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Fridays for Future: Demo für schnellen Kohle-Ausstieg

Lübeck: Archiv - 28.10.2021, 13.01 Uhr: Unter dem Motto "Keine Kohle für die Kohle!" geht Fridays for Future Lübeck diesen Freitag, den 29. Oktober, wieder auf die Straße. Die Demonstration beginnt um 14 Uhr am Klingenberg, verläuft über die Altstadtinsel und hält mit einer kurzen Zwischenkundgebung am Koberg. Sie fordern am Weltspartag ein Ende der Finanzierung von Kohle.

Fridays for Future Lübeck solidarisiert sich mit der Bewegung "Alle Dörfer bleiben" und mit allen, die weiterhin für Lützerath aufstehen und dort vor Ort demonstrieren. "Wir fordern den Kohleausstieg bis 2030. Damit Deutschland seinen Teil des Pariser Klimaabkommens, also die Begrenzung der globalen Erderwärmung auf 1,5 Grad, einhalten kann, muss der Kohleausstieg deutlich schneller vorangetrieben werden", sagt Charlotte Stenzel von Fridays for Future Lübeck. "Das ist auch unter Abfederung aller sozialer Härten eines Ausstiegs möglich. Aber immer noch werden Energiekonzerne wie RWE, die so lange, wie sie können, Kohle verstromen wollen, mit viel Geld finanziert. Wir fordern ein Ende aller klimaschädlichen Investitionen und Subventionen!“

Im Rheinland wurden bereits mehr als 45.000 Menschen für Braunkohletagebaue umgesiedelt und über 100 Dörfer zerstört. Weitere fünf Dörfer will RWE für den Braunkohletagebau Garzweiler II abreißen, darunter auch Lützerath, wo in diesem November mit dem Abriss begonnen werden soll. Der Tagebau Garzweiler II ist jetzt schon eine der größten CO2-Quellen Europas. "Wird der Tagebau noch vergrößert und die Kohle, die unter den anliegenden Dörfern liegt, noch verstromt, kann Deutschland seine Klimaziele nicht einhalten", so Fridays for Future. "Aktuelle Gutachten belegen auch, dass es energiewirtschaftlich nicht notwendig ist, noch mehr Dörfer für Braunkohletagebaue zu opfern, Menschen gegen ihren Willen umzusiedeln und ganze Landstriche zu verwüsten."

"Es kann nicht sein, dass mitten in der beginnenden Klimakrise und mit einem beschlossenen Kohleausstieg, Dörfer zerstört werden, um Kohle zu gewinnen - also einen Energieträger von gestern, der unsere Lebensgrundlage aufs Schärfste gefährdet", so Stenzel. "Wir möchten alle dazu aufrufen, gemeinsam mit uns für ein Ende der Heimatzerstörung durch Kohle zu demonstrieren. Wir fordern: Keine Kohle für die Kohle!"

Fridays for Future demonstriert am Freitag für einen Kohle-Ausstieg bis 2030.

Fridays for Future demonstriert am Freitag für einen Kohle-Ausstieg bis 2030.


Text-Nummer: 148101   Autor: FFF/red.   vom 28.10.2021 um 13.01 Uhr

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