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Gemeinnützige Lübeck

Zu Gast bei Brahms: Mit Komponist Gabriel Iranyi

Lübeck: Das Brahms-Institut der Musikhochschule Lübeck (MHL) nimmt im Herbst seine beliebte Veranstaltungsreihe "Zu Gast bei Brahms" wieder auf. Am Mittwoch, dem 10. November ist um 19 Uhr der zeitgenössische Komponist Gabriel Iranyi zu Gast in der Villa Brahms, um sich den Fragen von Moderator Wolfgang Sandberger zu stellen. Christiane Edinger (Violine), Troels Svane (Violoncello) und Hartmut Leistritz (Klavier) präsentieren Werke des Berliners mit den rumänisch-ungarischen Wurzeln.

Anlässlich seines 75. Geburtstags ist Gabriel Iranyi "Zu Gast bei Brahms". Der freischaffende Komponist spricht mit Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts an der MHL, über seine Arbeit, seine musikwissenschaftliche Dissertation, seine Beziehung zur bildenden Kunst und Literatur sowie den Einfluss gesellschaftlicher Entwicklungen auf sein Schaffen.

30 Minuten Gespräch, 30 Minuten Musik: Stärker als sonst für das Format "Zu Gast bei Brahms" üblich, steht die Musik für sich selbst. Seine Musik notiere die Zustände, die Wandlungen der Wahrnehmungen und deren Erweiterungen, so Gabriel Iranyi über seine Kompositionen, die er für die unterschiedlichsten Besetzungen und Klangmischungen vom Solo bis hin zum Orchester geschrieben hat. Die Violinistin und ehemalige MHL-Professorin Christiane Edinger spielt das Werk "Aufgrund meiner Verehrung für J.S.B." für Violine solo, das Iranyi im vergangenen Jahr für sie komponiert hat. In hochkarätiger Besetzung mit Christiane Edinger an der Violine und im Wechsel mit Troels Svane am Violoncello, begleitet von Harmut Leistritz am Klavier sind außerdem zwei Werke aus Iranyis Zyklus "InnenZeit" zu hören, der Anfang des Jahrtausends entstanden ist.

Seit 2016 präsentiert das Brahms-Institut in loser Folge seine Gesprächsreihe "Zu Gast bei Brahms". Teil des Konzepts ist die parallele Videoaufzeichnung, die diesmal ab 22. November unter www.brahms-institut.de sowie im MHL-Streaming unter www.mh-luebeck.de abrufbar ist. Der Einlass zum Konzert beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, jedoch nur mit einem 3G-Nachweis möglich.

Gabriel Iranyi wurde im rumänischen Cluj-Napoca (Klausenburg/Siebenbürgen) geboren. 1971 erhielt er eine Kontrapunkt-Professur an der George Enesco Musikhochschule in Jassy und wirkte von 1977 bis 1981 als Dozent für Formenlehre, Kontrapunkt und Musiktheorie an der Tel Aviv University in Israel. Seit 1988 lebt er als freischaffender Komponist in Berlin. Iranyi erhielt zahlreiche Kompositionspreise, zuletzt den Preis des 11. Kompositionswettbewerbes im Rahmen des Wiener Sommer-Seminars für Neue Musik 2005 und den Kompositionsauftrag des Berliner Senats 2005. Seine Werke werden bei internationalen Musikfestivals und von renommierten Orchestern und Interpreten aufgeführt.

Seit 2016 präsentiert das Brahms-Institut in loser Folge die Gesprächsreihe.

Seit 2016 präsentiert das Brahms-Institut in loser Folge die Gesprächsreihe.


Text-Nummer: 148289   Autor: MHL/Red.   vom 08.11.2021 um 10.45 Uhr

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