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Elternvertreter fordern Lolli-Tests in Kitas

Lübeck: Anlässlich der stark ansteigenden Infektionszahlen steigt auch die Furcht der Lübecker Eltern vor hohen Infektionszahlen bei Kindern und Betreungspersonen der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegen. Für viele Eltern dabei besonders ärgerlich: Auch nach mehr als 18 Monaten der Pandemie gibt es in den Einrichtungen keine kind- und kleinkindgerechten Corona-Tests, wie Lolli- oder Spucktests.

„Der kostenlos vom Land zur Verfügung gestellte Wattestäbchen-Schnelltest für die Nase ist für viele kleine Kinder eine Zumutung“, so Robin Hüwel, Landeselternvertreter der Kreis- und Stadtelternvertretung Lübeck. „Gerade Kinder mit Behinderungen oder Vorerkrankungen verweigern diese Tests aufgrund vorangegangener, sie belastender Erfahrungen in Krankenhäusern und Arztpraxen“, ergänzt Mascha Benecke-Benbouabdellah, 1. Vorsitzende der SEV Lübeck und führt weiter aus: „So fehlt in den Lübecker Einrichtungen ein wichtiges Mittel der Prävention, denn die kostenlosen Antigen-Schnelltests werden oft abgelehnt. Manche Eltern zahlen dann die Spuck- oder Lollitests aus eigener Tasche, aber das können sich längst nicht alle Eltern leisten.“

„Wir appellieren daher als Kreis- und Stadtelternvertretung dringend an das Land, den Kindertageseinrichtungen endlich kindgerechte Tests zur Verfügung zu stellen“, so Jan Schenkenberger, 1. Vorsitzender der KEV Lübeck. Tatjana Kröhle, 2. Vorsitzende der KEV Lübeck ergänzt: „Sollte sich das Land zum wiederholten Mal auf den Standpunkt stellen, dass diese Tests in den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegen nicht notwendig sind, muss die Hansestadt Lübeck in die Bresche springen und den Kindern zeitnah Lolli- oder Spucktests zur Verfügung stellen.“

„In der jetzigen 4. Welle müssen das Land Schleswig-Holstein und die Hansestadt Lübeck alle Möglichkeiten nutzen, unsere Kinder - die noch nicht geimpft werden können - vor einer Infektion zu schützen. Sie sind bereits jetzt die Verlierer der Pandemie! Eine erneute Schließung der Betreuungseinrichtungen muss auf jeden Fall verhindert werden!“, so Mascha Benecke-Benbouabdellah.

Auch das Robert Koch Institut empfiehlt für die präventive Testungen von Kindern in Kitas und Grundschule die Nutzung von Lolli-Pool-PCRs mit dem Ziel, die Kinder zu schützen und deren Betreuung zu sichern.

Elternvertreter fordern kostenlose Lolli-Coronatests in Kitas.

Elternvertreter fordern kostenlose Lolli-Coronatests in Kitas.


Text-Nummer: 148364   Autor: KEV/SEV   vom 11.11.2021 um 16.08 Uhr

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