) schrieb am 15.10.2021 um 13.41 Uhr:
@ Sebastian Berger:
Ich bin zwar nicht Rainer Müller, aber ich antworte mal aus meiner Sicht:

Das Auto war und wird nie das Fortbewegungsmittel der Zukunft sein, dazu benötigt es einfach viel zu viele Ressourcen - sowohl in der Herstellung, als auch in der Nutzung. Was ja auch logisch ist, wenn durchschnittlich 1-1,5 Tonnen durchschnittlich 1-2 Menschen befördern.
Natürlich wird das Auto nicht mehr von der Erde verschwinden, jedenfalls nicht vor den Menschen. Auch wenn der Autoverkehr mit 88Mrd Euro jährlich in Deutschland subventioniert wird.
Und ja wir brauchen KfZ im gewerblichen Bereich, Polizei, Feuerwehr, Krankentransport etc. Aber wir brauchen sicherlich nur in ganz geringem Ausmaß KfZ für die private Nutzung und für die Nutzung zwecks Fahrt zum Job.

Fahrten unter 50km am Tag sind sicherlich für die meisten Menschen mit dem Fahrrad leistbar.
50-80km am Tag sind vermutlich mit Pedelec für die meisten gut zu schaffen.
80km+ können mit der Bahn, oder Bus, oder aus einer Kombi wiederum auch mit Fahrrad geleistet werden. Notfalls gibt es auch noch das Taxi.

Ich für meinen Teil besitze ein Auto, fahre aber äußerst wenig. Weniger als 600km pro Jahr :-) - also fast gar nicht.
Die Kombination Zug+Fahrrad ist wunderbar. Günstig, schnell, man kommt überall hin.

Thorsten R.

schrieb am 15.10.2021 um 13.43 Uhr:
@ Rainer Müller


"und weil ich schon dabei bin, das Kfz ist nicht das Fortbewegungsmittel der Zukunft."

Dann erklären sie mir mal wieso die Anzahl der Zugelassenen Autos Jahr für Jahr steigt.

Die Waldfee

schrieb am 15.10.2021 um 15.20 Uhr:
Wenn ich die Kommentare hier so lese, dann muss ich allmählich am gesunden Menschenverstand zweifeln.
Um es den Autofreunden hier mal deutlich zu sagen: die Radfahrer haben es sich nicht ausgesucht, dass sie auf der Straße fahren. Ihnen wurde schlichtweg die Möglichkeit genommen, auf einem Radweg zu fahren. Deshalb haben mich hier die Hasskommentare, mit teilweise kriminellen Ansagen, die Radfahrer zu erschrecken in dem man hupt, den Motor laut aufheulen lässt, oder darauf hofft, dass ein Radfahrer die Autotür vor den Kopf bekommen soll, zutiefst erschreckt.
Jeder Radfahrer entlastet den Straßenverkehr. Denkt auch mal an die Schulkinder, es könnten Eure Kinder, oder vielleicht auch schon Eure Enkel sein, die hier jeden Tag dieses Risiko auf sich nehmen.

Sebastian Berger

schrieb am 15.10.2021 um 15.46 Uhr:
@Gerd Kraushhaar
@Magnus

Das Fahrrad kann ja wohl kaum eine Alternative zum Fahrrad sein - auch elektrisch nicht.

Hören Sie bitte auf, nur an sich als Zielgruppe zu denken. Es gibt genug Menschen, die sich auf dem Fahrrad nicht sicher fühlen und bis ins hohe Alter auf ein Auto angewiesen sind. Taxi helfen auch nur in bestimmten Situationen.

Es wäre schön, wenn man sich mehr beim denken anstrengt und nicht immer von sich ausgeht. Der letzte Kommentator hats schon erkannt, warum die Anzahl der Autos gerade in Coronazeiten steigt.

Da hilft nur ein Realitätscheck, alles andere ist Wunschdenken. Und was in anderen Städten funktioniert muss nicht zwangsläufig überall funktionieren.

Also: was ist eine ECHTE Alternative zum Auto?

Cyril

schrieb am 15.10.2021 um 16.32 Uhr:
€bikes sind Kraftfahrzeuge, sie fahren schneller, erhoehen die Gefaehr fuer echte Fahrrad-fahrer und Fuessgaenger.

€bikes sind Kraftfahrzeuge!

Frank Pohlmann

schrieb am 15.10.2021 um 17.10 Uhr:
"Zuletzt waren die Linken mit einem Antrag gescheitert, durch Enteignung von Teilen der Vorgärten Platz für einen regelkonformen Radweg zu schaffen."

Was sollte auch sonst an konstruktiven Vorschlägen von dieser Partei kommen, als "Enteignungen"
Liebe Alt-SED `ler wir haben 2021 , nicht mehr 1980 bei Erich und Margot , bei Zwetschgenkuchen, Subotnik und Enteignung!

Otto Schneider

schrieb am 15.10.2021 um 17.57 Uhr:
Da sind in der Regel die Bürgerschaftsbeschlüsse teilweise von 2008 von der Verwaltung noch nicht abgearbeitet worden und an anderer Stelle "schafft die Verwaltung Fakten"

Wer betsimmt in der Verwaltung über die Prioritäten?
Herr Bürgermeister, darf man sich an Sie wenden?

Damas, asl Sie in der Politik in der Bürgerschaft saßen,
beklagten Sie sich darüber,
dass die "Altlasten", sprich Jahre alte Beschlüsse der Bürgerschaft,
nicht angearbeitet wurden.
Und Sie schaffen Fakten an Stellen, d#ie weder dringend noch wirlkich noch ausreichend ausdiskutiert und geplant wurde, und lassen dafür wirklich dringliche Angelegenheit weiterhin liegen.

Das ist nicht glaubwürdig, Herr Lindenau!

Da klafft eine große Diskrepanz in Ihrer Verwaltungs-Umsetzung!

Rainer Müller

schrieb am 20.10.2021 um 23.24 Uhr:
@Berger
dass sie sich auf dem Rad nicht sicher fühlen, hat wahrscheinlich mit dem Raudiradlertum zu tun und ist nicht auf die Rücksichtslosigkeit der Kraftfahrzeugführer gegenüber Radlern zu tun.

@Thomas R
Das die Zulassungsrate von Kraftfahrzeugen steigt, hat wohl eher nichts damit zu tun, dass es sich hier um ein rückwärtsgerichtetes Produkt handelt. Es hat wohl vielmehr damit zu tun, dass die betrügerische deutsche Automobilindustrie noch immer uneinsichtig das von ihr hofierte Produkt bewirbt und an der Rückständigkeit eines Teils der Bevölkerung.