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Land verlängert Gründungsstipendium

Schleswig-Holstein: Das 2016 vom Land eingeführte Gründungsstipendium geht bis 2027 in die Verlängerung. Damit können junge Akademikerinnen und Akademikern in der Phase der Gründung eines Unternehmens weiterhin einen Zuschuss von monatlich bis zu 1.750 Euro für maximal ein Jahr erhalten.

„Die bisherigen Zahlen und Erfolge, immerhin 39 Gründungen mit über 100 neuen Arbeitsplätzen belegen eindrucksvoll, dass dieses Geld sehr gut angelegt ist“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz. Besonders erfreulich sei, dass der Frauenanteil unter den Stipendiaten mit 21,1 Prozent klar über dem Bundesdurchschnitt liege.

Wie der Minister weiter sagte, habe sich die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Wirtschaft und Verwaltung in den letzten Jahren deutlich verbessert: „Dank unserer Wirtschaftsförderer von der WT.SH, aber auch durch Einrichtungen wie dem Zentrum für Entrepreneurship an der Uni Kiel oder dem Lübecker Start-up-Beschleuniger „Gateway 49“ sind wir inzwischen zum gründungsaktivsten Flächenland Deutschlands aufgestiegen – dieses Niveau wollen und werden wir halten“, versprach Buchholz. Für die Neuauflage des Stipendiums setze sein Haus 2,7 Millionen Euro ein.

Nach Angaben von Start-up-Teamleiterin Dr. Annelie Tallig von der WT.SH wurden seit 2016 in Schleswig-Holstein insgesamt 39 Gründungsteams mit 95 Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert. Durch die Vorhaben wurden insgesamt 127 Arbeitsplätze geschaffen. Zwei Drittel der Gründungsvorhaben hatten ihren Fokus dabei auf Digitalisierung, knapp ein Drittel auf dem Thema Nachhaltigkeit. Hauptbranchen seien Software-Anwendungen (54 %), Handel & Dienstleistungen (36 %) sowie Energie und Umwelt. „Viele Ideen sind bis zur Marktreife auf den Weg gebracht, viele Start-ups gegründet worden. Die Fortsetzung des Förderprogramms ist also ein gutes Aufbruch-Signal für die Gründerinnen und Gründer im Land“, sagt Tallig.

Weitere Informationen: gruendungsstipendium-sh.de

Die Förderung richtet sich an Hochschulabsolventen.

Die Förderung richtet sich an Hochschulabsolventen.


Text-Nummer: 148392   Autor: WiMi/red.   vom 13.11.2021 um 12.55 Uhr

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