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Linke zeigt Solidarität mit Streikenden am UKSH

Lübeck: Die Lübecker "Die Linke" zeigt sich solidarisch mit den Beschäftigten des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) und unterstützt die Forderungen der Beschäftigten von 5 Prozent mehr Gehalt. Die berechtigte Mindestforderung von ver.di ist 150 Euro für die Landesbeschäftigten und 300 Euro im Gesundheitswesen in Zukunft monatlich mehr.

"Es ist sehr beachtlich, was die Mitarbeiter des UKSH gerade in den letzten Jahren geleistet haben, da reichen klatschen und warme Worte nicht mehr aus. Daher ist es wichtig und Voraussetzung, die Aufgaben und Arbeitsabläufe in der Pflege angemessen zu bezahlen, um Arbeitssuchenden die Möglichkeit zu geben, sich für so einen vielseitigen und verantwortungsvollen Beruf zu entscheiden, nur so kann man den Pflegenotstand beenden.", sagt Katjana Zunft, Fraktionsvorsitzende der Lübecker Linken.

"In den letzten 30 Jahren haben alle Bundes- und Landesregierungen auf dem Gebiet der Kranken- und Altenpflege gründlich versagt. Die Arbeitsbedingungen der Pflegenden haben sich stetig verschärft und sind bürokratischer denn je. Einzelne Verbesserungen wurden durch Gewerkschaften und Pflegeinitiativen erkämpft. Die entscheidende Frage zu diesem Thema ist doch, wie oft SPD und CDU/CSU noch applaudieren wollen ohne was an den Zuständen im Gesundheitssystem zu ändern?", ergänzt Andreas Müller, Vorsitzender der Partei "Die Linke" in Lübeck.

Die Linke unterstützt die Forderungen der Beschäftigten am UKSH. Foto: Linke

Die Linke unterstützt die Forderungen der Beschäftigten am UKSH. Foto: Linke


Text-Nummer: 148353   Autor: Fraktion DL/Red.   vom 11.11.2021 um 10.26 Uhr

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