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SPD: 2G wird für einen Impf-Schub sorgen!

Schleswig-Holstein: Zur kommenden Plenartagung wird die SPD-Fraktion den Antrag "Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens. Perspektiven für den Pandemiewinter entwickeln" in den Landtag einbringen. Deutschland sei mitten in der vierten Welle und man müsse jetzt neue Wege gehen, um die Impfbereitschaft zu erhöhen, kündigte die SPD-Fraktionsvorsitzende, Serpil Midyatli an, die verstärkt auf ein 2G-Optionsmodell setzen will.

Serpil Midyatli:

(")Als SPD-Fraktion haben wir immer vor einer vierten Welle im Winter gewarnt. Die Landesregierung hat bei ihrer Corona-Politik im September selbstbewusst einen Paradigmenwechsel ausgerufen. Das war schon damals kurzsichtig. Heute noch daran festzuhalten ist fahrlässig. Die bundesweiten Höchststände bei Inzidenzen zeigen, dass wir mitten in der vierten Welle sind. Zwar sind die Werte in Schleswig-Holstein noch etwas besser. Die Tendenz ist aber auch bei uns klar. Und je länger wir mit unserer Reaktion warten, desto stärker werden wir auf die Bremse treten müssen.

Der Schlüssel für die Bekämpfung der Pandemie bleibt das Impfen. Der Anteil der Geimpften ist aber weiterhin zu niedrig. Man muss eingestehen, dass die bisherigen Appelle nicht ausgereicht haben. Also müssen wir neue Wege gehen, um die Impfbereitschaft zu erhöhen.

Die SPD-Landtagsfraktion plädiert dafür, dass wir bei Großveranstaltungen auf 2G+ (Geimpft/Genesen und getestet) setzen und in allen anderen Bereichen nach Hamburger Vorbild auf ein 2G-Optionsmodell setzen. Daten aus Österreich, Kanada und Frankreich zeigen, dass 2G für einen Schub an neuen Impfungen sorgt. Außerdem schützten wir so die Ungeimpften. Die können sich nämlich auf 3G-Veranstaltung bei Geimpften anstecken, die nicht getestet wurden, und in der Folge schwer erkranken.(")

Serpil Midyatli hofft durch 2G die Impfbereitschaft steigern zu können. Foto: Thomas Eisenkrätzer

Serpil Midyatli hofft durch 2G die Impfbereitschaft steigern zu können. Foto: Thomas Eisenkrätzer


Text-Nummer: 148334   Autor: SPD LTSH/Red.   vom 10.11.2021 um 09.44 Uhr

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