Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Verdi mit Warnstreik an Uni-Klinik zufrieden

Lübeck: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) zeigt sich sehr zufrieden mit dem 2. Warnstreik-Tag an den Universitätskliniken in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Dem ganztätigen ver.di-Warnstreiksaufruf an den Unikliniken folgten in Greifswald, Lübeck und Kiel, in der Spitze, rund 1000 Beschäftigte.

„Mit dem 2. Warnstreiktag haben die Krankenhausbeschäftigten ein weiteres starkes Signal an die öffentlichen Arbeitgeber gesandt. Sie sind entschlossen und streikbereit. Die Beschäftigten haben 2 Jahre Corona-Krise hinter sich und die 4. Corona-Welle vor Augen, handeln tagtäglich super verantwortlich und haben trotzdem die Kraft und Energie, zu streiken. Das ist bärenstark und nicht hoch genug zu würdigen! Die Arbeitgeber spielen mit dem Feuer. Sie riskieren mit ihrer Blockade nicht nur weitere Streiks, sie riskieren auch das noch mehr Beschäftigte den Beruf an den Nagel hängen. Das ist verantwortungslos. Weniger Wertschätzung kann man den Beschäftigten gegenüber nicht ausdrücken. Es ist skandalös“, sagte Steffen Kühhirt.

Die Gewerkschaft fordert in der 3. Verhandlungsrunde am 27./28.11.20211 ein wertschätzendes Angebot, sonst droht eine Ausweitung der Streiks - auch im Norden.

„Wir beobachten die Corona-Lage sehr genau und sehen mit Sorge die Situation. Wir handeln jederzeit verantwortlich. Es kann aber nicht sein, dass die Krankenhausbeschäftigten bedingt durch die Pandemie nicht für ihre berechtigten Forderungen kämpfen können. Es ist verlogen, wenn Arbeitgeber und Politik jetzt meinten, dass sei nicht verantwortbar. Beschäftigte und Pandemie gegeneinander auszuspielen ist fragwürdig. Verantwortliche Politik wäre es, den Krankenhausbeschäftigten endlich Wertschätzung und Anerkennung zu geben und diese drückt sich auch in guten Tarifverträgen aus. Die Forderungen nach höheren Vergütungen und Entlastung sind mehr als berechtigt“, so Kühhirt weiter.

Die Gewerkschaft kündigt eine Ausweitung des Streiks an, falls die Arbeitgeber kein wertschätzendes Angebot vorlegen. Foto: JW/Archiv

Die Gewerkschaft kündigt eine Ausweitung des Streiks an, falls die Arbeitgeber kein wertschätzendes Angebot vorlegen. Foto: JW/Archiv


Text-Nummer: 148441   Autor: Verdi   vom 16.11.2021 um 12.54 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.