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Lübecks Bürgerschaft geht ins Home Office

Lübeck: Es gibt immer mehr Corona-Beschränkungen. Am Donnerstag treffen trotzdem sich die Mitglieder der Bürgerschaft wieder zu einer stundenlangen Sitzung im Rathaus. Das könnte sich ändern, denn auf der Tagesordnung steht auch ein Vorschlag von Stadtpräsident Klaus Puschaddel, die Sitzungen ins Internet zu verlegen.

Am Donnerstag wird es noch einmal voll im Rathaus. 49 Mitglieder zählt die Bürgerschaft, dazu kommen der Senat, die Mitarbeiter des Büros der Bürgerschaft, Presse und interessierte Bürger auf der Tribüne. Die Abstände wurden zwar vergrößert und die Politiker mit Plexiglas getrennt, aber in Pandemiezeiten ist eine Präsenzveranstaltung kein gutes Vorbild. Die "Home Office"-Pflicht besteht für die Politiker nicht. Sie sind ehrenamtlich und nicht beruflich tätig.

Die Hauptsatzung der Stadt wurde bereits geändert. In Notsituationen, wie einer Pandemie, kann die Sitzung als Video-Konferenz stattfinden. Jetzt hat der Stadtpräsident auch die genauen Regeln veröffentlicht. Lübeck setzt auf "Cisco WebEx". Alles was die Politiker zu Hause benötigen ist ein halbwegs aktueller Computer. Die Schulung gibt es von der Stadtverwaltung. Das einzige Problem sind geheime Wahlen. Die müssen im Anschluss per Post erfolgen.

Der Vorteil für die Öffentlichkeit: Die Sitzung wird als Live-Stream im Internet zu sehen sein. Wer keinen Internet-Zugang hat, kann sich die Übertragung im Rathaus anschauen.

Wenn die Politik am Donnerstag zustimmt, können Bürgerschafts- und Ausschusssitzungen in Zukunft per Video-Konferenz stattfinden. Foto: Harald Denckmann/Archiv

Wenn die Politik am Donnerstag zustimmt, können Bürgerschafts- und Ausschusssitzungen in Zukunft per Video-Konferenz stattfinden. Foto: Harald Denckmann/Archiv


Text-Nummer: 148572   Autor: VG   vom 23.11.2021 um 13.20 Uhr

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