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Schüler Union und RCDS kritisieren SV des Johanneums

Lübeck: Durch verschiedene politische Stellen wurde in den letzten Tagen Werbung für die Petition „Keine Fehlerpunkte für Gendern in Klausuren“, die von der SV Johanneum zu Lübeck auf change.org gestartet wurde, gemacht. Gleichzeitig sollen Postkarten an das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur geschickt werden. Dafür gibt es Kritik der Schüler- und Studentenvertretungen der CDU.

Die Schüler Union (SU) und der Ring christlich-demokratischer Studenten (RCDS) Schleswig-Holstein unterstützen "die klare Linie unserer Ministerin Karin Prien weiterhin mit Nachdruck. Die Grundlage jeder Bewertung von Klausuren in Schulen - und auch Universitäten - muss die gültige Fassung der Amtlichen Regelung der deutschen Rechtschreibung sein!"

"Gleichberechtigung von Frauen und Männern muss gesamtgesellschaftlich anerkannt und durchgesetzt werden. Es muss die freie Entscheidung einer jeder Schülerin und eines jeden Schülers sein, wie sie oder er sich im Schulalltag ausdrücken möchte. Einige möchten gendern, andere nicht - das ist in beiden Fällen vollkommen legitim und muss respektiert werden. In Klausuren geht es jedoch um eine Prüfung der deutschen Rechtschreibung. Hierbei ist es dementsprechend nur logisch, dass die Abweichungen von dieser als Fehler gewertet werden", so Leon Lienau, Landesvorsitzender der Schüler Union.

Marie-Charlotte Lück, Landesvorsitzende des RCDS, ergänzt: "An Hochschulen und Universitäten sind gegensätzliche Fälle bekannt, dass Studenten Punkte abgezogen bekommen, wenn sie nicht mit „Gender-Stern“, „Gender-Gap“ oder Doppelpunkt schreiben. Es darf nicht sein, dass die Verwendung von korrekter Rechtschreibung zu Punktabzug führt und persönliche Einstellungen vor geltende Regeln gestellt werden."

Der Rat für deutsche Rechtschreibung ist die maßgebende Instanz in Fragen der deutschen Rechtschreibung und sprach sich zuletzt im März gegen die Aufnahme von „Gender-Stern“ und ähnlichem in das Amtliche Regelwerk der deutschen Rechtschreibung aus. "Bei einer Zulassung der aktuellen Gender-Arten würde die Tür offen stehen für zukünftige Zulassungen anderer Ansätze zum Gendern. Somit müssten ständig die Bestimmungen des Landes geändert sowie Lehrkräfte über diese auf dem Laufenden gehalten werden. Dieser Verwaltungsaufwand ist schlichtweg unnötig und schafft nur Verwirrung anstelle von realer Gleichberechtigung", so Lienau abschließend.

Schüler Union und RCDS kritisieren die Aktion der Schülervertretung des Johanneums.

Schüler Union und RCDS kritisieren die Aktion der Schülervertretung des Johanneums.


Text-Nummer: 148494   Autor: RCDS   vom 19.11.2021 um 10.36 Uhr

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