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VfB holt drei wichtige Punkte in Altona

Lübeck: Archiv - 31.10.2021, 19.09 Uhr: Mit drei wichtigen Punkten auf der Habenseite und dem zurückeroberten fünften Tabellenplatz kehrte der VfB Lübeck am Sonntag vom Gastspiel bei Altona 93 heim. In einer Partie, in der es auch schwierige Phasen zu überstehen gab, siegte die Lübecker Mannschaft vor 850 Zuschauern (und einem aufgrund des angekündigten Boykotts leeren Gästeblock) letztlich verdient mit 3:0 (0:0). Die Leistung war dabei nach ausbaufähiger erster Hälfte nach der Pause anständig.

Ohne den gelbgesperrten Samuel Abfiade, Aron Ingi Andreasson (Zahnoperation) und Cemal Sezer (angeschlagen auf der Bank) sowie die vier Langzeitverletzten war der VfB an die Adolf-Jäger-Kampfbahn gereist. Dafür war Robin Kölle zum ersten Mal seit dem Hinspiel wieder in der Startelf, die von Vjekoslav Taritas und Malek Fakhro ergänzt wurde.

Der VfB hatte zwar bereits nach knapp zwei Minuten eine große Torchance, als Nathaniel Amamoo nach einem Konter aus 22 Metern abzog, der Ball jedoch vom rechten Innenpfosten wieder aus dem Tor heraussprang. Doch insgesamt fiel den Grün-Weißen in der ersten Hälfte nach vorn nur wenig ein. Einzig nach einer von Calvin Brackelmann verlängerten Ecke war AFC-Keeper Jasin Jashari noch einmal ernsthaft gefordert, lenkte den Ball aber über die Latte (34.).

Ansonsten hatte der Gastgeber mehr Spielanteile, ohne jedoch daraus wirklich Gefahr zu entwickeln. Der AFC setzte auf spielerische Elemente und hohes Pressing, was dem VfB den Aufbau schwer machte. Selbst kamen die Hamburger daraus aber nicht zu klaren Offensivaktionen. Eine Handvoll ordentlicher Angriffe, aber keine einzige richtige Torchance – das war die Bilanz aus Altonaer Sicht nach 45 Minuten, in denen das Niveau insgesamt überschaubar blieb.

Im zweiten Abschnitt war mehr Zug drin. Wieder hatte Amamoo den ersten Torabschluss, diesmal mit einem Kopfball (46.). Doch anschließend hatte auch Altona mit einem Freistoß von Noah Gumpert, den Eric Gründemann gut parierte (50.), und einem Solo von Dennis Rosin, aus dem nur eine Ecke resultierte (51.), bessere Torszenen als in der gesamten ersten Hälfte. Der Treffer fiel jedoch auf Seiten des VfB. Morten Rüdiger nahm es im Strafraum mit mehreren Gegenspielern auf und „arbeitete“ den Ball irgendwie in den Fünf-Meter-Raum, wo Vjekoslav Taritas gut eingelaufen war und den Ball aus vier Metern ins Netz lenkte – 0:1 (52.).

Die große Chance, dem Spiel eine andere Wendung zu geben, hatte Rosin, nachdem Kölle der Ball im Duell mit Ole Wohlers an den Arm gesprungen war. Doch der Altonaer jagte den Elfmeter deutlich über das Tor (57.). Das machte der VfB kurz darauf besser. Als Marco Heskamp einen weiten Einwurf, der gefährlich verlängert worden war, mit dem Arm stoppte, gab es ebenfalls Elfmeter – und Nathaniel Amamoo verlud Jashari zum 0:2 (60.).

Anschließend spielte der VfB dann auch deutlich besser, setzte seinerseits den Gastgeber früher unter Druck und hatte auch gelungene Ballpassagen zu bieten. Aus einer solchen fiel dann noch Treffer Nummer drei. Amamoo behauptete sich am Strafraum, schoss nicht selbst, sondern nahm Jan Lippegaus mit. Der Linksverteidiger flankte weich in die Mitte, wo Fakhro den Ball per Kopf zum 0:3 in die lange Ecke beförderte (66.). Altona hatte anschließend noch eine Schusschance durch Bär (68.), aber der VfB war dem vierten Treffer nun näher als der AFC dem ersten. Die beste Möglichkeit dazu vergab der eingewechselte Robin Krolikowski per Kopf (89.). Nach zuletzt vielen Rückschlägen wird dem Lübecker Team dieses Erfolgserlebnis gut tun.

Ohne die Unterstützung der Fans bringt der VfB Lübeck drei Punkte aus Altona mit.

Ohne die Unterstützung der Fans bringt der VfB Lübeck drei Punkte aus Altona mit.


Text-Nummer: 148143   Autor: VfB   vom 31.10.2021 um 19.09 Uhr

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