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Sieg gegen Heide: VfB Lübeck erreicht Pokal-Finale

Lübeck: Das Ziel erreicht, aber auf dem Weg dorthin war ein hartes Stück Arbeit zu verrichten. Der VfB Lübeck steht im Endspiel um den SHFV-Lotto-Pokal. Im Halbfinale gegen den Heider SV gab es ein 5:2 (2:2, 2:0) nach Verlängerung, wobei die Lübecker Mannschaft aber unnötig spannend machte. Der Sieg war am Ende aufgrund einer Vielzahl von Chancen, von drei nicht anerkannten Toren und zwei Aluminiumtreffern aber hochverdient.

Die Partie begann für die Grün-Weißen gut. In der ersten Halbzeit kontrollierte der VfB das Spiel fast durchweg und kam früh zur Führung. Nach einem Freistoß von Nathaniel Amamoo aus Linksaußenposition legte Mateusz Ciapa den Ball per Kopf zurück in die Mitte, wo am Ende Kapitän Tommy Grupe aus Nahdistanz zum 1:0 eindrückte (8.). Schüsse von Ciapa (13.) und Samuel Abifade (16.) fanden anschließend nicht ihr Ziel. Das 2:0 entsprang dann einem langen Ball von Ciapa auf Abifade, der im Duell mit seinem Heider Gegenspieler Jeff Mensah die Kugel an Keeper Raphael Bartell vorbei ins Netz lenkte (22.).

Von Heide war im Spiel nach vorn bis zur Pause quasi überhaupt nichts zu sehen. Der VfB hätte vor der Pause noch das 3:0 machen müssen. Doch Fynn Kleeschätzky traf im Anschluss an eine Ecke per Kopf nur die Latte (41.). Und als Calvin Brackelmann den Ball nach einer weiteren Amamoo-Ecke zum dritten Mal ins Heider Tor bugsiert hatte, zählte der Treffer wegen eines gestreckten Beins nicht – eine vertretbare Entscheidung (42.).

Im zweiten Abschnitt ging der bis dahin gute Spielfluss bei den Grün-Weißen allerdings zunehmend dahin. Zwar hatte Malek Fakhro nach einer guten Kombination noch eine Torchance (50., abgeblockt). Doch Heide war nun giftiger und erkämpfte sich mehr Spielanteile. Echte Möglichkeiten waren zunächst nicht darunter, wohl aber Standards – und die waren an diesem Abend nicht nur beim VfB gefährlich. Die von Fabian Arndt hereingebrachte Ecke wurde verlängert und letztlich von Leif Hahn zum 2:1 eingenickt (56.). Nun witterten die Gäste aus Dithmarschen die Überraschung, der VfB fand seinen Rhythmus zunächst nicht wieder. Zwar traf Abifade noch das Außennetz (70.). Doch letztlich war es die erste herausgespielte Torchance der Gäste, die zum überraschenden Ausgleich führte. Arndts Zuspiel verwandelte Oke Paulsen aus Rechtsaußenposition zum 2:2 (71.).

In der Schlussphase der 90 Minuten kam der VfB dann allerdings wieder stärker auf und erspielte sich genügend Chancen, um das Spiel zu entscheiden. Abifade zögerte nach einem Solo eigentlich zu lange, fand aber noch den freien Fakhro, der aus spitzem Winkel den Pfosten des Heides Tores traf (73.). Als Yannic Peters mit ausgestrecktem Arm in einen Fakhro-Schuss sprang und "ganz Lübeck" einen Handelfmeter forderte, entschied Schiedsrichterin Mirka Derlin, dass der Heider den Ball nicht mehr berührt habe (76.). Aron Ingi Andreasson setzte den Ball nach einem Krolikowski-Freistoß freistehend links am Tor vorbei (90.). Einen Schuss von Abifade parierte Keeper Bartell, den Nachschuss drückte Vjekoslav Taritas ein – doch die hauchdünne Entscheidung auf Abseits stoppte den Jubel (90./+1). Und schließlich vergab auch Andreasson kurz vor dem Ende noch eine weitere gute Möglichkeit (90./+3). Der Hektik dieser Phase setzte die letzte Aktion der regulären Spielzeit die Krone auf, als es nach einer Rudelbildung während des laufenden Spiels zwei von 14 Gelben Karten gab – für den Heider Mensah war es seine zweite, sodass er die nun anstehende Verlängerung nicht mehr mitmachen durfte.

In der Extrazeit gab es zunächst den dritten, nicht anerkannten Treffer der Lübecker – bei Ciapas Treffer im Anschluss an einen Sezer-Freistoß lautete die umstrittene Entscheidung auf Foulspiel (93.). Lange ärgern musste sich der VfB nicht. Nach dem nächsten Standard, einer Krolikowski-Ecke, kam erst Grupe zum Schuss, den abgeprallten Ball schoss schließlich Calvin Brackelmann zum 3:2 ein (94.). Vier Minuten später war die Vorentscheidung gefallen. Nach einer Freistoßflanke von Cemal Sezer traf Grupe per Kopf zum 4:2 (98.). In der zweiten Hälfte der Verlängerung, inzwischen mit den Debütanten Minou Tsimba-Eggers und Lasse Jetz aus der U23 auf dem Feld, passierte nicht mehr allzu viel. Robin Krolikowski setzte schließlich nach einem Zuspiel von Fakhro mit dem 5:2 den Schlusspunkt (117.). Der Rest waren Erleichterung und Jubel über den Finaleinzug der Grün-Weißen.

Der VfB Lübeck darf nach dem Sieg am Endspiel um den SHFV-Lotto-Pokal teilnehmen.

Der VfB Lübeck darf nach dem Sieg am Endspiel um den SHFV-Lotto-Pokal teilnehmen.


Text-Nummer: 148473   Autor: VfB lübeck/Red.   vom 18.11.2021 um 09.19 Uhr

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