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VfB Lübeck unterlieg Pauli II mit 0:1

Lübeck: Archiv - 16.10.2021, 20.53 Uhr: Erneute Enttäuschung für den VfB Lübeck: Zum Auftakt der Rückrunde in der Nord-Staffel der Regionalliga Nord kassierte die Mannschaft eine vermeidbare, aber insgesamt nicht unverdiente 0:1 (0:1)-Niederlage beim FC St. Pauli II. In einer an Höhepunkten armen Partie fehlte den Lübeckern nach dem aus einem individuellen Fehler entstandenen Gegentreffer die Durchschlagskraft, um aus optischen Vorteilen nach der Pause auch zu Torchancen zu kommen.

Trainer Lukas Pfeiffer hatte die Mannschaft wie angekündigt etwas kompakter auf- und eingestellt. In die Startelf kehrte Jan Lippegaus anstelle von Kaniwar Uzun zurück. Taktisch veränderte sich die Grundordnung auf eine 3-5-2-Formation, in der Morten Rüdiger auf die rechte Seite wechselte und Samuel Abifade als zweite Spitze neben Cemal Sezer in vorderste Front rückte.

Was die zuletzt in Drochtersen anfällige Defensive betrifft, ging die Umstellung durchaus auf. Der VfB stand etwas tiefer, gestattete den Hamburgern phasenweise mehr Ballbesitz, war aber in Strafraumnähe durchweg präsent und bereinigte gefährliche Situationen meist aufmerksam. Die Lübecker hatten auch die ersten beiden Möglichkeiten der Partie: Zunächst kam Abifade nach einem Ciapa-Anspiel aus halbrechter Position zum Abschluss, scheiterte aber. Sezer war zu spät, um den Abpraller vor Keeper Sören Ahlers zu erwischen (15.). Vier Minuten später leitete der agile Morten Rüdiger gut ein, Nathaniel Amamoo zog aus 18 Metern ab, doch Ahlers wischte den Ball gerade noch um den Pfosten. Dass dies bereits die letzte klare Torchance der Partie für die diesmal in den weißen Auswärtstrikots auftretenden Gäste war, war das Enttäuschendste an diesem Nachmittag.

St. Pauli gewann mit zunehmender Spieldauer bis zur Pause mehr Spielanteile, kam aber gegen die VfB-Abwehr spielerisch nicht durch. Torchancen erarbeitete sich der Gastgeber allerdings aus ruhenden Bällen. So lenkte Eric Gründemann einen Kopfball von Bennet van den Berg im Anschluss an eine Ecke über die Latte (23.). Nach der folgenden Ecke kam Max Brandt zum Abschluss – Tommy Grupe klärte in dieser Szene auf der Linie (24.).

Dass die Hamburger in dieser Phase vor der Pause zur Führung kamen, war angesichts der weniger werdenden Offensivaktionen des VfB nicht völlig unverdient, aber nur die Folge eines völlig unnötigen Fehlers im Spielaufbau. Aurel Loubongo nahm den Ball gegen die entblößte VfB-Deckung auf, zog den Sprint an und setzte den Ball in Klassemanier genau in dem Moment aus gut 20 Metern rechts neben den Pfosten, bevor die VfB-Innenverteidiger zur Stelle sein konnten (41.).

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist dann ziemlich schnell erzählt. Herausgespielte Torchancen waren auf beiden Seiten nicht mehr zu verzeichnen. St. Pauli II blieb allerdings bei Standardsituationen gefährlich. So köpfte van den Berg nur knapp über das Tor (54.), zudem scheiterten Berkay Dogan und Maximilian Schütt im Anschluss an eine weitere Ecke an Gründemann und dem kurz vor der Linie postierten Calvin Brackelmann (75.).

Der VfB blieb nach vorne ohne Durchschlagskraft. Die beste Szene hatte Abifade, als bei einem Konter mal etwas Platz war. Doch der VfB-Angreifer entschied sich nach dem Boland-Zuspiel weder für Querpass noch für Schuss, sodass die St.-Pauli-Abwehr am Ende klären konnte (53.). In der Schlussphase kamen zumindest einige Bälle mal vorne in der Spitze an, als Grupe als zusätzlicher Anspielpunkt vorgerückt war. Doch auch seine Ablagen brachten keinen Mitspieler in eine gute Schussposition. So blieb es am Ende bei einer Niederlage, die unnötig war, die sich der VfB aber selbst zuzuschreiben hatte, weil er sich in der gefährlichen Zone bei allem erkennbaren Bemühen kaum einmal durchsetzen konnte.

Der VfB Lübeck unterlag am Samstag gegen die zweite Mannschaft vom FC St. Pauli.

Der VfB Lübeck unterlag am Samstag gegen die zweite Mannschaft vom FC St. Pauli.


Text-Nummer: 147871   Autor: VfB/red.   vom 16.10.2021 um 20.53 Uhr

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