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Informatik wird an Schulen Pflichtfach

Schleswig-Holstein: Schleswig-Holstein will das Pflichtfach Informatik in der Sekundarstufe I an allgemeinbildenden Schulen einführen. „Wir starten deshalb mit einer Pilotierung im kommenden Schuljahr 2022/23 und stellen dafür 25 zusätzliche Lehrkräftestellen zur Verfügung. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, um das Fach Informatik zu stärken“, sagte Bildungsministerin Karin Prien am Mittwoch.

Die Pilotierung soll an einem Drittel der insgesamt 281 Gemeinschaftsschulen und Gymnasien starten. Das Projekt wird Anfang des kommenden Jahres ausgeschrieben. Das sei eines der Ergebnisse, auf die man sich nach Auswertung der jüngsten Fachtagung verständigt habe, so Bildungsministerin Prien.

Gemeinschaftsschulen und Gymnasien sollen sich bis zu den Osterferien 2022 bewerben können, eine Auswahl der Schulen sei für den Zeitraum von Mitte bis Ende Mai geplant. Ministerin Prien: „Die Schulen können sich mit ganz unterschiedlichen Modellen bewerben. Denkbar ist ein Start in Jahrgangsstufe 5, 6 oder 7 mit jeweils zwei Stunden pro Woche.“ Um den erforderlichen Lehrkräftebedarf zu decken, gibt es seit diesem Schuljahr eine große Weiterbildungsoffensive. Über 200 Personen haben sich auf das Weiterbildungsangebot gemeldet. Am 1. August 2021 haben 99 Lehrkräfte mit der 1,5 jährigen Weiterbildung begonnen, am 1. Februar 2022 starten weitere 100 Lehrkräfte. Außerdem sind seit dem Schuljahr 2021/22 die Fachanforderungen Informatik für die Sek. I und II Kraft.

Die auf ein Schuljahr angelegte Pilotierungsphase werde wissenschaftlich begleitet. „Im Anschluss entscheiden wir über eine flächendeckende Einführung des Pflichtfaches in der Sekundarstufe I an allen Schulen“, ergänzte die Ministerin.

An den Schulen in Schleswig-Holstein soll Informatik zum Pflichtfach werden.

An den Schulen in Schleswig-Holstein soll Informatik zum Pflichtfach werden.


Text-Nummer: 148601   Autor: BiMi   vom 24.11.2021 um 18.30 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Nawi-Lehrkraft

schrieb am 24.11.2021 um 18.58 Uhr:
Schöner Schein! Teilnehmer aus der Fortbildung berichten u.a. Folgendes:

- Es ist gar nicht klar, welche Inhalte genau vermittelt werden sollen. Nach wenigen Aussprachen wurde deutlich, dass das Fach wohl eher "Medienkompetenz" lauten muss, weit entfernt von konkreten Ansätzen der Informatik.

- Es existieren keine professionellen Materialien. Etliche Beamte, die ja eben in dem Fach noch geschult werden, erstellen die Unterrichtseinheiten inkl. Material an ihrem Fortbildungstag selber. Teilweise jede/r einzeln.
Wo ist das Team von Fachleuten aus dem IQSH, dass Premium-Content produziert, so dass man als Lehrkraft nur noch drauf zugreifen und sich dann auf die wesentlichen Dinge im Unterrichtsgeschehen konzentrieren muss. Es wird ohne Ende Geld verbrannt, anstatt vernünftig und gezielt Profis einzukaufen bzw. anzustellen.

- 25 Lehkräfte zusätzlich im ganzen Land S.-H.! Das als Erfolg zu bezeichnen ist blanker Hohn. Das sind ca. zwei Lehrkräfte pro Kreis.

Gut gedacht, schlecht gemacht!