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Schüsse in Villa: 7 Jahre Haft wegen Totschlags

Lübeck: Der Vorfall sorgte für viele Schlagzeilen in der nationalen Presse: Ein 58-jähriger Hausbesitzer aus Lübeck steht wegen Totschlags vor Gericht. Er soll am 30. Dezember 2020 einen Mann erschossen haben, der mit einem Komplizen in sein Einfamilienhaus in der Straße Am Burgfeld eingedrungen war. Die beiden Männer sollen davon ausgegangen sein, dass das Haus unbewohnt gewesen sei. Jetzt fiel das Urteil: Sieben Jahre wegen Totschlags.

Mit dem Urteil ist das Lübecker Landgericht unter der Forderung von Staatsanwaltschaft. Auch die Nebenklage, die die Mutter des Getöteten vertrat, hatte eine Haftstrafe von mindestens neun Jahren und drei Monaten gefordert. Die Darstellung, nur Warnschüsse haben abgeben zu wollen, sei wenig glaubwürdig gewesen, so die Nebenklage.

Der Angeklagte, ein ehemaliger Bundeswehr-Schießtrainer, hatte die Tat zu Prozessbeginn gestanden.
Die Verteidigung hatte für eine Bewährungsstrafe wegen fahrlässiger Tötung plädiert.

Weitere Informationen unter www.ndr.de/

Tatort war ein Einfamilienhaus in der Straße Am Burgfeld. Foto: STE/Archiv

Tatort war ein Einfamilienhaus in der Straße Am Burgfeld. Foto: STE/Archiv


Text-Nummer: 148355   Autor: Red./NDR   vom 11.11.2021 um 10.30 Uhr

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