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SPD-Fraktion fordert Update in der Kinder- und Jugendarbeit

Lübeck: "In alle Lebensbereiche drängen Apps und Co – dieser digitale Wandel muss auch bei der Kinder- und Jugendarbeit stärker berücksichtigt werden mit allen technischen, inhaltlichen und pädagogischen Herausforderungen", so die SPD-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft.

"Kinder- und Jugendarbeit soll junge Menschen in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung unterstützen, ihnen Möglichkeiten und Räume bieten, in denen sie eine kritische, innovative und wertebasierte Perspektive gewinnen und zu Mitgestaltenden einer positiven Zukunft werden können", erklärt die Fraktion.

Deshalb fordert der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Jörn Puhle (SPD-Fraktion): „Wir müssen die medienpädagogischen Angebote in der Kinder- und Jugendarbeit den Bedürfnissen der Zielgruppe gerecht werden, und diese Zielgruppe organisiert sich zumindest im Jugendalter fast ausschließlich auf digitalen Internetplattformen selbst und nutzt das Internet in allen Bereichen der Persönlichkeits- und Identitätsbildung. Deshalb müssen wir unsere bisherigen Arbeitsweisen anpassen und das heißt auch: digitalisieren!“

Die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Kristin Blankenburg ergänzt: „Dazu müssen die hauptamtlich Mitarbeitenden digitale Kompetenzen erwerben oder erweitern und Ehrenamtliche für das Thema sensibilisiert werden. Zudem müssen die Einrichtungen technisch entsprechend ausgestattet sein. Diese Investition in eine passgenauere Kinder- und Jugendarbeit kostet Geld: 200.000 Euro wollen wir dafür in die Hand nehmen!“

„Nach einer umfangreichen Analyse des Ist-Zustandes ist bereits ein Konzept entstanden, welches wir nun umsetzen wollen: z.B. für pädagogisch-aktive Gruppenangebote per Videokonferenz, Einzel- oder Gruppenchats, als Mittel zur zeit- und ortsunabhängigen Teilhabe, zur Teilnahme an Kursen bzw. Workshops, digitalen Planungs- und Vorbereitungstreffen, für die Öffentlichkeitsarbeit und natürlich auch für Online-Spiele. Die Covid 19 - Pandemie hat auch in diesem Arbeitsfeld die fehlende Digitalisierung schonungslos offengelegt. Kinder- und Jugendarbeit soll in erster Linie in Präsenz stattfinden und hat gerade als niederschwelliger Ansatz einen enorm wichtigen Stellenwert – auch im Hinblick auf Kinderschutz“, betont Puhle.

„Wir fordern für die Umsetzung einer zeitgemäßen digitalen Kinder- und Jugendarbeit entsprechende strukturelle Rahmenbedingungen mit einer adäquaten und datenschutzkonformen technischen Ausstattung der Mitarbeitenden in allen Kinder- und Jugendeinrichtungen: Dazu brauchen wir entsprechende Schulungen von digitalen und rechtlichen Kompetenzen“, so die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Blankenburg .

Jörn Puhle ist Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses.

Jörn Puhle ist Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses.


Text-Nummer: 148402   Autor: SPD/red.   vom 14.11.2021 um 11.17 Uhr

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