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Kaum Änderungen bei Lübecks Wochenmärkten

Lübeck: Seit Jahren wird in der Lübecker Politik über die Zukunft der Wochenmärkte diskutiert. Die Vorschläge reichten von einer Markthalle bis zur Ausweitung des Angebotes. Jetzt ist das neue Konzept fertig. Viel ändern wird sich nicht, nur die Gebühren für die Markthändler steigen deutlich.

Eine Änderung betrifft die Wochenmärkte beziehungsweise Einzelstände in Buntekuh und Moisling. Da diese auf Privatgelände stattfinden, zieht sich die Stadtverwaltung aus der Organisation zurück. Bei schwach genutzten Wochenmärkten, wie auf dem Meesenplatz, werden Markttage gestrichen. Auf dem Markt in der Innenstadt werden nur noch Lebensmittel zugelassen.

Die Aufwertung der Flächen hat bereits begonnen. So gibt es "Am Brink" jetzt eine öffentliche Toilette. Außerdem sollen an möglichst allen Standorten Fahrradständer und Mülleimer aufgestellt werden.

Die größten Änderungen wird es für die Markthändler geben. Sie sollen ihre Standplätze möglichst digital mieten und bezahlen, um die Verwaltungskosten zu senken. Die Standgebühren werden in Zukunft nach Quadratmetern statt nach Länge des Standes berechnet. Außerdem werden die Gebühren so weit angehoben, dass die Stadt mit den Märkten kein Minus mehr macht.

Die Politik berät das Konzept am kommenden Dienstag im Wirtschaftsausschuss. Ob es angenommen wird, bleibt unklar. Eigentlich sollte das neue Konzept die Wochenmärkte stärken. Die vollständige Vorlage ist unter www.luebeck.de veröffentlicht.

Lübeck hat ein neues Konzept für die Wochenmärkte: Die Gebühren für die Händler sollen deutlich steigen. Symbolbild: JW

Lübeck hat ein neues Konzept für die Wochenmärkte: Die Gebühren für die Händler sollen deutlich steigen. Symbolbild: JW


Text-Nummer: 148242   Autor: VG   vom 04.11.2021 um 14.56 Uhr

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